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iOS 13 ist verbuggt – iOS 13.1 soll’s richten

iOS 13 Update. (Screenshot: Apple)

Wer sein iPhone noch nicht auf iOS 13 aktualisiert hat, sollte das auch besser noch lassen. Das Update enthält noch zahlreiche Bugs und eine sensible Sicherheitslücke. iOS 13.1 steht zudem kurz vor dem Release.

Apple hatte das große Update auf iOS 13 am Donnerstag, den 19. September, veröffentlicht. Nur wenige Tage nach dem Release folgt am 24. September iOS 13.1 – die Aktualisierung sollte ursprünglich erst am 30. September erscheinen, die Vorverlegung dürfte mit den vielen Fehlern und einer schweren Sicherheitslücke zusammenhängen.

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iOS 13 ist verbuggt …

Die Veröffentlichung von iOS 13 gleicht beinahe einem Schnellschuss. Es scheint, Apple wollte den versprochenen Release-Zeitplan unbedingt einhalten, der im Zuge des iPhone-11-Events kommuniziert wurde. Eigentlich war aber schon vorher klar, dass kurz darauf das Update auf iOS 13.1 folgen würde, das schon vor dem finalen iOS-13-Release als öffentliche Beta zur Verfügung stand.

Apple iOS 13. (Screenshot: t3n:Apple)

Apple iOS 13. (Screenshot: t3n/Apple)

Nutzer berichten nach der Installation von iOS 13 über Störungen bei Bluetooth- und WLAN-Verbindung. Auch das Softwarekeyboard bereite Probleme durch kurze Aussetzer. Die Kamera-App stürze ebenso gelegentlich ab und lasse sich nicht neu starten. Nur ein Neustart des iPhones löse das Problem. Außerdem berichten Nutzer, dass Foto- oder Videoaufnahmen nicht korrekt auf dem iPhone gespeichert wurden. Zum Teil würden sie erst verzögert in der Fotos-App angezeigt, manche seien gar nicht zu finden.

Darüber hinaus verschlucke iOS 13 bei Exchange-Konten und IMAP-Postfächern gelegentlich den Hinweis auf neue E-Mails – oder sie werden ohne Inhalt dargestellt.

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… und unsicher

iOS 13 ist aber nicht nur fehlerhaft, das Update enthält auch eine kritische Sicherheitslücke, die schon eine Woche vor dem Release bekannt geworden war. Dennoch veröffentlichte Apple das Update. Durch die Sicherheitslücke könnte ein Angreifer den Sperrbildschirm umgehen und auf die Kontakte des Benutzers zugreifen, ohne einen Sicherheitscode eingeben zu müssen, berichtet Ars Technica.

Apple ist die Sicherheitslücke bekannt; sie soll mit dem Update auf iOS 13.1 behoben werden. Der Schweregrad der Lücke hatte Apple wohl dazu bewegt, die Veröffentlichung um sechs Tage vorzuziehen. Ursprünglich sollte das Update erst am 30. September erscheinen.

iOS 13.1: Apple Maps zeigt auf Wunsch euren Kontakten die erwartete Ankunftszeit an eurem Zielort an. (Screenshot: TNW)

iOS 13.1: Apple Maps zeigt auf Wunsch euren Kontakten die erwartete Ankunftszeit an eurem Zielort an. (Screenshot: TNW)

iOS 13.1 behebt nicht nur die schwere Lücke, sondern bringt auch neben Fehlerbehebungen zahlreiche neue Funktionen hinzu. Zu den kommenden Features zählen unter anderem automatisierte Siri-Kurzbefehl-Aktionen, das automatische Teilen eurer Ankunftszeit via Apple Maps und Datentrennung für Unternehmensgeräte.

Erst mit einem späteren Update sollen Funktionen wie Audio-Sharing via Airpods und das Teilen von iCloud-Ordnern und mehr in iOS einziehen.

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