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Bessere Performance: Intel will Virenscanner auf die GPU lassen

(Foto: Alexander Tolstykh / Shutterstock)

Intel will Virusscannern ermöglichen, auch die Rechenpower der GPU zu nutzen. Das soll die CPU entlasten und funktioniert auch mit älteren Prozessorgenerationen. 

Virenscanner nutzen zum Erkennen von Malware reichlich CPU-Power, gerade bei Schadsoftware, die sich im Arbeitsspeicher einnistet und nichts auf die Festplatte oder SSD schreibt. Diese muss den Rechner zwar nach jedem Neustart wieder infizieren, ist allerdings auch schwieriger zu erkennen. Mit seinem neuen Advanced Memory Scanning will Intel die Leistung der GPU mitnutzen.

Intel: Zusätzliche GPU-Nutzung soll mehr Akkulaufzeit und Performance bringen

Die zusätzliche Nutzung der Grafik-Power soll vor allem mehr Akkulaufzeit und Performance bringen. In Benchmarks bei Intel sei die CPU-Auslastung von 20 auf rund zwei Prozent gesungen. Funktionieren soll das mit Core-Prozessoren der Generationen 6, 7 und 8. Auch Drittanbieter sollen das Advanced-Memory-Scanning bald nutzen können, als erstes ist Microsoft mit an Bord, die es in den Windows Defender integrieren.

Eine weitere neu angekündigte Funktion ist die Advanced Platform Telemetry. Viele Details hat Intel dazu noch nicht veröffentlicht,. Sie soll allerdings frühzeitig die Nutzung von Hardware-Ressourcen durch Malware erkennen. Vorerst soll die Advanced Platform Telemetry allerdings nur für Atom- und Xeon-Prozessoren kommen.

Erst letzten Monat hatte Intel sicherere Prozessoren angekündigt. Noch 2018 soll eine erste CPU erscheinen, die hardwareseitig gegen Angriffe auf Basis der Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken geschützt ist. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte sollen Xeon-Prozessoren mit dem Codenamen Cascade Lake und die Core-Prozessoren der achten Generation erscheinen.

Passend dazu: Apple schmeißt Intel raus – Macs sollen ab 2020 eigene Chips bekommen

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