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iOS 12: Apple streicht neue Features – Fokus auf Qualität und Performance

Macbook neben iPhone. (Foto: dpa)

Apple hat seinen neuen OS-Versionen iOS 12 und macOS 10.14 eine Fastenkur hinsichtlich neuer Features verpasst. Viele Neuerungen wurden gestrichen – der neue Fokus liege auf Zuverlässigkeit und Performance.

Seit Monaten, ja Jahren, hagelt es regelmäßig Beschwerden über Apples nachlassende Sorgfalt bei der Entwicklung der Software. Diese nachlassende Qualität zeigte sich zuletzt im November und Dezember: In iOS sind zahlreiche Fehler aufgefallen, die das Unternehmen gar zu einer verfrühten Veröffentlichung von iOS 11.2 zwangen. Unter macOS High Sierra hinterließen Apples Entwickler eine offensichtliche Lücke, mit der Nutzer mit wenigen Klicks ohne Passwort Admin-Rechte erlangen konnten. Apple hatte auf die Lücken reagiert und bekundet, dass die Kunden etwas Besseres verdienen.

iOS 12 und macOS 10.14: Apple will mehr Qualität zurückbringen

Mit den anstehenden großen Updates auf iOS 12 und macOS 10.14 scheint Apple sich wieder auf seine alten Werte zu besinnen und einen größeren Fokus auf Qualität zu legen – das berichtet das Online-Magazin Axios unter Berufung auf interne Quelle bei Apple.

Craig Federighi wünscht sich eine verbesserte Software-Qualität bei iOS 12 und macOS 10.14 (Foto: dpa)

Dem Bericht zufolge habe Apples Software-Chef Craig Federighi Anfang Januar eine neue Marschrichtung für die Software-Entwicklung vorgelegt, mit der neue Features, die für die nächsten OS-Iterationen geplant waren, auf 2019 verlegt werden sollen.

Passend zum Thema: Mehr Sorgfalt, bitte: Apple kämpft mit vielen iOS-11- und macOS-Bugs

iOS 12: Zahlreiche neue Funktionen wurden gestrichen

Anstatt sich der Entwicklung neuer Features zu widmen, sei der neue Plan, die Qualität der bestehenden Software auf ein deutlich höheres Niveau zu bringen. Laut Axios habe Apple damit einen überarbeiteten Home-Screen, verbesserte Nutzeroberflächen zur Nutzung von iOS-Geräten in Autos sowie Optimierungen an System-Apps wie Mail, der Kamera und Fotos vorerst gestrichen. Ebenso dürften wir auf eine engere Verzahnung von iOS und macOS bis 2019 warten.

Schon mit iOS 11.3 bringt Apple neue Gesundheits-Funktionen. (Bild: Apple)

Ganz ohne Neuerungen werde iOS 12 dennoch nicht aufwarten. So werde es weitere Optimierungen der Augmented-Reality-Plattform AR-Kit geben. Ferner seien medizinische Datenauswertungen und eine bessere Kindersicherung weitere Aspekte, die mit iOS 12 einziehen werden. Darüber hinaus soll der gesamten Code des mobilen Betriebssystems auf eine flüssigere Interaktion mit dem Nutzer optimiert werden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Apple seinen Entwicklern mitteilt, den Fokus auf Leistung und Qualität anstatt auf Funktionen zu legen. Schon bei dem Release von iOS 8 hagelte es viele Beschwerden über Softwarequalität und Nutzerfreundlichkeit. Mit iOS 9 hatte Apple dann versucht, die größten Kritikpunkte auszubügeln.

iOS 11.3 bringt bereits neue Funktionen

Mit iOS 11.3 erweitert Apple auch die AR-Kit-Funktionen. (Foto: Apple)

Bevor Apple iOS 12 und macOS 10.14 im Sommer zeigen und im Herbst in finaler Version mit neuen iPhones und Macbook und womöglich dem Mac Pro veröffentlichen wird, kommt im Frühjahr erst einmal iOS 11.3. Die neue Software hält bereits erste neue Features bereit.

Unter anderem bringt Apple AR-Kit auf Version 1.5, ferner sollen Nutzer eine digitale Patientenakte bekommen. Alle neuen Features von iOS 11.3 findet ihr in unserem Ankündigungs-Artikel.

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