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Intels Comet Lake und AMDs Picasso findet den Weg in Consumer-Notebooks

Das Ideapad S540 bietet Comet Lake und Picasso der neuesten Generation. (Foto: Lenovo)

Lenovo stellt seine neuen Notebooks für den privaten Anwender vor. Dabei liefert das Unternehmen nicht nur Prozessoren der neuesten Generation, sondern bleibt auch dem Chromebook-Segment treu.

Lenovo Ideapad S540: Design-Notebook mit Apple-Reminiszenzen

Das Lenovo Ideapad S540 kommt in einem Gehäuse, das komplett aus Aluminium besteht, und hebt sich damit wohltuend von Consumer-Geräten ab, bei denen Metall bloß für den Bildschirm und die Tastatureinfassung verwendet wird. Entsprechend wertig wirkt das Notebook.

Neueste Prozessoren von AMD und Intel wählbar

Für das S540 können Kunden frei zwischen Intels neuen Comet-Lake-Prozessoren und AMDs Project Picasso wählen. Intel-Käufer erhalten entweder den starken Sechskerner i7-10710U oder einen der konventionelleren Comet-Lake-Chips i3-10110U, i5-10210U und i7-10510U. Die Prozessoren der zehnten Generation hatte Intel erst vor wenigen Tagen offiziell vorgestellt. Für die Grafikausgabe steht neben der integrierten Intel-Lösung die Nvidia Geforce MX250 bereit.

Wer die nicht minder performanten Chips aus dem Hause AMD vorzieht, wählt zwischen dem Ryzen 5 (3500U) mit RX-Vega- und dem Ryzen 7 (3700U) mit RX-Vega10-Grafikeinheit.

Das S540 in Weiss mit 13-Zoll-Display. (Foto: Lenovo)

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13,3 Zoll mit QHD-Auflösung

Das 13,3 Zoll große und mit 300 Nits beachtlich helle Display mit ausgesprochen schmalen Rändern ist mit der QHD-Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln ausgestattet und weist ein Seitenverhältnis von 16:10 auf. Das Touchpad unter der hintergrundbeleuchteten Tastatur ist aus Glas gefertigt.

Der S540 ist ein Produkt nach Intels Project-Athena-Spezifikationen. Es bietet schnelles Aufladen (80 Prozent Aufladung in einer Stunde), eine lange Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, die Sprachassistentin Cortana und Authentifizierungsfunktionen wie Windows Hello mit einer Gesichtserkennung über eine Infrarot-Kamera.

Wifi 6 für die Intel-Variante

Das S540 mit Intel-Prozessoren funkt im neuen Standard Wifi6 (Gig+), in AMD-Geräten kommt 802.11 a/b/g/n/ac mit Übertragungsraten bis maximal 1.300 Megabit zum Einsatz. Beide Varianten warten mit Bluetooth 5.0 auf. Ebenso befinden sich zwei USB-C-Ports und ein USB-3.1- sowie ein Kopfhöreranschluss an Bord.

Künstliche Intelligenz für relativ profanes Problem

Zudem soll das Notebook laut Lenovo mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sein, um einen der nervigsten Effekte gängiger Notebooks zu reduzieren. Lenovo nennt die Funktion Q-Control. Mittels maschinellen Lernens erkennt Q-Control die Hintergrundaktivitäten sowie die Temperaturen im Gerät und passt dann auf Basis der gewonnenen Informationen die Geschwindigkeit des Lüfters an.

Das Ideapad S540 gibt es in den Farben Frostweiß, Lichtsilber und Eisblau. Es wird mit Windows 10 Home ausgestattet ab 799 Euro kosten und ab Oktober 2019 verfügbar sein. Dem S540 stellt Lenovo noch ein etwas leistungsschwächeres Notebook mit der Bezeichnung S340 zur Seite. Dieses wird in Deutschland zunächst nicht erscheinen.

Lenovo setzt weiterhin auf Chromebooks

Mit Project Athena und den stärker werdenden vollwertigen Notebooks, die sich clevere Features von Smartphones und Tablets abschauen, werden es Chromebooks in der Zukunft wohl schwerer haben, ihre Zielgruppe zu finden. Lenovo bietet jedenfalls auch 2019 eine neue Generation seiner Cloud-Laptops an. Dabei fällt auf, dass die Zeit der simplen Plastikgehäuse als Ummantelung des Chrome-Browsers vorbei ist. Stattdessen präsentieren sich aktuelle Chromebooks mit zeitgemäßer Technik und in einem Design, das einem bei Starbucks nicht direkt mitleidige Blicke beschert.

Chromebook S340

Die für die Geldbörse günstigste Lösung hört auf den Namen Lenovo Chromebook S340 und kostet ab 299 Euro. Dafür gibt es ein Gerät mit einem 14-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung und Touchscreen sowie einer Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden. Angetrieben wird das Gerät von Intel-Prozessoren der Celeron-Klasse und Arbeitsspeicher von bis zu acht Gigabyte nach LPDDR4-Spezifikation. Zudem kann eine Speicheraussstattung bis 64 Gigabyte gewählt werden. Das Gewicht gibt Lenovo mit 1,4 Kilogramm an.

Das S340 in Onyx Black mit 14-Zoll-Display. (Foto: Lenovo)

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An Schnittstellen liefert das S340 eine kombinierte Kopfhörer-Mikrofon-Buchse, zwei Mal USB-3.1 des Typs A, sowie zwei Mal USB-3.1 des Typs C und einen Kartenleser für Micro-SD-Karten. Gefunkt wird im WLAN-Standard 802.11 ac und per Bluetooth 4.2.

Der Verkauf des S340 soll schon im August starten. Das Gerät steht in Onyx-Schwarz und Dark Orchid zum Verkauf. Bei Dark Orchid handelt es sich um eine matte Variante eines sehr dunklen Bordeaux-Rot.

Chromebook C340

Unter dem Namen Chromebook C340 bringt Lenovo zwei Ausgaben eines Convertibles, deren Bildschirme sich um 360 Grad drehen lassen. Die Variante mit 11-Zoll-Screen kostet ab 299 Euro und soll schon im August in die Läden kommen. Sie gibt es in einem Farbton namens Sand Pink, der stark an Apples Rosegold erinnert, sowie in einem hellen Grau mit der Bezeichnung Platinum.

Das C340 in Sand Pink mit 11-Zoll-Display. (Foto: Lenovo)

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Die Version mit 15,6-Zoll-Bildschirm in einem ebenso hellen Grau namens Mineral-Grey soll ab 449 Euro kosten und im September verfügbar werden. Dafür erhalten Käufer nicht nur einen größeren Screen, sondern können auch mehr Speicher oder eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur bestellen.

Zudem stehen hier Prozessoren bis zum i3-8130U zur Auswahl. Der 8130U war zwar schon Anfang 2018 vorgestellt worden, konnte allerdings leistungsmäßig mit einem i5-7200U gut mithalten. Anwender des Chromebooks müssen sich daher wohl keine Sorgen wegen mangelnder Performance machen. Die Batterielaufzeit gibt Lenovo mit bis zu zehn Stunden an.

An Schnittstellen liefert das C340 eine kombinierte Kopfhörer-Mikrofon-Buchse, ein Mal USB-3.1 des Typs A, sowie zwei Mal USB-3.1 des Typs C und einen Kartenleser für Micro-SD-Karten. Gefunkt wird im WLAN-Standard 802.11 ac und per Bluetooth 4.2. Das Gerät ist aufgrund des Convertible-Konzepts mit einem Startgewicht von knapp zwei Kilogramm vergleichsweise schwer.

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