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Coffee Lake: Intel kündigt Desktop-Prozessoren der 8. Generation an

(Grafik: Intel)

Intel hat seine neuen Desktop-CPUs der achten Generation vorgestellt. Wir haben die wichtigsten Informationen dazu.

Coffee Lake: Intel präsentiert CPUs der 8. Generation

Im August 2017 hatte Intel mit dem „Kaby Lake Refresh“ die ersten CPUs der achten Prozessorgeneration vorgestellt. Mit den stromsparenden Chips hat der Halbleiterkonzern jedoch zunächst nur Notebooks und Mini-PCs mit einem Upgrade versorgt. Jetzt hat Intel nachgelegt und unter dem Namen „Coffee Lake“ eine neue CPU-Reihe für den Desktop vorgelegt. Die CPUs richten sich zunächst an Gamer und andere Nutzer, die eine möglichst hohe Performance benötigen. Erst im ersten Halbjahr 2018 soll die achte Generation auch in speziellen Varianten für den kommerziellen Einsatz und den breiteren Consumer-Markt verfügbar sein.

Intel stellte Coffee-Lake-CPUs vor

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Die neuen Core-i7-Prozessoren verfügen über sechs Kerne mit Hyperthreading. Beim Core-i5 stehen jetzt sechs statt vier Kerne bereit und beim Core-i3 sind es jetzt vier. Dass sich die Prozessoren vor allem an Gamer richten, lässt sich leicht daran ablesen, dass Intel die Leistung in den Pressematerialien mit der möglichen Bildfrequenz in dem Spiel „Gears of War 4“ bewirbt. Hier verspricht der Chiphersteller eine um 25 Prozent höhere Anzahl an Bildern pro Sekunde im Vergleich zum Core-i7 der siebten Generation. Im professionellen Umfeld wohl interessanter: Die Bearbeitung von 4k-Videomaterial in Adobe Premier Pro soll um 32 Prozent schneller werden.

Coffee Lake: Intel stellt neuen Chipsatz vor

Gleichzeitig mit den neuen CPUs hat Intel auch einen neuen Motherboard-Chipsatz mit der Bezeichnung Z370 vorgestellt. Der unterstützt jetzt offizielle DDR4-2666. Unklar bleibt, ob der neue Chipsatz von Haus aus Thunderbolt 3 unterstützt oder ob dafür ein weiterer Chip nötig sein wird wie beim Vorgänger Z270.

Coffee Lake in Bildern
Nach bekanntwerden der massiven Sicherheitslücke in den Chips des Unternehmens ging der Aktienkurs von Intel stark nach unten. (Foto: Intel)

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Neben der Performance hat Intel auch die Preise angehoben. Das gilt vor allem für die Top-Modelle. Während der Listenpreis für eine 7700K-CPU bei 305 US-Dollar lag, will Intel jetzt 359 US-Dollar für den Nachfolger 8800K. Das entspricht einer Preissteigerung von immerhin 18 Prozent. Bei den weniger potenten Chip-Varianten ist die Preissteigerung geringer, aber dennoch vorhanden. Laut Intel sind die neuen Coffee-Lake-Chips ab dem fünften Oktober 2017 verfügbar.

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