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Internet Explorer: Microsoft warnt vor kritischer Sicherheitslücke und stellt Patch bereit

Hacker können eine Schwachstelle im Internet Explorer ausnutzen. (Foto: GlebSStock/ Shutterstock)

Über den Internet Explorer können Angreifer Schadsoftware auf einem Rechner installieren und die Kontrolle übernehmen. Laut Aussage von Microsoft wird die Schwachstelle bereits ausgenutzt.

Microsoft warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke im Internet Explorer, mit dem Angreifer im schlimmsten Fall die Kontrolle über den Rechner erlangen können. Wie Microsoft am Dienstag mitteilte, kann die Schwachstelle CVE-2019-1367 in der Speicherverwaltung ausgenutzt werden, um Schadcode einzuschleusen. Erfolgreiche Angreifer erhalten dieselben Rechte wie das betroffene Nutzerkonto. Hat dieses Admin-Rechte, können die Angreifer Code ausführen und die volle Kontrolle erlangen.

E-Mails locken auf präparierte Websites

Den typischen Ablauf eines erfolgreichen Angriffs beschreibt Microsoft folgendermaßen: Das Opfer wird mit einer E-Mail auf eine präparierte Website gelockt. Die nutzt die Sicherheitslücke im Internet-Explorer aus, um schädlichen Code einzuschleusen. Laut Microsoft sind schon Fälle bekannt, in denen die Schwachstelle ausgenutzt worden ist.

Betroffen sind die Versionen 9, 10 und 11 des Internet Explorer. Im Portal für Sicherheitsupdates stellt Microsoft die entsprechenden Patches bereit, mit denen sich die Schwachstelle beheben lässt.

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