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Mit 10,5- und 12,9-Zoll: Neue iPad Pro mit iPhone-7-Technik und 120-Hertz-Displays

iPad Pro. (Bild: Apple)

Apple hat seinem 12,9-Zoll-iPad-Pro ein 10,5-Zoll-Pro-Modell beiseite gestellt. Beide Tablets besitzen kraftvolle Prozessoren, neue Displays und mehr.

iPad Pro 10.5 und 12.9 mit 120-Hertz-Displays

Wie bereits erwartet, hat Apple sein iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display aktualisiert und ein neues Modell mit 10,5-Zoll-Display vorgestellt, das 40 Prozent schmaleren Rändern als die bisherigen iPad-Modelle besitzt. Dadurch passt es laut Apple in ein äußerst kompaktes Gehäuse und wiegt nur 450 Gramm.

Die neuen iPad Pro besitzen einen schnellen A10X-Prozessor und neue Displays mit bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate. (Bild Apple)

Bei beiden Modellen kommt Apples 64-Bit-Prozessor A10X-Fusion mit sechs Kernen und 12-Kern-GPU zum Einsatz, von dem eine schwächere Variante auch im iPhone 7 verbaut wird. Die Größe des Arbeitsspeichers verrät Apple wie gewohnt nicht. Apple zufolge soll die Leistung ausreichen, um 4K-Videos zu bearbeiten und 3D-Bilder zu rendern.

Das neue iPad Pro 10.5 ist in etwa so kompakt wie das 9,7-Zoll-Modell. (Bild: Apple)

Das Display der neuen Modelle unterstützten HDR-Inhalte und Bildwiederholraten mit bis zu 120 Hertz statt wie bisher 60 Hertz. Die hohe Wiederholrate soll flüssiges Scrollen, eine höhere Reaktionsfähigkeit und fließendere Bewegungen ermöglichen. Durch die sogenannte Promotion-Technologie soll die Bildwiederholrate des Display laut Apple dynamisch angepasst werden, um den Akku zu schonen. Weiter soll durch die Technologie der Apple Pencil reaktionsschneller mit einer Latenz von 20 Millisekunden für flüssigeres und natürlicheres Zeichnen sorgen.

iPad Pro. (Bild: Apple)

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iPad Pro mit iPhone-7-Kameras und vier Lautsprechern

Abgesehen vom aufgebohrten iPhone-7-Prozessor besitzen die iPad Pros weitere iPhone-Technologie: Apple verbaut bei den Tablets die gleichen Front- und Haupt-Kameras wie sie im iPhone 7 zu finden sind: auf der Rückseite steckt eine 12-Megapixel-Kamera mit optischer Bildstabilisierung, auf der Vorderseite befindet sich eine Facetime-HD-Kamera mit sieben Megapixeln. Für einen satten Sound stecken in den Tablets vier Lautsprecher, die laut Apple „leistungsstarke, klare und satte Stereo-Klänge in jeder Orientierung bieten“.

Die iPad Pro-Modelle besitzen die Kameras des iPhone 7. (Bild: Apple)

Zur weiteren Ausstattung der iPad-Pro-Modelle gehören WLAN nach 802.11-ac-Standard und optional LTE Advanced per Apple–SIM. Wie bei den Vorgänger-Modellen ist auf der Vorderseite der Touch-ID-Fingerabdrucksensor verbaut.

iOS 11 macht die iPad-Pro-Modelle mehr den je zur Surface-Konkurrenz

Apple-Chef Tim Cook hatte die iPad Pros vor Jahren schon als Notebook-Ersatz angepriesen – mit dem anstehenden Update auf iOS 11 könnte das Versprechen tatsächlich eingelöst werden. Denn zahlreiche im Zuge der WWDC-Keynote angekündigten neuen Funktionen machen die Apple-Tablets erst recht zu Produktivgeräten.

iOS 11 bringt unter anderem einen neuen App-Switcher für die iPads. (Bild: Apple)

Unter anderen bringt iOS 11 ein neues, anpassbares Dock, das einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Apps und Dokumente bieten soll. Zudem wurde die Multitasking-Funktion überarbeitet und iOS 11 erlaubt das Wechseln zwischen Paaren  aktiver Anwendungen. Neu sind ein Dateimanager und die Möglichkeit, Dateien per Drag-und-Drop hin- und herzuschieben. Weitere spezifische Neuerungen findet ihr in unserem iOS-11-Vorstellungsartikel.

iPad Pro 12,9 und 10,5: Preise und Verfügbarkeit

Das iPad Pro mit 10,5-Zoll-Diagonale kommt in den Farben in silber, spacegrau, gold und roségold in den Handel. Der Preis beginnt bei 729 Euro für das 64-Gigabyte-Modell mit WLAN. Die kleinste Variante mit LTE und 64 Gigabyte kostet 889 Euro. Das große iPad Pro wird in silber, spacegrau und gold angeboten und kostet ab 899 Euro mit 64 Gigabyte und nur WLAN. 1.059 Euro kostet das 64-Gigabyte-Modell mit WLAN und LTE. Die neuen iPad-Pro-Modelle sind ab heute bestellbar und sollen ab nächster Woche ausgeliefert werden. Die neuen iOS-11-Funktionen erhalten die Tablets aber erst ab Herbst.

Mehr zu Apples WWDC 2017: 

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