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Wegen neuer Textbombe: Apple verteilt Update auf iOS 11.2.6

(Foto: Anna Hoychuk/Shutterstock)

Apple hat iOS 11.2.6, watchOS 4.2.3 und ein ergänzendes Update von macOS 10.13.3 veröffentlicht. Die neuen Versionen sollen Abstürze durch ein Schriftzeichen der indischen Sprache Telugu verhindern.

Apple hatte Ende des letzten Jahres mit einer großen Zahl an teils schwerwiegenden Bugs zu kämpfen, die von Apples Marketing-Chef Phil Schiller als „schlechte Woche“ beschrieben wurde. Diese schlechte Woche setzt sich jedoch fort, weshalb das Unternehmen außerordentliche Updates für iOS, macOS und watchOS veröffentlichen musste.

iOS 11.2.6: Das womöglich letzte Update vor iOS 11.3

iOS 11.2.6 steht für iPhones und iPads zur Installation bereit. (Foto: t3n)

Eigentlich sollte iOS 11.3 das nächste Update sein, mit dem zahlreiche Neuerungen einziehen werden. Ein neuer Bug, der vom italienischen Blog Mobile World entdeckt wurde, macht Apples Plänen einen Strich durch die Rechnung. Der Softwarefehler, der unter iOS 11.2.5 auftrete, lasse ein iPhone oder iPad abstürzen, wenn es ein bestimmtes Schriftzeichen der indischen Sprache Telugu empfängt. Telugu ist in Indien die drittgrößte Sprache und wird von etwa 74 Millionen Menschen überwiegend in Südindien gesprochen.

iOS 11.2.6 behebt nach Angaben Apples den Bug und darüber hinaus ein Problem, bei dem einige Apps von Drittanbietern keine Verbindung zu Zubehör von Drittanbietern herstellen konnten.

Telugu-Bug: iOS 11.2.6 wird von Updates für macOS, tvOS und watchOS begleitet

Da der Software-Fehler nicht nur unter iOS, sondern auch unter macOS, watchOS und tvOs auftreten kann, hat das Unternehmen entsprechende Updates veröffentlicht. So sollen tvOS 11.2.6, watchOS 4.2.3 und ein ergänzendes Update auf macOS 10.13.3 den Bug beheben. Für den iMac Pro musste Apples aus ungeklärten Gründen ein separates macOS-Update bereitstellen. Auf dem Mac konnte der Fehler im Safari-Browser und iMessage entdeckt werden.

Auch lesenswert: iOS 12: Diese Features sollen auf iPhone und iPad kommen

Es ist nicht das erste Mal, dass iOS durch einen Text, Video oder auf einem anderem Wege zum Absturz gebracht wurde. Zuletzt tauchte im Januar ein entsprechender Fehler auf.

Glaubt man den Berichten der letzten Wochen, will Apple mit iOS 12 und macOS 10.14 wieder verstärkt auf Qualität achten und seinen Entwicklern mehr Zeit für die Entwicklung neuer Features gewähren. Man wolle Aktualisierungen und neue Features nicht mehr übereilt und womöglich fehlerbehaftet ausliefern, nur um ein OS-Update zu veröffentlichen, das mit neuen Features vollgestopft sei.

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via 9to5mac.com

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