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Gadgets & Lifestyle

iPhone 4S: Telekom verkauft Apple-Phone ab sofort ohne Netzsperre

Das iPhone 4 wurde 2010 vorgestellt. (Bild: Apple)

Die Telekom bietet Apples iPhone 4S ab dem heutigen Montag bei Abschluss eine Neuvertrages ohne SIM-Lock bzw. Netzsperre an. Auch das iPhone 4 wird nun ohne Simlock/Netlock verkauft. Damit beschreitet der Telekommunikationskonzern den Weg, den die Konkurrenz wie O2 und Vodafone bereits seit längerem eingeschlagen haben.

iPhone 4S – Die Telekom verkauft das iPhone seit 2007 erstmals ohne Netzsperre

Bislang waren iPhones aller Generationen nur mit einem Zweijahres-Vertrag und Netlock bei der Telekom erhältlich. Erst nach der Vertragslaufzeit ließen sich die iPhones vom Netlock befreien, damit man sie auch in anderen Mobilfunknetzen nutzen konnte. Für Bestandskunden ändert jedoch sich nichts, sie können ihr iPhone weiterhin erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit vom Netlock befreien. Das neue Angebot gilt lediglich für Neukunden. Wer bereits ein iPhone 4S oder auch iPhone 4 seni eigen nennt und es über die Telekom erworben hat, kann das Gerät erst nach abgelaufenem Vertrag freischalten.

Eine Ära geht zu Ende: die Telekom bietet das iPhone 4S und das iPhone 4 ohne Netzsperre an (Bild: Apple)

Auch wenn die Telekom das iPhone ohne Netzbindung verkauft, ändert sich nichts an den aktuellen Tarifen. Diese bleiben wie gehabt.  Allerdings beabsichtigt der Netzbetreiber die Apple-Phones auch ohne Vertrag zu veräußern. Die dabei anfallenden Preise orientieren sich an denen des Apple-Stores.

Gründe für die Änderung der iPhone-Verkaufspolitik sind nicht bekannt, allerdings kann man mutmaßen, dass die Telekom ihre Lager für das iPhone der nächsten Generation leer bekommen möchte. Allerdings ist es ebenso möglich, dass es eine längst überfällige Reaktion auf die Verkaufs-Konditionen der Konkurrenz ist, die das iPhone seit geraumer Zeit ohne Restriktionen anbieten. Vodafone hatte das iPhone anfänglich mit Netlock verkauft, die allerdings mit der Vorstellung des iPhone 4S gestrichen wurde. O2 hatte solche Beschränkungen bei Verkauf des iPhones noch nie.

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4 Reaktionen
Jonas Wendler

Sinnvoll wäre es auch von dem gängigen 2-Jahres-Vertrag wegzukommen und beispielsweise auf mehr flexiblere Verträge zu setzen. So ist in Dänemark beispielsweise eine sechsmonatige Bindung üblich. Ein Knebelvertrag ist meines Erachtens nach der falsche Ansatz zur Kundenbindung. Vielleicht begreifen das auch mal die Telefonkonzerne im Mobilfunk-Entwicklungsland Deutschland.

Timeeeeeee

Addendum:
Mit Simlock bin ich gezwungen Roaming im Ausland zu verwenden. Mit Netlock bin ich nur im Heimatland auf das Netz festgelegt, aber kann im Ausland einfach eine andere Simkarte verwenden für irgendein ausländisches Netz.

Timeeeeeee

@t3n: Simlock und Netlock sind zwei UNTERSCHIEDLICHE Dinge!

Ein Netlock wegen Vertrag wäre noch ok, aber Simlock ist für mich unerträglich, weil ich keine horrenden Roaming-Gebühren möchte!

Benny Lava

Ich kauf trotzdem keines, jetzt so kurz vor dem iPhone 5.

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