Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

iPhone 6 Plus: Die drei größten Irrtümer aufgeklärt

(Quelle: Apple.com)

Apple hat mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus zwei neue Geräte auf den Markt gebracht. Pünktlich zum Launch wollen wir die drei größten Irrtümer aufklären, die sich um das iPhone 6 Plus ranken.

„Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich ein iPhone 6 Plus nicht mit einer Hand bedienen kann.“

Das erste iPhone verfügte gerade mal über ein 3,5 Zoll großes Display. Steve Jobs sagte damals, das sei die perfekte Größe für ein Telefon. Vielleicht mag er Recht gehabt haben, allerdings hat sich viel in den vergangenen Jahren getan. Smartphones wurden immer größer, zum Telefonieren aber nutzt man die mobilen Boliden immer weniger. Das iPhone 6 Plus ist quasi der Abschluss der iPhone-Größenentwicklung und mein Gerät der Wahl. Warum? Weil es für mich die perfekte Symbiose mobiler Technologie ist.

Ich bin in den letzten vier Monaten mit einem Nokia Lumia 1520 rumgelaufen, das über ein sechs Zoll großes Display verfügt und etwas größer ist als das iPhone 6 Plus. Insofern habe ich ausgezeichnete Erfahrungswerte in Sachen Alltagseinsatz eines großen Smartphones, die sich auf das iPhone 6 Plus übertragen lassen.

iPhone 6 Plus: Die Sache mit der Hosentasche

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass große Smartphones wie das iPhone 6 Plus nicht in die Hosentasche passen. Was stimmt: Wenn man sich mit dem Gerät hinsetzt, wird es ungemütlich. Deshalb habe ich das Lumia 1520 in den vergangenen Monaten in der hinteren Hosentasche getragen – und das funktioniert ausgezeichnet. Beim Gehen und Stehen kein Problem, beim Hinsetzen schmiegt es sich sanft an. Es funktioniert!

Wie man sieht: Das Lumia 1520 passt perfekt in die hintere Hosentasche meiner Hose. Das iPhone 6 Plus ist sogar ein wenig kleiner und dürfte vermutlich nicht mal rausgucken. (Foto: Sebastien Bonset)
Wie man sieht: Das Lumia 1520 passt perfekt in die hintere Hosentasche meiner Hose. Das iPhone 6 Plus ist sogar ein wenig kleiner und dürfte vermutlich nicht mal rausgucken. (Foto: Sebastien Bonset)

Die Sache mit der Einhandbedienung

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich ein iPhone 6 Plus nicht mit einer Hand bedienen kann. Viele glauben, man müsse solch große Smartphones mit einer Hand fest umklammern, um sie dann mit der anderen Hand bedienen zu können. Falsch. Es gibt einen Handgriff, der eine Einhandbedienung möglich macht – und zwar sorgt bei lockerer Handhaltung der kleine Finger am unteren Ende des Geräts für die nötige Stabilität, um mit dem Daumen auf dem Touchscreen zu navigieren.

Was stimmt: In dieser Handhaltung komme ich mit dem Daumen nicht an den oberen Bildschirmrand. Zum Tippen aber reicht es. Zumal hat sich Apple ja mit der Funktion, den Bildschirm nach doppeltem Drücken der Hometaste um die Hälfte nach unten zu verlagern, durchaus was einfallen lassen. Schauen wir mal, wie sich diese Funktion in der Praxis bewährt.

Die Einhandbedienung mit einem großen Smartphone ist gut möglich, wenn man es nicht fest umklammert, sondern den kleinen Finger in lockerer Handhaltung als Stütze hinzunimmt. (Foto: Sebastien Bonset)
Die Einhandbedienung mit einem großen Smartphone ist gut möglich, wenn man es nicht fest umklammert, sondern den kleinen Finger in lockerer Handhaltung als Stütze hinzunimmt. (Foto: Sebastien Bonset)

Die Sache mit dem Telefonieren

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ich mit einem so großen Smartphone wie dem iPhone 6 Plus oder dem Lumia 1520 nicht richtig telefonieren kann. Es mag vielleicht auf Außenstehende etwas komisch wirken, wenn ich mir so ein großes Gerät ans Ohr halte. Aber es stört nicht, nicht im geringsten.

Hinzu kommt, dass ich ohnehin kaum noch telefoniere und einen großen Teil meiner Kommunikation über Web-Dienste abdecke.

Auch das Telefonieren funktioniert überaus gut: Was unbequem aussehen mag, erweist sich in der Praxis als völlig unproblematisch. (Foto: Sebastien Bonset)
Auch das Telefonieren funktioniert überaus gut: Was unbequem aussehen mag, erweist sich in der Praxis als völlig unproblematisch. (Foto: Sebastien Bonset)

Fazit: Mit dem iPhone 6 Plus kann man sich gut arrangieren

Wer wie ich viel auf dem Telefon liest und wenig telefoniert, sollte sich die Anschaffung eines iPhone 6 Plus oder eines anderen Smartphones ähnlicher Größe durchaus überlegen. Mein Alltagscheck jedenfalls zeigt, dass man sich mit dieser Gerätegattung mehr als gut arrangieren kann. Und was für mich in Zukunft komplett wegfallen dürfte, ist der Bedarf eines Tablets. Wie schon mehrfach geschrieben, halte ich die flachen Flundern ohnehin für überbewertet.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

20 Reaktionen
andy.mustermann

Die vorgeschlagene Einhandbedienung funktioniert allerdings nicht mit kleinen Händen. Zudem fehlt der Aspekt des Schwerpunktes. Will ich den Homebutton erreichen, habe ich schon beim 5er iPhone das Problem, dass es gerne mal vorne über die Hand kippen will.

Antworten
ffgcfgh@fghvfg.de

Dafür gibt es die pinky shelve haltung.

Antworten
Christian

Allein das "iPhone 6" schon viermal in den ersten zwei Zeilen (plus Überschrift) steht sagt so einiges aus. Im ganzen Artikel sogar 15 mal. Der Inhalt passt auch zu jedem anderen Smartphone in der Größe. Ist ja nicht so das die Apfelbretter die einzigen sind.
"Stichwort SEO" trifft es sehr gut.

Antworten
Frank

Was ist denn das für ein komischer Artikel? "Wir klären die 3 größten Irrtümer auf" und dann wird aufgeklärt, dass es in die Hosentasche passt, man es mit einer Hand bedienen kann und man sogar mit dem iPhone telefonieren kann. Bitte was hat den dieser Artikel für einen journalistischen Wert. Keinen.

Dies ist eine Technik-Seite, da erwarte ich technische Irrtümer wie vielleicht z.B. die Qualität des Akkus, der Kamera, der Features usw. Aber doch nicht, dass das iPhone problemlos in meine hintere Hosentasche passt oder ich es in einer Hand halten kann.

Antworten
Carsten Braun

Kann mich deinem Kommentar nur anschließen, @Frank. Da wird einfach Marktschreierisch etwas gepostet, um ja viele User anzulocken. Stichwort SEO. Mit Journalismus hat das nichts zu tun.

Antworten
Cemoi

Denke ähnlich.
Jedoch selbst der SEO Gedanke ist nicht zu Ende gedacht: was soll der angelockte Leser denn von t3n denken, wenn er solch einen Luftartikel liest?
Nichtssagenden Clickzahlen auf Teufel komm raus, mit denen man dann beim Vorgesetzten/Kollegen/Ego prahlen kann.

Antworten
Bergziege

Ehrlich mal zum Thema der Einhandbedienung: hängt nicht so einiges auch wesentlich von der Größe der Hand ab? Ich bin 2 m lang und meine Hände entsprechend groß (sage keiner bitte "Pranken")...zur Hosentasche: klar wird das Ding in die Hosentasche passen, aber bei der Arbeit sitzt man nicht drauf, sondern hat es am Arbeitsplatz liegen, usw. Da geht's um Wege und Fahrten, usw. Ich halte dieses sich rechtfertigen wollen/müssen für oder wider der Smartphone-Größe für recht überflüssig: Jeder so wie er kann/mag/will.

Antworten
tiptronic

Ausserdem habe ich in letzter Zeit mal drauf geachtet: Ca. 90% der Leute in meinem Umfeld bedienen ihr Smartphone sowieso mit 2 Händen...

Antworten
Jonas

Also seitdem ich mein OnePlus One habe, welches ja die gleiche Display-Auflösung hat, empfinde ich alle Smartphones mit kleinerer Auflösung als extrem winzig. Ich weiß noch, wie ich früher solche Smartphones nur müde belächelt habe. Nun möchte ich es nicht mehr missen. Die Bedienung ist, wie auch im Artikel beschrieben, auch mit einer Hand möglich. Die Sache mit der Hosentasche kann ich aber nur bedingt nachvollziehen. Es ist alles eine Sache des Hosenschnitts. Je enger die Hose(-ntaschen), desto weniger Platz fürs Smartphone, logisch.

Antworten
Jewels

Jetzt muss ich auch mal meinen ersten Kommentar hier loswerden, das kann doch nicht euer ernst sein!

t3n stand für mich immer für objektive Berichterstattung, die privat und beruflich in mein Interessengebiet fällt.

Jetzt lese ich hier einen Artikel, in dem sich ein durch die bisherigen Presseberichte angegriffener Journalist dafür rechtfertigen will, das falsche Gerät vorbestellt zu haben, nur damit er bis morgen ruhigen Gewissens schlafen kann, um dann erst die "riesen" Enttäuschung in der Hand zu halten.

Kein klar denkender Mensch würde sich freiwillig für den alltäglichen mobilen Einsatz ein 5,5"+ großes Gerät zulegen.
Nur ein Blödmann setzt sich freiwillig(!!) den ganzen Tag (mal 365) auf ein ~15cm langes Brett an seinem Hintern.
Geschweige denn holt sich schon nach wenigen Minuten der Benutzung freiwillig einen Krampf durch unkomfortable ein-Hand-Steuerung jenes Geräts.
Dass man sich öffentlich zum Clown macht bei der Benutzung eines solchen Windfängers in der Öffentlichkeit, scheint dabei wohl nur nebensächlich zu sein.

P.S. Ich bin Applefan, aber auch ein Appleprodukt kann mal überflüssig (wie eine Brücke) sein.

#MfG

Antworten
Luigi

@jewels ich schließe mich deiner Meinung an.

Antworten
Benmi

1.) kein klar denkender Mensch schreibt so einen Stuss in techniklastige Blogs, denn es ist vorprogrammiert, dass man die Wut anderer auf sich zieht. Geschmäcker sind unterschiedlich. Und deiner ist sicherlich nicht die Krönung der Schöpfung.
2.) ich nutze seit dem Note 1 jede Notegeneration, da unsere Firma diese ausgibt. Jeder liebt die Devices bei uns und keiner will mehr zurück.
3.) unkomfortable handsteuerung: du hast den Artikel nicht gelesen.
4.) öffentlichkeitswirkung: Ich lache jeden <4 Zoll Smartphone user neben mir aus, der sich das Smartphone mit 20 cm Abstand vor die Linse hält, tausend mal scrollen muss um über eine Seite zu kommen und zusätzlich zu seinem zu kleinen Handy noch ein Tablet mitschleppen muss.
5.) hätte mehr als genug Argumente gegen dich, da ich alle Smartphone Generationen und Größen durch habe. Hab ich deswegen recht oder schimpfe über irgendwen? Nein. (die oberen Punkte bezogen sich nur auf deinen wirklich unnötigen Kommentar).

Antworten
André

Das Smartphone passt gut in die Gesäßtasche. Schön und gut, aber ich möchte genauso wie mein Portemonnaie, diese nicht dort tragen. Das wird so schnell geklaut. Vielleicht bin ich da auch paranoid oder überängstlich, aber ich will mein Smartphone lieber vorne tragen.

Antworten
Johannes Schuba

Ich bin tagtäglich mit meinem OnePlus One unterwegs, das mit einer Display-Größe von 5,5 Zoll also etwa genauso groß wie ein iPhone 6 Plus ist. Ich habe mein Smartphone auch lieber in der Front-Tasche der Hose und aber auch damit keinerlei Probleme, weder beim Sitzen, noch beim Gehen oder Stehen!

Antworten
janefire

was mich beim screen vom lumia 1520 genervt hat, war, dass man ihn wegen seiner durchaus machbaren groesse so oft man wollte, in webangelegenheiten fuer "desktop version" einstellen konnte, er wurde fast immer trotzdem als handyscreen umgesetzt. ist apple da besser mit umgegangen, mit einer abweichenden aufloesungsangabe oder aehnlichem?

Antworten
Florian

In iOS 8 gibt es jetzt eine Funktion mit der man die Desktop Version einer Seite abrufen kann. Der Safari ändert den User-Agent, das sollte also recht zuverlässig sein.

Antworten
janefire

hört sich bisschen so an wie das beim lumia ;) werde auf testberichte lauern, denn das ist beim lumia echt nicht so ninja.

Markus

Also ich ca 3 Monate ein 8Zoll Tab als Handy benutzt und selbst dieses passt in die Hintere Hosentasche und geht beim hinsetzen in keinster Weise kaputt.

Ebenso verhält es sich mit meinem Note3. Selbst dieses stört in den vorderen Taschen nicht wirklich.

Seit ich das Note3 nutze mag ich kein kleineres Handy mehr nutzen wollen. Man kann wunderbar alles lesen und selbst mit einer Hand lässt es sich super bedienen.

Warum sollte es beim 6Plus also anders sein?

Antworten
Daniel

..., beim Hinsetzen schmiegt es sich sanft an. Es funktionie...

Also ich hätte kein gutes Gefühl dabei, mich auf mein Smartphone zu setzen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.