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iPhone X: Samsung bestätigt schwachen Absatz

(Foto: Hadrian/Shutterstock.com)

Apples iPhone X scheint sich nicht sonderlich gut verkaufen – das wird schon seit Monaten vermutet. Mit der Veröffentlichung von Samsungs Quartalszahlen werden die Spekulationen bestätigt.

Ist das iPhone X ein Hit oder nicht? Diese Frage beschäftigt seit Monaten die Techbranche. Durch die Veröffentlichung von Samsungs Quartalsbericht zeichnet sich ein etwas klareres Bild – demzufolge findet das teure Apple-Phone weniger Käufer als gedacht.

Samsung vermeldet schwachen Absatz seiner flexiblen OLED-Displays für das iPhone X

Schon in den vergangenen Wochen kursierten Berichte diverser Zulieferer über sinkende Absätze aufgrund einer schwachen iPhone-X-Nachfrage. Dies wird nun auch von Samsung bestätigt. Die Südkoreaner beliefern Apple exklusiv mit den flexiblen OLED-Displays, die im iPhone X zum Einsatz kommen. Laut Samsung sei der Bedarf Apples rückläufig, was sich negativ auf die Umsätze auswirke.

iPhone X – das erste Apple-Phone mit flexiblem OLED-Display. (Foto: Shutterstock)

Wie Bloomberg berichtet, hebt Samsung in seinem Quartalsbericht hervor, dass die Gewinne im Display-Sektor durch eine sinkende Nachfrage nach den flexiblen OLED-Panels für das iPhone X beeinträchtigt werden. Das Display-Geschäft Samsungs wuchs im vergangenen Quartal um 3,4 Prozent, während der allgemeine Konzernumsatz um 20 Prozent zulegen konnte.

Hoffen auf den iPhone-X-Nachfolger: Aufschwung im zweiten Quartal erwartet

Während die Verkäufe für Samsungs OLED-Panel im ersten Halbjahr 2018 abschwächen, erwartet das Unternehmen – wie einige weitere Apple-Zulieferer auch – im zweiten Halbjahr 2018 eine Erholung hinsichtlich des Umsatzes. Denn Apple wird traditionsgemäß im Herbst neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen.

Konsequent: Die 2018er-iPhone-Modelle sollen allesamt nahezu rahmenlos sein. (Bild: Macrumors)

Zur nächsten iPhone-Generation kursieren bereits erste Gerüchte: So sollen alle Modelle im Stile des iPhone X gestaltet sein, also ohne Touch-ID und mit wenig Rahmen daherkommen. Face-ID werde in allen Geräten zur biometrischen Authentifizierung untergebracht sein. Zwei Modelle würde OLED-Displays erhalten – eines von ihnen würden einen massiven 6,5-Zoll-Screen verpasst bekommen, das andere OLED-iPhone soll ein 5,8-Zoll-Display bekommen. Während die beiden OLED-Modelle im höherpreisigen Segment angesiedelt seien, soll das dritte 6,1-Zoll-Modell mit IPS-Display um die 550 US-Dollar kosten.

Auch wenn das iPhone X allem Anschein nach kein absoluter Bestseller ist – bei dem hohen Preis kein Wunder –, kann Apple mit dem neuen Modell massive Gewinne einstreichen. Den Analysten von Counterpoint Research zufolge konnte der iPhone-Bauer mit dem Gerät im vierten Quartal 2017 35 Prozent aller Gewinne auf dem Smartphone-Markt für sich verbuchen. Besitzer des iPhone X sind einer Umfrage zufolge außerdem begeistert vom Gerät – 97 Prozent aller befragten sind mit dem Gerät „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Nur mit Siri wird kaum jemand warm.

Am 2. Mai wird sich abermals zeigen, wie Apple sich auf dem Smartphone-Markt schlägt. Denn an diesem Tag wird das Unternehmen seine nächsten Quartalszahlen veröffentlichen. Konkrete Verkaufszahlen des iPhone X wird es jedoch nicht geben – Apple veröffentlicht lediglich die Summe aller abgesetzten iPhones – und das sind mittlerweile acht an der Zahl.

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