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Schlag gegen Cyberkriminelle: Interpol legt 9.000 Malware-Server lahm

(Foto: Interpol)

Gemeinsam mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden und Partnern aus der Industrie konnte Interpol mehr als 9.000 Server eines kriminellen Netzwerkes lahmlegen.

Interpol legt Malware-Server lahm

Interpol hat Ingesamt 8.800 Command-and-Control-Server im asiatischen Raum lahmlegen können. Von den Servern aus wurden DDoS-Angriffe und Spam-Kampagnen koordiniert. Außerdem konnten im Rahmen der Ermittlungen mehr als 270 mit Schadsoftware infizierte Websites identifiziert werden. Nach Angaben von Interpol befanden sich darunter auch Regierungswebsites.

Cyberkriminalität: Interpol konnte fast 9.000 Server lahmlegen. (Foto: Interpol)

Die von Interpol geleitete Aktion wurde in Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden von Indonesien, Malaysia, Myanmar, den Philippinen, Singapore, Thailand, Vietnam und China durchgeführt. Darüber hinaus nutzte Interpol Informationen von Trend Micro, Kaspersky Lab, Cyber Defense Institute, Booz Allen Hamilton, British Telecom, Fortinet und Palo Alto Networks.

Interpol-Operation rückt Cyberkriminalität in den Fokus

Die Interpol-Operation hat nicht nur einen direkten Effekt, sondern könnte in den beteiligten Ländern auch nachhaltig für ein gesteigertes Bewusstsein für die Gefahren von Cyberkriminalität sorgen. „Diese Operation hat den Teilnehmern dabei geholfen, verschiedene Arten von Cyberkriminalität zu identifizieren und zu begegnen, die bislang in den Ländern nicht angepackt wurden“, so Chief-Superintendent Francis Chan von Interpol. Für Chan ist die Kooperation von staatlichen Polizeibehörden und privaten Sicherheitsfirmen die „Blaupause für zukünftige Operationen.“

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