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Das iPad Pro in seine Einzelteile zerlegt: iFixit macht den Teardown

(Foto: iFixit)

Keine neue Generation der Apple-Geräte kommt ohne ihn aus: den Blick unter die Haube von iFixit. Auch beim iPad Pro gewährt das Team einen spannenden Einblick ins Innere des Apple-Tablets.

Das größte aller iPads, das iPad Pro mit seinem 12,9-Zoll-Display, hat heute den Weg in den deutschen Markt gefunden. Das Team von iFixit konnte sich wie immer recht früh ein Modell sichern und es in seine Einzelteile zerlegen. Das gibt unter anderem Erkenntnisse darüber, wie gut das iPad Pro reparierbar ist.

Das iPad Pro in seine Einzelteile zerlegt
(Foto: Ifixit)

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iPad Pro: Mehr Übersicht durch neue Anordnung

Der Reparaturdienstleister iFixit zerlegt das neue Apple-Tablet in 22 Schritten. Direkt bei einem der ersten Schritte fällt auf: Wie immer sind das LC-Panel und das Frontpanel verschweißt, was einen getrennten Austausch schwierig macht. Generell sind viele Teile nur in Gruppen austauschbar, was zwar für Übersichtlichkeit im Inneren sorgt, die Reparatur aber teurer macht.

Der Akku des iPad Pro hat eine beachtliche Kapazität. (Foto: iFixit)
Der Akku des iPad Pro hat eine beachtliche Kapazität. (Foto: iFixit)

Die beiden Akku-Teile im Inneren haben eine beachtliche Kapazität von zusammen 10.307 Milliampere- oder 38,8 Wattstunden. Der viele Platz, der für die große Akkukapazität verwendet wird, sei wohl auch mit Schuld daran, dass sich viele Teile nur in Gruppen austauschen lassen. Inmitten beider Akku-Teile befindet sich das Logic-Board mit dem A9X-Chip. Das Board beheimatet auch die vier Gigabyte Arbeitsspeicher von SK Hynix und im Falle des 32-Gigabyte-Modells die 32 Gigabyte Flashspeicher von Toshiba.

Fazit: iPad-Pro-Reparatur gestaltet sich schwierig

Die Einzelteile des neuen iPad Pro. (Foto: iFixit)
Die Einzelteile des neuen iPad Pro. (Foto: iFixit)

Insgesamt fällt auf, dass Apple zwar nicht mehr auf viele Lötverbindungen setzt, dafür aber auf PowerStrip-Klebeverbindungen, die die Reparatur nicht unbedingt einfacher machen. Eine kleine Besonderheit, die iFixit außerdem erwähnt, ist, dass sich die Speaker je nach Ausrichtung des Tablets orientieren, um immer einen guten Sound zu ermöglichen.

Insgesamt bekommt das iPad Pro nur 3 von 10 möglichen Punkten bei der Reparierbarkeit. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Tatsache, dass viele Einzelteile aus Platzgründen nur in Gruppen ausgetauscht werden können. Gerade ärgerlich ist das beim Display, da es beim Öffnen des Geräts oft in Mitleidenschaft gezogen wird.

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