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Intelligente Mobilität: Continental kooperiert mit chinesischer Baidu

Frank Jourdan, Continental-Vorstandsmitglied und Leiter der Division Chassis & Safety, und Qi Lu, Group President und COO von Baidu. (Foto: Axel Schmidt / Continental)

Continental springt auf den Zug der intelligenten Mobilität auf und gab dafür zwei Kooperationen bekannt. Damit will der Zulieferer in Themen wie automatisiertes Fahren einsteigen.

Der Autozulieferer Continental setzt in Sachen Mobilität der Zukunft auf die Kooperation mit einem der größten Internetunternehmen Chinas. Mit Baidu sei eine strategische Kooperation rund um automatisiertes Fahren, vernetzte Fahrzeuge und Mobilitätsdienste vereinbart worden, teilte Continental am Mittwoch mit. Ziel sei es, den Technologieaustausch auszubauen und letztlich entsprechende Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Befassen wollen sich die beiden Unternehmen mit Sensorik und Software für Fahrassistenzsysteme und automatisiertes Fahren, künstlicher Intelligenz, vernetzten Autos sowie Straßenversuchen und Datenerfassung für das automatisierte Fahren. Baidu arbeitet auch an einer eigenen Plattform für selbstfahrende Autos.

Continental will über Partnerschaften in den Markt

Auch mit William Li, Gründer und Vorsitzender von NIO, hat Continental am Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. (Foto: Axel Schmidt / Continental)
Auch mit William Li, Gründer und Vorsitzender von NIO, hat Continental am Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. (Foto: Axel Schmidt / Continental)

Conti-Vorstandschef Elmar Degenhart geht davon aus, dass die strategische Zusammenarbeit die intelligente Mobilität „einen großen Schritt“ voranbringt. Schon Anfang März hatte Continental angekündigt, künftig verstärkt mit Mobilitätsdiensten Geld verdienen zu wollen: „Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel; gleiches gilt für unser Geschäftsmodell“, sagte Degenhart damals. „Das Auto der Zukunft wird ein Rechner auf Rädern sein.“ Eine weitere strategische Vereinbarung schloss Continental mit Nio, einem globalen Startup für Elektroautos, um bei intelligenten Transportsystemen und automatisiertem Fahren zusammenzuarbeiten.

Digitale Datenströme können für diverse Geschäftsfelder genutzt werden: Etwa für eine bessere Verkehrsführung, Kartendienste, Carsharing oder selbstfahrende Taxis. An ähnlichen Geschäftsfeldern rund um intelligente Transportsysteme arbeiten auch zahlreiche Autobauer. dpa

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