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iPad mit Face-ID kommt wohl noch in diesem Jahr

So könnte das iPad Pro (2018) aussehen. (Mockup: Benjamin Geskin)

Apple wird in diesem Jahr nicht nur neue iPhone-Modelle mit der Face-ID-Gesichtserkennung ausrüsten, sondern auch mindestens ein neues iPad. In der Beta von iOS 12 sind bereits deutliche Hinweise entdeckt worden.

Bislang ist das iPhone X das einzige Produkt mit Apples 3D-Gesichtserkennung Face-ID – das wird sich in diesem Jahr ändern, wie das Unternehmen schon letztes Jahr andeutete. Bereits im November 2017 kursierten erste Gerüchte über ein iPad Pro mit Face-ID – in der iOS 12 Beta sind stichhaltige Hinweise für ein neues iPad entdeckt worden.

iPad Pro mit Face-ID: iOS 12 mit Animojis für Apple-Tablet

Der Entwickler Steven Troughton-Smith ist bei seiner Untersuchung (via Macrumors) der iOS 12 Beta auf eine für iPads optimierte Version des Frameworks Avatarkit gestoßen. Mit dem Framework implementiert Apple seine animierten Emojis, die Animojis, die bislang nur auf dem iPhone X nutzbar sind.

Die iOS 12 Beta besitzt schon eine für das iPad angepasste Version von Avatarkit. (Screenshot: Steve Troughton-Smith)
Die iOS 12 Beta besitzt schon eine für das iPad angepasste Version von Avatarkit. (Screenshot: Steve Troughton-Smith)

Bislang besitzt nur das iPhone X die entsprechende Sensor-Technologie – also das True-Depth-Kameramodul inklusive einer 3D-Scanning-Einheit –, um die mit iOS 11 eingeführten Animojis zu nutzen. Angesichts der angepassten Avatarkit-Version können wir uns drauf einstellen, dass Apple in den kommenden Monaten mindestens ein iPad mit Face-ID-Sensor vorstellen wird. Mittels Face-ID könnt ihr selbstredend nicht nur mit den Animoji spielen, sondern das Gerät entsperren und Zahlungen per Apple Pay vornehmen – sofern es letztlich irgendwann auch mal in Deutschland verfügbar wird.

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iPad mit Face-ID erfordert Gestensteuerung des iPhone X

Mit dem Einzug der 3D-Gesichtserkennung in Apples iPads wird auch bei den Tablets der klassische Homebutton gestrichen. Durch den Wegfall des Knopfes ist eine neue Steuerung gefragt, die auch schon in iOS 12 implementiert und seitens Apple angekündigt wurde.

Mögliches Design des iPad Pro (2018). (Mockup: Benjamin Geskin)

Wie Bloombergs Mark Gurman schon im November 2017 berichtete, könnte das Display durch die Entfernung des Homebuttons näher an den Gehäuserand rücken, wodurch das iPad eine kompaktere Bauweise erhalten könne. Einen ersten Schritt in dieser Entwicklung zeigte Apple schon mit dem iPad Pro 10.5: Dabei wurde der Rahmen in erster Linie an den Seiten, nicht aber ober- und unterhalb des Displays verkleinert. Gurman zufolge könnte das erste iPad Pro mit Face-ID ebenso eine Displaydiagonale von 10,5 Zoll erhalten.

Wann mit der Vorstellung des nächsten iPads zu rechnen ist, lässt sich relativ leicht eingrenzen. Vor September wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden, denn es soll schließlich mit iOS 12 ab Werk ausgeliefert werden. Ob Apple es schon im September zeigen wird, ist fraglich, denn das traditionelle September-Event steht eigentlich ganz im Zeichen neuer iPhones, von denen gleich drei erwartet werden. Wir tippen daher auf den Oktober.

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Eine Reaktion
Benny Lava

Wie soll man den so ein schmalrandiges iPad noch festhalten? Am Ende muss man sich wie beim extrem rutschigen iPhone eine klobige Hülle dazulkaufen. Dann ist die Größenersparnis wieder weg.

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