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Internet-Lyrik: Diese App macht Haikus aus IP-Adressen

(Screenshot: gabrielmartin.net)

Die quelloffene Web-App Hipku verwandelt IP-Adressen in Haikus. Wir verraten euch, was dahintersteckt.

Internet-Lyrik: IP-Adressen werden zu Haikus

IP-Adressen nach dem alten IPv4-Standard sehen in etwa so aus: 127.0.0.1. Im Grunde kann man sie sich also einigermaßen gut merken. Da nach diesem Standard jedoch nur 4,3 Milliarden davon existieren, wurde der IPv6-Standard eingeführt. Mit ihm lassen sich 340 Sextillionen IP-Adressen erzeugen. Das war notwendig, um das weitere Wachstum des Internets zu ermöglichen. Allerdings dürfte es für die meisten Menschen deutlich schwieriger sein, sich eine Adresse wie die folgende zu merken: 29A1:A600:F19B:B703:7080:5387:3685:A2AF.

Zugegeben, die meisten von uns brauchen im Grunde auch nie wirklich eine IP-Adresse aus dem Gedächtnis abzurufen. Aber wenn doch, dann solltet ihr euch Hipku anschauen. Die quelloffene Web-App verwandelt IP-Adressen nach dem IPv4- und dem IPv6-Standard in Haikus in englischer Sprache. Die kurze japanische Gedichtform besteht üblicherweise aus drei Zeilen, die sich einigermaßen gut merken lassen sollten. Zumindest war das der Gedanke von Gabriel Martin, der 2014 die erste Version von Hipku entwickelt hat.

IP-Adressen als Haikus: Warum Zahlensalat, wenn es auch anderes geht? (Screenshot: gabrielmartin.net)
IP-Adressen als Haikus: Warum Zahlensalat, wenn es auch anders geht? (Screenshot: gabrielmartin.net)

Hipku: So werden IP-Adressen zu Haikus

Über die Projektseite von Hipku könnt ihr jede IP-Adresse in ein Haiku verwandeln. Natürlich funktioniert aber auch der umgekehrte Weg und ihr könnt aus einem einmal generierten Haiku wieder die ursprüngliche IP-Adresse erzeugen. Außerdem könnt ihr euch auch eure aktuelle IP-Adresse als Haiku anzeigen lassen.

Zugegeben: Der Nutzwert von Hipku ist eher gering. Trotzdem ist es ein schönes Beispiel für ein kreatives Coding-Projekt mit Internet-Bezug. Wer sich dafür interessiert, der findet den Hipku-Quellcode auf Github. Der Source-Code steht unter der MIT-Lizenz.

Ebenfalls interessant: „So schön kann Code sein: Codeology visualisiert eure GitHub-Projekte“.

via www.nerdcore.de

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