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Gadgets & Lifestyle

iPad-Zeitung „The Daily“ wird eingestellt

Das iPad-Magazin "The Daily" hatte verschiedene konzeptionelle Schwierigkeiten, so zum Beispiel die fehlende Aktualität.

Laut Medien-Mogul Rupert Murdoch sollte das i-Pad Magazin „The Daily“ die Zeitung der Zukunft werden. Nun wird das Experiment nach knapp zwei Jahren eingestellt: zu wenige Abonnenten, zu wenig Werbepartner. Dass es nicht geklappt hat, stellt nicht die Bezahl-Bereitschaft digitaler Leser in Frage, sondern das Konzept.

"The Daily" strauchelte seit einigen Monaten

Grundsätzlich eignen sich Tablets hervorragend für das Lesen digitaler Magazine. Deshalb waren viele gespannt, ob das speziell aufs iPad optimierte Magazin „The Daily“ den Durchbruch schaffen würde. Nun wird das teure Vorhaben zum 15. Dezember eingestellt und viele sind nicht übermäßig überrascht. Schon im Sommer gab es eine große Sparrunde, viele Arbeitsplätze wurden gestrichen.

Das iPad-Magazin "The Daily" hatte verschiedene konzeptionelle Schwierigkeiten, so zum Beispiel die fehlende Aktualität.

"The Daily": Wie aktuell muss eine digitale Tageszeitung sein?

In einer Stellungnahme schreiben Chefredakteur Jesse Angelo und Greg Clayman nun, dass es ihnen leider nicht gelungen sei, eine ausreichend große Leserschaft schnell genug aufzubauen, damit sich das Business Modell tragen konnte. Von den Erfahrungen würden nun die anderen Titel des Verlages profitieren. „Some of our assets, technology and personnel, will be absorbed into the New York Post and all full-time staff will have the opportunity to take advantage of various benefits to assist with the transition away from The Daily, including three additional months of pay.“, heißt es in der Stellungnahme, die bei TPM abgedruckt ist.

Das Ende von „The Daily“ zeige erneut, „wie schwer man mit digitalen Medien Geld verdient“, schreibt das Handelsblatt zum aktuellen Ereignis. Allerdings dürfte das Aus zu großen Teilen mit konzeptionellen Aspekten zusammenhängen. So war das Magazin zunächst nur auf das iPad beschränkt, erst später folgte die Unterstützung von Android Tablets. Inhaltlich blieb es eine Adaption von Printprodukten, da die iPad-Tageszeitung nur einmal pro Tag ein Update erfuhr. Digitale Leser, die sich ihre Informationen aber schnell woanders herholen können, erwarten stets aktuelle Infos. Weitere Probleme waren, dass viele Leser ein schlechtes Nutzungserlebnis mit langen Ladezeiten und Abstürzen beklagten und manchen der Fokus zu stark auf Lifestyle-Themen lag.

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Eine Reaktion
skp

"So war das Magazin zunächst nur auf das iPad beschränkt, erst später folgte die Unterstützung von Android Tablets."

Man weiß doch, Android User geben viel mehr Geld aus für digitale Produkte auf ihren Devices. Das war sicher etwas, was man beim Business Case nicht bedacht hat. Not.

Antworten

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