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iOS 12: Diese Features sollen auf iPhone und iPad kommen

Craig Federighi wünscht sich eine verbesserte Software-Qualität bei iOS 12 und macOS 10.14 (Foto: dpa)

Apples Software-Chef Craig Federighi hatte im Januar bei der Entwicklung auf die Bremse gedrückt. Dennoch wird iOS 12 einige neue Features erhalten. Was zu erwarten ist – und was mutmaßlich gestrichen wurde.

Bei iOS 12 und macOS 10.14 soll in erster Linie Wert auf ein Mehr an Qualität und Performance gelegt werden, hieß es im Januar. Das gilt wohl auch immer noch, jedoch soll nicht vollkommen auf neue Funktionen verzichtet werden. Der gut vernetzte Apple-Insider Mark Gurman will weitere Details zu den kommenden Funktionen in Erfahrung gebracht haben.

iOS 12 „Peace“ bringt iPhone-Apps auf den Mac

Apples nächste iOS-Version, die laut Gurman den internen Codenamen „Peace“ trägt, werde einer der Bausteine sein, um iOS-Apps auf den Mac zu bringen. Entwickler sollen ihre Anwendungen so entwickeln können, dass sie sowohl auf iPhones, Pads und auf macOS laufen. Notwendig sei auf der anderen Seite macOS 10.14 mit Codenamen „Liberty“. Unter anderem soll auch Apples Smart-Home-App macOS-kompatibel gemacht werden.

Mit dem Release von iOS 12 werden im Herbst auch neue iPhones präsentiert. (Bild: Macrumors)

Darüber hinaus werden Apples Animoji neue Charaktere erhalten und das Menü zum Auffinden der animierten Emoji überarbeitet, so Gurman. Sie sollen ferner auch auf einem neuen iPad-Modell mit Face-ID nutzbar sein, das im Laufe des Jahres enthüllt werden soll. Die Animoji-Funktion werde mit iOS 12 zudem in Facetime einziehen, sodass ihr mit lustigen Gesichtern den Videochat beleben könnt. Laut Gurman arbeite Apple außerdem an Gruppenvideochats, ob die Funktion aber schon in diesem Jahr fertig werde, sei ungewiss.

Passend zum Thema: Kulturwandel bei Apple: iOS-Entwicklung mit stärkerem Fokus auf Qualität

Für iOS 12 sei laut Bloomberg eine überarbeitete Version der Börsen-App sowie der Nicht-stören-Funktion geplant. Bei letzterer solle der Nutzer etwa automatisch Anrufe ablehnen und Benachrichtigungen stumm stellen können. Auch eine tiefere Integration von Siri in die Suchmaske und eine Überarbeitung der Nutzeroberfläche des Fotoimports für iPads sei geplant. In iOS 12 sollen außerdem mehrere Nutzer Augmented-Reality-Games gleichzeitig spielen können.

So könnte das iPad Pro (2018) aussehen. (Mockup: Benjamin Geskin)

iOS 12: Apple verschiebt einige Funktionen auf 2019

Nicht alle für iOS 12 geplanten Funktionen schaffen es laut Gurman in diesem Jahr auf iPhone und iPad. So habe Apple die Überarbeitung der iPhone- und iPad-Homescreens auf 2019 verschoben. Ebenso seien eine neue Version von Carplay und ein Update der Fotos-App für das 2018er Update gestrichen worden.

Bis 2019 müssen wir zudem auf die Möglichkeit warten, mehrere Fenster – quasi wie Apps im Browser – einer App auf dem iPad ausführen zu können. Ebenso auf die übernächste Version wurde eine iPad-Funktion verlegt, mit der ihr zwei Fenster einer App – beispielsweise den Safari-Browser – nebeneinander anordnen könnt.

Vollkommen neu ist die Verschiebung nicht rechtzeitig fertig gewordener Features nicht. So hatte Apple etwa den Porträt-Modus der Kamera-App für das iPhone 7 Plus erst mit iOS 10.1 veröffentlicht. AirPlay 2 mit Multiroom-Audio-Support und iMessage in der iCloud sollten ursprünglich mit iOS 11 kommen  – der Release wurde aber auf eine spätere Version verlegt.

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