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iPhone knacken: US-Startup Grayshift bietet „Service“ zum Dumpingpreis

iPhone X. (Foto: Apple)

Nach Cellebrite ist es jetzt auch dem US-Startup Grayshift gelungen, die neueste iPhone-Generation zu knacken. Grayshift bietet seine Entsperrdienste zu einem günstigen Preis an.

In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Geheimdienste und Behörden dank der israelischen Firma Cellebrite angeblich alle aktuellen iOS-Geräte der Versionen iOS 5 bis iOS 11 entsperren können – sogar iPhone 8 und iPhone X. Ähnliches scheint jetzt auch dem US-Startup Grayshift gelungen zu sein. Grayshift bietet seine Entsperrdienste dabei aber zu einem wahren Dumpingpreis an, wie das US-Magazin Forbes berichtet.

Die iPhone-Sperre ist angeblich schon von mindestens zwei Firmen geknackt worden. (Foto: t3n.de)

Das bisher unbekannte US-Startup soll von Unternehmern mit langjähriger Verbindung zu US-Geheimdiensten und einem ehemaligen Apple-Sicherheitsingenieur gegründet worden sein. Marketingunterlagen von Grayshift zufolge, die kürzlich an private Online-, Polizei- und Forensikdienste verschickt worden sein sollen, bietet das Startup unter anderem einen Service namens Graykey. Das entsprechende Tool kostet 15.000 US-Dollar und beinhaltet das Entsperren von bis zu 300 iPhones. Eine Offline-Version mit unbegrenzter Nutzung ist für 30.000 Dollar zu haben. Zum Vergleich: Das Knacken eines iPhones bei Cellebrite kostet US-Behörden rund 1.500 US-Dollar.

Grayshift kann angeblich iPhone 8 und iPhone X knacken

Grayshift verspricht, dass es alle iPhones entsperren kann, die mit iOS 10 und iOS 11 laufen – also auch die neuesten iPhones 8 und X. Unterstützung für iOS 9 soll auch kommen. Einem Insider zufolge soll bei einer Grayshift-Demo mit dem Tool ein iPhone X entsperrt worden sein. Welche Sicherheitslücke Graykey für das Entsperren nutzt, ist unklar. Das Tool soll aber auch bei beschädigten Geräten funktionieren und sich Zugriff auf die internen Daten verschaffen können.

iPhone X: 10 Tipps und Tricks zum neuen Apple-Phone
Wischen ist nicht mehr: Ein Tap auf das App-Icon bringt einen Löschen-Button zum Vorschein. (Foto: t3n.de)

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Apple dürfte seit spätestens vergangener Woche, als die iPhone-Entsperrdienste von Cellebrite bekannt geworden sind, fieberhaft nach der genutzten Lücke suchen. Sollte der Konzern herausfinden, wie es Cellebrite und Grayshift gelungen ist, die Sperren zu umgehen, könnte die mögliche Sicherheitslücke geschlossen werden.

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