Analyse

Apple Watch Series 5, Macbook Pro und mehr: Was Apple in der 2. Jahreshälfte noch alles vorstellen könnte

Mit Triple-Cam auf der Rückseite: So soll das iPhone 11 (Max) aussehen. (Bild: 9to5 Mac)

Bei Apple wird es ab September wieder rund gehen. Der Konzern wird in nächsten Monaten seine wichtigsten Produkte aktualisieren. Das ist außer neuen iPhones zu erwarten.

Apple hat im ersten Halbjahr neben dem iPad Air neue Modelle der Macbook-Pro- und Air-Serie auf den Markt geworfen. Darüber hinaus wurden die Zwölf-Zoll-Macbooks eingestellt und außerdem das eine oder andere neue Produkt in Aussicht gestellt. Wir fassen zusammen.

Sicher: Die neuen iPhone-11-Pro-Modelle kommen im September

So soll das iPhone 11 aussehen. (Bild: 9to5 Mac)

So soll das iPhone 11 aussehen. (Bild: 9to5 Mac)

Auf eines ist bei Apple Verlass: Der September steht im Zeichen neuer iPhones. In diesem Jahr deutet sich an, dass Apple am 10. September seine neueste Generation vorstellen wird. In Sachen Design gibt es wohl nur wenige Änderungen im Vergleich zur 2018er Generation. Zumindest die Frontseite wird weiterhin komplett vom Display ausgefüllt, und die große Face-ID-Sensor-Notch dürfte auch noch zu finden sein. Rückseitig kommt bei den teureren iPhone-11-Modellen eine Triple-Kamera mit Weitwinkelsensor zum Einsatz. Für kabelloses Laden bleibt als Material für die Rückseite weiterhin Glas im Rennen. Apropos laden: Wenn ihr euer Airpods-Case auf die Rückseite des iPhones legt, soll es per Reverse-Wireless-Charging aufgeladen werden können.

So könnte das 2019er iPhone aussehen
So könnte das 2019er iPhone aussehen. (Mockup: Venja Geskin)

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Außerdem könnte es mit den neuen iPhones eine Umtaufaktion geben: Aus dem iPhone Xr wird womöglich iPhone 11, während aus den teureren Geräten iPhone 11 Pro und Pro Max werden. Damit könnte Apple seine iPhones ein wenig ans Namensschema der iPads angleichen. Die beiden Topgeräte sollen einen dritten Kamerasensor mit Superweitwinkel-Funktion erhalten, das Xr (11) bekommt einen zweiten Sensor für Telezoom-Aufnahmen, heißt es.

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Neue iPad Pros mit Triple-Cam?

Apple iPad Pro. (2018) (Bild: Apple)

Das Apple iPad Pro dürfte im Herbst ein Upgrade erhalten. (Bild: Apple)

Im Herbst ist außerdem wohl mit neuen iPad-Pro-Modellen mit 11- und 12,9- Zoll-Displays zu rechnen. Beim Design dürfte sich wenig ändern, schließlich hatte Apple es erst im letzten Jahr eingeführt. Wir gehen allerdings wie bei den iPhones von neuen Prozessoren der A13-Serie aus. Zudem wird gemunkelt, dass die Geräte wie die iPhones eine Triple-Kamera verpasst bekommen.

Außerdem soll das iPad-Einsteigermodell aktualisiert werden, das während des März-Events ignoriert worden war. Es soll ein 10,2- anstelle eines 9,7-Zoll-Displays erhalten und auch eine Dual-Kamera. Von einem Face-ID-Sensor gehen wir nicht aus, schließlich wurde beim etwas teureren iPad Air auch darauf verzichtet.

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Macbook Pro 16 Zoll könnte das mit 15 Zoll ersetzen

Das neue Macbook Pro 2018. (Bild: Apple)

Das Macbook Pro 15 könnte im Herbst durch ein 16-Zoll-Modell ersetzt werden. (Bild: Apple)

Seit Monaten kursieren Gerüchte über ein neues Macbook Pro mit schmalen Rändern und starker Ausstattung. Trotz eines größeren Bildschirms, der eine Diagonale zwischen 16 und 16,5 Zoll und eine Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixeln besitzen soll, ist das neue Modell angeblich nicht größer als ein Macbook Pro 15. Es wird daher spekuliert, dass das aktuelle 15-Zoll-Modell eingestellt werden könnte.

Viel mehr ist noch nicht über das neue Modell bekannt. IHS Markit spekuliert allerdings, dass Apple auf Intels Coffee-Lake-H-Prozessoren setzen könnte. Dabei handelt es sich um die gleichen Chips, die im zuletzt aktualisierten Macbook Pro verbaut sind. Besonders günstig wird das neue Macbook Pro wohl nicht: Die Economic Times geht von einen Startpreis ab 3.000 US-Dollar aus. Bei dem Preis dürfte Apple vor allem die Pro-User im Auge zu haben – wir gehen von weiteren spannenden Ausstattungsmerkmalen aus.

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Mac Pro: Apples Profirechner  kommt im Herbst

Apple Mac Pro 2019. (Bild Apple)

Apple Mac Pro 2019. (Bild Apple)

Apropos teuer: Apples 2017 versprochener Profirechner, der Mac Pro, wird ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen, wie das Unternehmen im Zuge der WWDC 2019 ankündigte.

Preislich geht es bei knapp 6.000 Dollar los, voll ausgereizt könnte er über 40.000 Dollar kosten.

Apple Mac Pro 2019. (Screenshot: Apple/t3n)

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Gleichzeitig dürfte auch Apples neues 32-Zoll-Profi-Display in den Handel kommen, das ab 5.000 Dollar kostet. Das XDR-Display kommt übrigens ohne Standfuß – der kostet noch einmal 1.000 Dollar extra.

Weitere Informationen über den Mac Pro findet ihr im Ankündigungsartikel:

Apple Watch Series 5: Eigentlich nicht nötig

Apple zeigt watchOS 6 für die Apple Watch. (Screenshot: Apple/t3n)

Apple zeigt watchOS 6 für die Apple Watch. (Screenshot: Apple/t3n)

Die Apple Watch Series 4, die 2018 zusammen mit iPhone Xs angekündigt wurde, besitzt im Grunde schon alles, was man sich wünschen könnte. Wir spekulieren aber, dass mit dem iPhone 11 auch eine neue Smartwatch das Licht der Welt erblicken wird. Hinweisen in einer iOS-13-Betaversion zufolge soll Apple Modelle mit Materialien wie Titan und Keramik geben.

Was Apple an seiner Uhr noch verbessern könnte, ist unklar. Vielleicht wäre noch etwas mehr Laufzeit gut, am Funktionsumfang ist nur wenig zu meckern, zumal watchOS 6 die kompatiblen Modelle um neue Funktionen und einen eigenen App-Store erweitert. Womöglich könnte Apple noch die eine oder andere Gesundheitsfunktion integrieren. Apple forscht beispielsweise an der präzisen Erkennung von Diabetes – 2018 konnte die Smartwatch schon mit einer Genauigkeit von 85 Prozent erkennen, ob der Träger an der Stoffwechselkrankheit erkrankt war oder nicht.

Neue iMac Pros, Airpods und Homepods?

Der iMac Pro hatte im März 2019 schon ein kleineres Upgrade erhalten. (Bild: Apple)

Der iMac Pro hatte im März 2019 schon ein kleineres Upgrade erhalten. (Bild: Apple)

Neue iMac-Modelle wird es in diesem Jahr nicht mehr geben, die hatte Apple zuletzt im März mit einem Prozessorupgrade bedacht. Bei den iMac Pros sieht es wiederum etwas anders aus: Seit Dezember 2017 hat der All-in-one kein größeres Upgrade erhalten. Im März wurde aber eine neue Vega-Grafik-64X-Option eingeführt und der maximale Arbeitsspeicher auf 256 Gigabyte erhöht. Angesichts des kleinen Upgrade Anfang des Jahres ist fraglich, ob Apple den Rechner im Herbst schon wieder anfasst.

Gerüchte über neue Airpods kursieren auch schon seit einer Weile. Die In-Ear-Stöpsel wurden zwar gerade erst mit einem Upgrade versehen, ein großes Update soll erst 2020 erfolgen. Unter anderem ist von Wasserdichtigkeit und Geräuschunterdrückung die Rede. Apple soll außerdem eigene Over-Ear-Modelle in Arbeit haben. Ob sie schon dieses Jahr erscheinen, ist fraglich. Eine neue, kompaktere und erschwinglichere Version der Siri-Lautsprecher Homepod steht ebenso im Raum. Sie soll aber wohl auch erst 2020 erscheinen.

Apple im Herbst 2019: Dienste, Dienste, Dienste

Apple Arcade. (Bild: Apple)

Apple Arcade. (Bild: Apple)

Nicht nur neue Hardware wird erwartet. Klar ist, dass das Update auf iOS 13 und iPadOS in ihrer finalen Version veröffentlicht werden, genauso wie das Update für die Apple Watch und Apple TV. Weiter kommen auch die Spiele-Plattform Apple Arcade und Apple TV+ – Apple ist schließlich nicht mehr das Unternehmen, das allein von seinen iPhone-Verkäufen leben kann. Das neue erfolgreiche Standbein sind die Dienste, die von Quartal zu Quartal weiter zulegen.

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2 Kommentare
John
John

An Hässlichleit ist das Teil nicht zu überbieten. Typisch 3/4 Apfel.

Antworten
Mpa
Mpa

Wie wäre es einmal mit dem schon vor längerer Zeit angekündigten Apple Music Skill für Alexa in Europa?

Antworten

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