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iOS 13.1: Apple stellt immer mehr Apps auf Swift um

Apple entwickelt Swift beständig weiter. (Bild: Apple)

Alexandre Colucci vom Timac-Blog hat die Verwendung von Apples Programmiersprache Swift in deren eigenen Apps untersucht. Fazit: Tendenz steigend.

In iOS 13.1 finden sich demnach 141 ausführbare Dateien, die unter Nutzung von Swift entstanden sind, so Colucci. Das ist ein rasanter Anstieg von den 66 Dateien, die es noch in iOS 12.1 oder den 32, die es unter iOS 11.1 waren. In iOS 9.1 fand sich sogar nur eine einzige ausführbare Datei, die unter Nutzung der Programmiersprache entstanden war.

Die Entwicklung der Swift-Nutzung in iOS. (Quelle: Timac-Blog)

Die Entwicklung der Swift-Nutzung in iOS. (Quelle: Timac-Blog)

Apple setzt mehr und mehr auf Swift

Apples Programmiersprache Swift ist mittlerweile fünf Jahre alt und seit iOS 9 im Einsatz. Seinerzeit war sie von Apple als die Sprache der Wahl für die iOS-Entwicklung angekündigt worden, denn sie ist weitaus einfacher zu erlernen als das bislang favorisierte Objective-C und unter Performance-Gesichtspunkten nicht wesentlich schwächer.

Dass Entwickler Swift mittlerweile gern und oft einsetzen, ist daher kein Wunder. Die schlanke Sprache wird häufig mit Kotlin verglichen und teilt tatsächlich etliche Ähnlichkeiten mit der Sprache, die sich immer mehr als Standard für die Android-Entwicklung durchsetzt und Java verdrängt.

Nun kann sich eine neue Art der Programmentwicklung letztlich nur durchsetzen, wenn auch der Ersteller selber in maßgeblichem Umfang von seiner eigenen Empfehlung Gebrauch macht. Hier hat es bei Apple eine ganze Weile gedauert, bis auch die internen iOS-Entwickler die Vorteile von Swift einzusetzen wussten.

Neue Frameworks machen die Swift-Programmierung mächtiger

Auf der abgelaufenen WWDC 2019 hatte Apple zudem neue Frameworks auf der Basis von Swift vorgestellt. Mit SwiftUI, Combine, Realitykit und Cryptokit können Entwickler noch produktiver arbeiten.

Dabei dient SwiftUI dem Design der Benutzeroberfläche, Combine dient dem Handling von Events aus unterschiedlichen Quellen, Realitykit erlaubt das Einbinden von 3D-Inhalten in Augmented-Reality-Projekten und Cryptokit ist Apples Framework für alle Aufgaben rund um die Ver- und Entschlüsselung von Daten.

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