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Intel zeigt smarte Brille, die euch nicht wie einen Cyborg aussehen lässt

(Foto: dpa)

Mit Vaunt hat Intel eine smarte Brille in der Mache, die wie eine ganz normale Sehhilfe aussieht. Schon alleine dadurch könnte die Brille den Erfolg haben, der sich für Google Glass nicht einstellen wollte.

Google Glass hatte zwei große Probleme: Eines davon war das Aussehen des Geräts, das in etwa über den Sex-Appeal eines durchschnittlichen Bluetooth-Headsets verfügte. Gleichzeitig sorgte die integrierte Kamera dazu, dass selbst im Tech-Hotspot San Francisco einige Barbesitzer dazu übergingen, Trägern der Datenbrille den Zugang zu ihrem Etablissement zu verweigern. Zu große schien die Gefahr, ungewollt und unbemerkt aufgenommen zu werden. Mit der smarten Brille Vaunt zeigt Intel jetzt, dass der Konzern aus den Fehlern von Google gelernt hat.

Intels Vaunt-Brillen sehen wie ganz normale Brillen aus. Über einen Laser können sie jedoch Informationen direkt auf das Auge des Trägers übertragen. Das scheint bei den jetzigen Prototypen bereits gut zu funktionieren, wie Dieter Bohn von der US-Publikation the Verge berichtet, der die Brillen exklusiv testen konnte. Auf eine Kamera verzichten die Intel-Entwickler.

Intel: Entwickler erhalten noch 2018 Zugang zu den Vaunt-Brillen

Letztlich bleibt auch bei Vaunt die Frage, welche Informationen darauf angezeigt werden sollen. Die Antwort darauf will Intel jedoch nicht selbst liefern. Stattdessen liegt es an App-Entwicklern, sinnvolle Einsatzgebiete für die Technik zu finden. Dazu sollen sie noch 2018 die Möglichkeit bekommen, Entwicklerversionen der Brille zu erwerben.

Nach Informationen von The Verge ist  allerdings eher nicht damit zu rechnen, dass Intel die Brillen selbst auf den Massenmarkt bringen wird. Wahrscheinlicher sind Kooperationen mit Brillenherstellern. Die verfügen neben dem Design-Knowhow auch über die notwendigen Vertriebswege.

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