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Gadgets & Lifestyle

Internet of Things: Tech-Riesen entwickeln gemeinsame Standards

Das "Nest"-Thermostat stellt sich auf die Gewohnheiten seines Nutzers ein. (Foto: Nest)

Intel, Samsung und vier weitere Unternehmen schließen sich zum „Open Interconnect Consortium“ zusammen. Gemeinsam wollen sie Zertifizierungen und Richtlinien für die Kommunikation zwischen Gadgets schaffen.

Smart Home- und Office-Lösungen

Die Vernetzung von Gadgets und Elektrogeräten wollen sechs Technologie-Unternehmen aus den USA mit einer neuen Initiative vorantreiben. „Open Interconnect Consortium“ heißt der Zusammenschluss, zu dem Intel, Samsung, Dell, Wind River, Broadcom und Atmel als Initiatoren angehören.

Ihre Mission ist es, Standards für das Internet of Things zu entwickeln. Die Gruppierung plant ein Framework, die das drahtlose Vernetzen und Steuern von Geräten unabhängig vom Hersteller oder Betriebssystem erlauben. Weiters will das OIC als Zertifizierungsstelle für Internet of Things-Anbieter agieren. Der erste Open Source Code, den die sechs Initiatoren entwickeln, konzentriert sich auf Smart Home- und Office-Lösungen.

Mit diversen Sensoren beobachtet der „Nest“ Thermostat die Umgebung und verbindet sich per WLAN auch mit dem Internet, um von dort die aktuelle Wetterlage abzurufen. Das alles aber soll den Kunden am besten gar nicht interessieren. Er hat einfach schick designtes Stück High-tech an der Wand.
Mit einer Open Source-Implementierung will das Konsortium die Basis für das Internet of Things schaffen und die Vernetzung von Heimgeräten wie das Nest Thermostat erleichtern. (Bild: Nest

Internet of Things in verschiedenen Branchen

Die Internet of Things-Standards sollen jedoch nicht nur für den Bereich Connected Home, sondern auch anderen Branchen wie etwa die Automobil-Industrie zur Verfügung stehen. Das US-Konsortium will dafür weitere Unternehmen als Mitglieder anwerben. Die Ressourcen, die die Organisation anbietet, sollen Software- und App-Entwickler sowie Hardware-Hersteller dabei unterstützen, kommunizierende Produkte zu entwerfen und umzusetzen.

Das „Open Interconnect Consortium“ ist übrigens nicht die erste Initiative, die eine Basis für das Internet of Things schaffen will. Ende 2013 startete die Linux Foundation die „AllSeen Alliance“, der unter anderem Microsoft, LG und Qualcomm angehören.

via www.cnet.com

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2 Reaktionen
Markus

Der Zusammenschluss ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung: Einheitliche Standards werden zu einem massiven Einflussfaktor für die Durchsetzung der Geräte werden und diese ähnliche begünstigen, wie auch der USB Anschluss die Desktop und Notebook Peripherie vorangetrieben hat. Einheitliche Standards sorgen für Sicherheit und damit für Kaufbereitschaft bei Endkunden!
Auch datenseitig wird das Thema hochinteressant werden: Womöglich werden REWE und Co schon bald Werbung an Kühlschranktüren buchen können, weil die Milch wieder alle ist und in der Speisekammer auch keine mehr steht.

Werner

Super Sache... freue mich schon auf den Kühlschrank, der die Milch selbstständig im Supermarkt ordert.

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