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Design-Startup Invision – 115 Millionen Dollar für das neue Adobe

Invision Cloud. (Bild: Invision)

Das Design-Startup Invision ist nach einer 115 Millionen US-Dollar schweren Finanzierungsrunde 1,9 Milliarden Dollar wert – und offenbar bereit, den Kampf mit Schwergewicht Adobe aufzunehmen.

Mit neuen Design-Tools wie Invision Studio, Invision Cloud und Invision DSM hat sich das Software-Startup Invision von einem reinen Prototyping-Tool immer mehr in Richtung Produktdesign entwickelt. Jetzt hat sich das Unternehmen im Rahmen einer Series-F-Finanzierungsrunde 115 Millionen Dollar gesichert. Damit steigt die Gesamtbewertung auf 1,9 Milliarden Dollar – doppelt so viel wie bei der letzten Finanzierungsrunde im Sommer 2017, wie Techcrunch schreibt.

Invision steigt zum Unicorn auf

Die selbsternannte „Plattform für digitales Produktdesign“ hat damit seit ihrer Gründung im Jahr 2011 insgesamt 350 Millionen Dollar von Investoren einsammeln können. Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von Spark Capital angeführt. Darüber hinaus beteiligten sich laut einer Mitteilung des Unternehmens Goldman Sachs sowie die bisherigen Investoren Battery Ventures, Iconiq Capital, Tiger Global Management, Firstmark und Geodesic Capital.

Auch eine schon zuvor angekündigte Beteiligung von Atlassian gehört zu der Runde. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft können Nutzer von Jira, Confluence und Trello in Echtzeit via Invision zusammenarbeiten und kommunizieren. Zu den Invision-Kunden gehören neben Netflix, Uber, Airbnb und Twitter auch 97 Prozent der Fortune-100-Konzerne, darunter Adidas, General Electric, die Nasa, Ikea, Starbucks oder Toyota.

Mittlerweile hat Invision nach eigenen Angaben fünf Millionen Kunden. 60.000 Kunden sollen die Design-Tools und Weiterbildungsmaterialien von Invision nutzen. Mit dem frischen Kapital, den Millionen Nutzern sowie den zahlreichen Tools könnte Invision durchaus auch den direkten Angriff auf den Giganten Adobe wagen. Allerdings kommt Adobe auf einen Umsatz von 2,9 Milliarden Dollar allein im abgelaufenen dritten Quartal. Invision meldet dagegen rund 100 Millionen Dollar Umsatz – pro Jahr.

Ebenfalls interessant: So sieht das neue Invision aus

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2 Kommentare
bastians
bastians

Man kann nur hoffen, dass sie das Geld vor allem in QA stecken…

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Andreas

Im Artikel klingt es so, als würde InVision einen Angriff auf Adobe als Ganzes vornehmen können. Das sehe ich allerdings nicht so nach aktuellem Stand. Was Adobe XD angeht sicherlich – aber der Rest?

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