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Internet-Trend-Report 2018: Das sind die wichtigsten Fakten

Analystin Mary Meeker stellte kürzlich ihren alljährlichen Internet-Trend-Report vor. (Foto: Shutterstock-Eugenio Marongiu)

In ihrem alljährlichen Internet-Trend-Report zeigt Analystin Mary Meeker auf fast 300 Folien, was das World Wide Web bewegt. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Mary Meeker gilt als eine der wichtigsten Analysten des World Wide Web. Auf der Recode’s Code Conference stellte sie Ende Mai ihren alljährlichen Internet-Trend-Report vor.

Erstmals kein Wachstum im Smartphone-Verkauf

Die Zahl der verkauften Smartphones 2017 ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Auch das Wachstum an weltweiten Internetnutzern verlangsamt sich. Inzwischen haben 3,6 Milliarden Menschen weltweit Zugang zum Internet – das ist die halbe Weltbevölkerung.

Weltweit ist die Zahl der Internetnutzer auf 3,6 Milliarden angestiegen.

Anzahl und Wachstum der Internet-User. (Grafik: Kleiner Perkins Caufield & Byers via Slideshare)

Dazu dürften vor allem die fallenden Smartphone-Preise und die zunehmende Netzabdeckung beitragen. 450 Millionen WLAN-Netzwerke gibt es inzwischen weltweit. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis von Smartphones ist trotz teurer High-End-Modelle insgesamt betrachtet rückläufig.

Passend dazu: Weltweiter Smartphone-Markt: Xiaomi mit massivem Wachstumsschub auf Platz 4

Zugleich ist die Zeit, die Menschen online verbringen, angestiegen. Waren US-Amerikaner im Jahr 2008 durchschnittlich 2,7 Stunden am Tag online, sind es nun schon 5,9 Stunden – davon mehr als die Hälfte der Zeit auf mobilen Geräten.

Weitere wichtige Fakten des Internet-Trend-Reports

  • Da die Spracherkennung bereits eine Genauigkeit von 95 Prozent erreicht hat, wird Voice-Search immer wichtiger. Die Verkaufszahlen von Amazon Echo stiegen von 10 Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2016 auf 30 Millionen im Jahr 2017.
  • Die Zahl der Coinbase-User hat sich im Jahresverlauf 2017 beinahe vervierfacht.
  • Amazon dominiert die Produktsuche: 49 Prozent der Internetnutzer starten ihre Produktsuchen direkt auf Amazon, 36 Prozent beginnen in einer Suchmaschine.
  • Das „Privacy-Paradox“: Tech-Firmen sehen sich zunehmend in dem Zwiespalt, nur mit der Verwendung von Nutzerdaten bessere Kundenerlebnisse bieten zu können und gleichzeitig die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen.
  • China holt auf: Neun der 20 größten Internetunternehmen der Welt sind in China beheimatet, 11 in den USA. Vor fünf Jahren waren es noch zwei in China und neun in den USA.

Hier könnt ihr euch die komplette Präsentation ansehen:

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