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Investition in Smarthome: Ikea will Produktpalette massiv ausbauen

Tradfri-Leuchte von Ikea. (Bild: Ikea)

Ikea will in puncto Smarthome massiv ausbauen. Der schwedische Möbelkonzern hat Investitionen und den Start eines eigenen Geschäftsbereiches angekündigt.

Im Jahr 2012 hat Ikea eigenen Angaben zufolge mit den Arbeiten an smarten und elektronischen Produkten begonnen. In den vergangenen Jahren sind mit den Tradfri-Lampen und den Symfonisk-WLAN-Lautsprechern mit Sonos-Technologie sowie der kabellosen Lademöglichkeit schon einige Produkte auf den Markt gebracht worden. Jetzt will der schwedische Möbelriese den Smarthome-Sektor offenbar deutlich ausbauen. Dazu soll massiv investiert werden. Um die Weiterentwicklung des Angebots soll sich künftig ein eigener Geschäftsbereich kümmern, wie Ikea mitteilt.

Smarthome als eigener Geschäftsbereich bei Ikea

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung hin zu noch mehr Smarthome-Produkten soll Ikea Home Smart künftig als eigener Geschäftsbereich innerhalb des schwedischen Konzerns firmieren. Zuvor hatte das Möbelhaus schon die App, die bisher unter dem Namen Tradfri lief, in Ikea Home Smart umbenannt. Der neue Geschäftsbereich unter dem Ikea-Konzerndach sei der größte neue Sektor seit der Einführung des eigenen Kinderbereichs, betonte Ikea-Manager Peter van der Poel.

Ikea Home Smart soll dem Konzern zufolge die digitale Transformation der Ikea-Produktpalette weiter vorantreiben. Dabei sollen sowohl bestehende Bereiche verbessert und umgewandelt als auch neue aufgebaut werden. Dazu gehört auch der Ausbau von Kooperationen. „Wir fangen gerade erst an“, so der neue Chef des Ikea-Smarthome-Geschäfts Björn Block. Ziel sei es, den Ikea-Kunden vielfältigere smarte Produkte anbieten zu können.

Smarthome-Produkte von Ikea

Gateway und App für Smarthome-Produkte von Ikea. (Foto: Ikea)

An welche smarten Geräte Ikea speziell denkt, hat der Konzern nicht verraten. Auch zu der Höhe der Investitionen wurde nichts verraten. Die Ankündigung zeigt aber, dass Ikea im Smarthome eine wichtige Entwicklung für die Zukunft des Möbelhandels sieht. Angekündigt sind ja schon die neuen smarten Rollos Fyrtur und Kadrilj, die sich über das Ikea-eigene System und per Sprachbefehl steuern lassen können. Derzeit findet sich auf der Ikea-Homepage allerdings nur ein Akkusatz für die Bedienung der Rollos.

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