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Investitionen in europäische Startups steigen rasant an

Die Flagge der EU. (Foto: Shutterstock)

Im ersten Halbjahr wurden 16,9 Milliarden Euro in europäische Startups investiert. Ein sprunghafter Anstieg um 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2019 stieg die Anzahl der Startup-Finanzierungsrunden um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Ernst & Young hervor. Neben der Anzahl der Deals stieg aber auch das Investitionsvolumen – und zwar deutlich. Mit fast 16,9 Milliarden Euro an Investitionen stieg der Gesamtwert im ersten Halbjahr um 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat das Investitionsvolumen in den ersten sechs Monaten des Jahres bereits 78 Prozent des Gesamtvolumens von 2018 erreicht.

Angetrieben wird diese Entwicklung vor allem von Startups aus Großbritannien. 6,7 Milliarden Euro konnten britische Startups im ersten Halbjahr einsammeln. Das entspricht rund 40 Prozent aller Startup-Investitionen in Europa. Mit deutlichem Abstand folgen Frankreich mit 2,8 Milliarden Euro und Deutschland mit 2,7 Milliarden Euro. Auch bei der Anzahl der Deals liegt das Vereinigte Königreich vor Frankreich und Deutschland.

Risikokapital in Europa: Jeder 3. Euro geht nach London

5,7 Milliarden Euro gingen allein an Londoner Startups. Damit erhielten die Gründer aus der englischen Hauptstadt mehr Geld, als alle Startups aus Deutschland und Frankreich zusammen. Generell zeigt sich nach wie vor eine starke Fokussierung auf die großen Startup-Hubs. Im ersten Halbjahr 2019 flossen 59 Prozent des gesamten Risikokapitals in Europa nach London, Paris (2,2 Milliarden Euro) und Berlin (2 Milliarden Euro).

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