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iPhone X im iFixit-Teardown: Apple verbaut erstmals zwei Akkus

iPhone X im iFixit-Teardown. (Bild: iFixit.com)

Kaum ist das iPhone X auf dem Markt, da haben es die Bastelprofis von iFixit auch schon zerlegt. Im Inneren von Apples Jubiläums-Smartphone stecken einige Überraschungen.

iPhone X: iFixit-Tester überrascht

Das iFixit-Teardown wirft traditionell gleich nach dem Verkaufsstart populärer neuer Smartphones einen Blick in deren Innenleben. Im Mittelpunkt steht die Bewertung der Reparierbarkeit. Das am Freitag mit langen Schlangen vor den Apple Stores in den Verkauf gegangene iPhone X hat die Bastelprofis überrascht. Die Apple-Designer zeigten sich offenbar ziemlich kreativ bei der Ausnutzung des geringen Platzes im Inneren.

iPhone X im iFixit-Teardown: Tester vergeben in puncto Reparierbarkeit sechs von zehn Punkten. (Screenshot: iFixit.com/t3n.de)

So hat Apple – erstmals in einem iPhone – gleich zwei Akkus beziehungsweise Akkuzellen verbaut. Damit kommt das iPhone X im Vergleich zum größeren iPhone 8 Plus auf mehr Akku-Leistung: 2.716 Milliamperestunden versus 2.691 Milliamperestunden. Möglich macht den Doppelakku das zerteilte und übereinandergelegte Logic Board.

iPhone X: Das ist Apples Neuinterpretation des iPhones
iPhone X. (Bild: Apple)

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„Eine solche Dichte an Steckverbindern und Bauteilen haben wir bisher noch nie gesehen“, urteilen die iFixit-Tester. Das Logic Board benötigt durch die Miniaturisierung im Vergleich zu dem des iPhone 8 Plus nur 70 Prozent der Fläche, nach dem Zusammenlegen aber 135 Prozent der Gesamtoberfläche. Die Reparatur des Logic Boards wird aber dadurch erschwert, dass die beiden Hälften miteinander verlötet wurden.

Apropos Reparatur: Wie beim iPhone 8 dürfte auch beim iPhone X die Glasrückseite ein Problemfall werden, wenn sie kaputtgeht. Das liegt laut iFixit nicht zuletzt an dem Dualkamerasystem, das per Klammer fixiert und ins Gehäuse geklebt wurde. Das schlägt sich offenbar auch auf die offiziellen Reparaturpreise nieder, die Apple für das neue iPhone aufruft.

So werden 321,10 Euro allein für ein neues OLED-Display fällig. Zum Vergleich: Beim iPhone 8 Plus kostet die Displayreparatur bei Apple „nur“ 201,10 Euro, beim iPhone 8 181,10 Euro. Bei einem „sonstigen“ Schaden, also etwa, wenn die Glasrückseite bei einem Sturz zerbricht, werden sogar satte 611,10 Euro fällig.

iPhone X: iFixit vergibt sechs von zehn Punkten

Insgesamt vergibt iFixit dem iPhone X in seinem Reparierbarkeits-Index eine Note sechs von zehn – genauso hatten auch schon iPhone 8 und 8 Plus abgeschnitten. Auf der Positivseite verbucht die Reparaturplattform die vergleichsweise einfache Reparatur von Display und Akkus. Punktabzug erhält das Apple-Smartphone wegen dem Glas auf Vorder- und Rückseite.

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