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iPhone X: Apples Neuinterpretation des iPhones ab heute vorbestellbar

iPhone X. (Bild: Apple)

Es ist soweit: Apple beginnt heute mit dem Vorverkauf seines rundum redesignten Jubiläums-Smartphones iPhone X. So kommt ihr am besten an das neue iPhone.

iPhone X: Der Vorverkauf geht los

Am Freitagfrüh, den 27. Oktober, um exakt 9:01 Uhr startet Apple den Vorverkauf des iPhone X (man spricht es „ten“, nicht t3n ;) ) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. So prangt es groß auf der deutschen Website von Apple. Genau eine Woche später – am 3. November – beginnt der offizielle Verkauf des komplett neu designten Apple-Smartphones nahezu ohne Rahmen.

iPhone X: So wenig Rahmen gab es bei Apple noch nie. (Bild: Apple)

Wer die Neuentwicklung des iPhones tatsächlich schon ab dem 3. November in Händen halten will, sollte das Gerät idealerweise schon am Freitagmorgen vorbestellen, da es Berichten zufolge zum Start nur verhältnismäßig wenige Geräte geben soll. Entsprechend sollten Interessierte möglichst schnell sein und entweder über den Apple-Store oder besser noch über die Apple-Store-App fürs iPhone und iPad zuschlagen. In der App solltet ihr im Vorhinein schon eure persönlichen Daten hinterlegen, die bevorzugte Bezahlmethode einrichten und eine Vorauswahl eures favorisierten iPhone-X-Modells treffen.

Apple Store
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Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos
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Das iPhone X gibt es nicht nur direkt bei Apple zu kaufen

Falls ihr euch das Gerät ob des nicht so unbeträchtlichen Preises – das kleinere Modell mit 64 Gigabyte Speicher kostet 1.149 Euro, die 256-Gigabyte-Variante schlägt mit 1.319 Euro zu Buche – lieber bei einem Netzbetreiber mit Vertrag oder per Vertragsverlängerung kaufen wollt, könnt ihr das natürlich auch. Denn außer im Apple-Store wird das iPhone X bei den großen Telekommunikations-Unternehmen wie O2, der Deutschen Telekom, Vodafone sowie 1und1 vorbestellbar sein.

iPhone X. (Bild: Apple)

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Wieviel die Netzbetreiber für das iPhone X mit 24-Monatsvertrag aufrufen, ist nur von der Telekom bekannt – und das auch nur teilweise. Wie Caschy von Stadt-Bremerhaven berichtet, soll das 64-Gigabyte-Modell im Tarif „MagentaMobil S mit Handy“ knapp 950 Euro mit Neuvertrag oder etwa 1.000 Euro bei einer Vertragsverlängerung kosten. Im Tarif „MagentaMobil L mit Handy“ sollen für das Gerät etwa 700 Euro anfallen. Das iPhone X mit 256 Gigabyte würde die Telekom im günstigsten MagentaMobil-Tarif knapp 1.100 Euro mit Neuvertrag respektive circa 1.150 Euro mit Vertragsverlängerung verlangen. In der Tarifvariante „MagentaMobil L mit Top-Handy“ müssten 700 Euro berappt werden.

Laut Apple soll es auch zum offiziellen Verkaufsstart am 3. November in jedem seiner Retail-Stores iPhone-X-Geräte geben. Es klingt indes in der Pressemitteilung danach, als wenn es jeweils nicht besonders viele Exemplare pro Store sein dürften. Denn das Unternehmen empfiehlt seinen Kunden, früh anzukommen.

Ob ihr das neue iPhone überhaupt sofort haben müsst, bleibt euch überlassen. Prominente Persönlichkeiten wie der Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak stehen dem iPhone X noch etwas kritisch gegenüber, weshalb er noch eine Weile mit dem Kauf warten will. Er traue der neuen Face-ID-Technologie noch nicht so recht über den Weg – sie ersetzt bekanntlich den Touch-ID-Fingerabdrucksensor komplett. Ungewohnt dürfte außerdem die neue gestenbasierte Bedienung sein, die sich von der klassischen Steuerung merklich unterscheidet. In diesem Clip seht ihr, wie beispielsweise der App-Wechsel vonstatten geht.

Was steckt nochmal im iPhone X?

Im iPhone X steckt ein 5,8-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von  2.436 x 1.125 Pixeln (458 ppi). Trotz seiner großen Bilddiagonale ist das Gerät regelrecht kompakt, vor allem, wenn man es mit den Vorgängern vergleicht: Das iPhone 7 Plus ist trotz seines kleineren 5,5-Zoll-Displays mit 158,2 x 77,9 x 7,3 Millimetern größer  – das iPhone X misst 143,6 mal 70,9 mal 7,7 Millimeter und wiegt 174 Gramm. Der Rahmen des Gehäuses besteht aus Edelstahl, die Rückseite ist wie die der iPhone-8-Modelle aus Glas. Das iPhone X unterstützt selbstverständlich auch kabelloses Laden nach Qi-Wireless-Standard.

Die vertikal positionierte Zwölf-Megapixel-Dual-Kamera besitzt einen optischen Bildstabilisator. Der Hauptsensor verfügt über eine f/1.8- der Sekundär-Sensor über eine f/2.4-Blende. Die Frontkamera löst mit sieben Megapixeln auf und unterstützt den Portrait-Modus. Beim Prozessor kommt wie bei den iPhone-8-Modellen der neue A11-Bionic-Chip zum Einsatz, der die Konkurrenz in Sachen Rechenleistung in den Schatten stellt.

Nur auf dem iPhone X nutzbar: die Animoji. (Bild Apple)

Eine der exklusiven Funktionen des iPhone X sind die sogenannten Animoji: Mittels der Face-ID-Kamera könnt ihr animierte Emoji mit eurem Gesicht leben einhauchen und per iMessage versenden. Alle weiteren Informationen über das iPhone X findet ihr in unserem Vorstellungsartikel.

Wie siehts bei euch aus – ist das iPhone X auf euer „Haben-Wollen-Liste“?

Zum Weiterlesen:

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3 Reaktionen
Daniel

Also auf meiner Haben-Wollen- Liste steht das X nicht. Für mich kommt es einfach so vor, als ob Apple ein besseres Galaxy S8 / Note 8 auf den Markt werfen wollte. Und bevor hier jetzt Android-Fanboy Geschwafel kommt: Ich nutze neben meinem Galaxy S8 auch ein iPhone 8.

Wirklich revolutionär wäre endlich das Wireless Charging über große Distanzen hinweg gewesen, nur als Beispiel. Stattdessen setzt Apple auf den seit Jahren von anderen Herstellern genutzten QI-Standard und schafft es dann nicht mal zum Marktstart der iPhones mit QI-Technologie eigene Ladestationen auf den Markt zu bringen.

Steve Jobs macht den Propeller im Grab...

Antworten
Jan

"Wirklich revolutionär wäre endlich das Wireless Charging über große Distanzen hinweg gewesen..." Genau, sie hätten ruhig mal ein paar physische Gesetze (z.B. die Freiraumdämpfung) aushebeln können die Banditen!

Antworten
Dummkopf

"Und bevor hier jetzt Android-Fanboy Geschwafel kommt: Ich nutze neben meinem Galaxy S8 auch ein iPhone 8."

Ach ja...neben meinem Fiat 500 Abarth nutze ich auch einen Aston Martin Vanquish...Auf meiner Haben-Wollen Liste stand der Aston Martin V12 Vintage S nicht weil an ihm nichts wirklich revolutionär ist...hätte dieser einen Warp Antrieb gehabt, dann hätte ich über den relativ Hohen Preis hinweg gesehen und mir diesen gegönnt.

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