News

Fiat Chrysler steckt Milliarden in Elektroautos: Bald kommt der vollelektrische Fiat 500 nach Europa

Fiat 500 bald als Elektroversion. (Bild: Fiat)

Mehr als fünf Milliarden Euro will Fiat Chrysler bis 2021 in die Elektrifizierung seiner Werke in Italien stecken. Geplant ist etwa eine vollelektrische Version des Fiat 500.

Bisher hat der Autokonzern Fiat Chrysler eine Elektroversion seines Kleinwagens Fiat 500 nur in den USA und dort nur in einer kleinen Auflage auf den Markt gebracht. Jetzt soll es den Fiat 500 als vollelektrisches Fahrzeug bald auch in Europa geben, wie Fiat Chrysler am Donnerstag mitteilte. Die Ankündigung ist Teil eines milliardenschweren Pakets zur Elektrifizierung der italienischen Werke. Bis 2021 will der Autobauer dafür mehr als fünf Milliarden Euro ausgeben.

Elektroversion des Fiat 500 soll am Stammsitz in Turin vom Band rollen

Im Rahmen der Elektro-Offensive soll etwas das Werk Mirafiori am Stammsitz in Turin auf die Produktion einer elektrischen Kleinwagen-Plattform vorbereitet, wie die Automobilwoche berichtet. Dort soll voraussichtlich 2020 ein vollelektrischer Fiat 500 vom Band rollen. Ein Teil der Investitionen soll zudem in das Werk in Pomigliano bei Neapel fließen, wo ein SUV von Alfa Romeo gebaut werden soll sowie eine Hybrid-Version des Fiat Panda. Der Bau von Hybrid-Motoren soll künftig in Termoli vorangetrieben werden.

Insgesamt will Fiat Chrysler bis 2021 13 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen und neue Motoren bauen – der Fokus liegt auf Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen. Im Juni hatte der mittlerweile verstorbene ehemalige Fiat-Chef Sergio Marchionne einen Fünf-Jahres-Plan präsentiert, nach dem der Konzern die Elektrifizierung seiner Flotte vorantreiben soll. Vor allem die Marken Jeep und Alfa Romeo sollen demnach elektrifiziert werden, um etwa in China angreifen zu können.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

1 von 34

Allein Jeep soll bis 2022 vier rein elektrische Modelle sowie zehn Plug-in-Hybride auf den Markt bringen. Mit dem Renegade und dem Pacifica hat Fiat Chrysler in diesem Jahr schon zwei Plug-in-Hybride vorgestellt. Diese Schlagzahl soll in den kommenden vier Jahren beibehalten werden.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung