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iPhone 5s: Der Zauber hinter Apples Motion-Sensor

iPhone 5s: Das musst du über Apples neuen Motion-Sensor wissen (Screenshot: Techcrunch)

Das neue iPhone 5s ist mit einem neuartigen Helferlein ausgerüstet. Die Rede ist vom M7-Motion-Coprozessor. Wie es der M7 schafft, die Akkulaufzeit des iPhone 5s zu steigern, erfahrt ihr im Artikel.

Letzte Woche hat Apple die neuen Smartphones iPhone 5c und iPhone 5s vorgestellt. Während das iPhone 5c eher einer neuverpackten Version des Vorgängers gleicht, bietet das iPhone 5s gleich zwei neue Features, die man bei der Konkurrenz vergeblich sucht. Die Rede ist vom Fingerabdrucksensor und dem neuen M7-Motion-Coprozessor. Da wir uns in einem Artikel schon mit dem Thema Fingerabdrucksensoren auseinandergesetzt haben, wird es Zeit, den M7-Motion-Coprozessor unter die Lupe zu nehmen.

iPhone 5s bekommt Verstärkung

iPhone 5s: Das musst du über Apples neuen Motion-Sensor wissen.
iPhone 5s: Das musst du über Apples neuen Motion-Sensor wissen.

Das Aufgabenspektrum des neuen M7-Motion-Coprozessors ist breit gefächert. In erster Linie dient er der Entlastung der eigentlichen Hauptprozessoren. Es ist also quasi eine Art Outsourcing-Maßnahme für die Aufgaben des iPhone 5s. Der M7 übernimmt dabei stromfressende Aufgaben, um die Akkulaufzeit zu steigern. So betreibt der M7 alle sich im iPhone befindlichen sensorischen Prozesse. Dazu zählen beispielsweise der integrierte Kompass oder das Gyroskop. Der Motion-Coprozessor ist somit in der Lage zu interpretieren, ob der Besitzer zu Fuß unterwegs ist oder mit dem Auto fährt. Auf diese Weise sucht das Gerät beispielsweise nicht nach einer WLAN-Verbindung, wenn der Motion-Coprozessor eine Autofahrt erkennt. Das Ergebnis: Der Akku des iPhone 5s wird nicht so stark in Anspruch genommen.

M7-Motion-Coprozessor kümmert sich ums Tracking

Eine weitere Aufgabe, die der M7 den Hauptprozessoren abnimmt, ist das Tracking. Alle Bewegungsabläufe, die vom iPhone 5s erfasst werden, übernimmt der M7. Auch hierdurch ergibt sich eine erhöhte Akkulaufzeit für das iPhone 5s. Natürlich ist das Tracking mit einer gewissen Skepsis zu sehen, da Experten befürchten, dass die erfassten Daten missbraucht werden, um dem Besitzer personalisierte Werbeangebote zu senden. Da Apple so fokussiert an Methoden zur verbesserten Erfassung von Tracking-Daten arbeitet, darf spekuliert werden, dass Wearable Devices wie Smartwatches geplant sind. Diese arbeiten nämlich verstärkt mit Tracking-Daten, die über ein angekoppeltes Smartphone bereitgestellt werden.

via techcrunch.com

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6 Reaktionen
Gepard

Anti-Fundamentalisten-Faschos mit mieser Laune sind noch nerviger *duckundweg*

marlan

@Dirk Was Du alles zwischen den Zeilen liest - ein bisschen überempfindlich;)
In dem Artikel geht es um "zwei neue Features, die man bei der Konkurrenz vergeblich sucht".
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Funktionalität, wie z.B. "zu interpretieren, ob der Besitzer zu Fuß unterwegs ist oder mit dem Auto fährt" auch mit den neuen Google Play Services zur Verfügung stehen (Featureliste hört sich sehr ähnlich an). Allerdings ohne "M7-Motion-Coprozessor" aber auch mit Hardwareunterstützung und Akkuschonend.
Und Eventlistener, die eine Benachrichtigung an die App schicken, wenn man sich in bestimmten geographische Koordinaten befindet, gibt es unter Android erst seit kurzem.

Dirk

An Android-Fundamentalisten oder marlan:
Ihr langweilt mit den "smartphone wars". Lies mal den Artikel noch einmal durch. Es geht überhaupt nicht darum, was du verlinkst. Dass es unter iOS auch event listener gibt, die apps bei Änderungen wecken können, ist überhaupt nichts neues, was doch angeblich Android schon immer hatte und Apple nur hinterherhinkt und von Android längst Genutztes als etwas Grandioses und Unglaubliches darstellt.
Ihr Fundamentalisten nervt!

marlan

Unter Android steht den Entwicklern über die Google Play Services auch eine ähnliche Api zur Verfügung: https://developer.android.com/google/play-services/location.html

benjaminfeige

Ich bin mal gespannt, wie sich der Motion-Sensor auf Fitness-Apps auswirkt. Habe das Gefühl, dass sich der Trend immer weiter verbreitet. Wenn dann wirklich alle Bewegungen getrackt werden können ist das einerseits interessant, andererseits ist das wie im Artikel auch angesprochen mit Skepsis zu betrachten...

hallo_timo

soweit ich weiß hat doch das Moto X auch mehrere Prozessoren, die einzelne aufgaben und so stromsparend sind....?

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