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iPhone Xs Max: Die Herstellungskosten liegen bei 443 Dollar

Das iPhone Xs Max von der Seite. (Bild: Apple)

Apple verdient traditionell prima an seinen iPhones. Das hat sich auch beim neuen Top-Modell iPhone Xs Max nicht geändert – im Gegenteil, wie eine Schätzung der Kosten der einzelnen Bauteile zeigt.

Die einzelnen Komponenten und die Fertigung des iPhone X (256-Gigabyte-Modell) sollen Apple laut Berechnungen aus dem vergangenen Jahr rund 430 US-Dollar pro Gerät gekostet haben – bei einem Nettoverkaufspreis von 1.149 Dollar. In noch höhere Margenregionen dürfte sich Apple beim neuen Top-Modell iPhone Xs Max aufgeschwungen haben.

iPhone Xs Max: Herstellung kostet rund 443 Dollar

Das kanadische IT-Beratungsunternehmen Tech Insights, das das Gerät auseinandergenommen hat, schätzt, dass Apple für die Bauteile und die Herstellung pro Xs Max (256 Gigabyte) rund 443 Dollar bezahlt. Das iPhone X hat laut Tech Insights knapp 400 Dollar gekostet. In der vertragsfreien 256-Gigabyte-Version zahlen US-Käufer für das iPhone Xs Max 1.249 Dollar netto. In Deutschland müssen iPhone-Fans dafür sogar 1.419 Euro ausgeben – 100 Euro mehr als für das iPhone X beim Verkaufsstart.

Das Innenleben des iPhone Xs Max. (Bild: Tech Insights)

Am teuersten ist einmal mehr das Display, das 80,50 Dollar kostet. Für Prozessor und Funkchips werden laut Tech Insights 72 Dollar fällig. Der Speicher macht 64,50 Dollar aus. Ebenfalls nicht günstig sind die Kameras, die pro iPhone Xs Max mit 44 Dollar zu Buche schlagen. Vergleichsweise günstig sind da die Montage und die Funktionstests, die rund 24,50 Dollar kosten sollen.

Wie Spiegel Online schreibt, sind die Berechnungen aber mit Vorsicht zu genießen. Schließlich handelt es sich dabei um Schätzungen. Außerdem sind wie immer die Kosten für Logistik, Verpackung, Zubehör, Entwicklung oder Marketing nicht miteingerechnet.

iPhone Xs und Xs Max in Bildern
Das iPhone Xs von hinten. (Bild: Apple)

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Schon gleich nach dem Verkaufsstart hatten übrigens die Reparaturprofis von iFixit die Ergebnisse ihres Teardowns der neuen iPhones veröffentlicht. Demnach gab es nicht viel Neues beim iPhone Xs Max. Dafür fanden die Bastelexperten heraus, dass der L-förmige Akku des iPhone Xs jetzt nur noch aus einem statt zwei Stromspeichern besteht und eine als Notch bezeichnete Aussparung verpasst bekommen hat.

Ebenfalls interessant: iPhone Xs Max bis Xr im Vergleich – was ist gleich, was sind die Unterschiede?

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2 Kommentare
otto
otto

Wenn man schon die Produktkosten ohne Fertigung, Transport, Entwicklung und Vertrieb angibt, dann sollte man auch so fair sein, und das für alle Produkte machen. Was kosten die Bauteile eines VW Golf, eines IKEA Regals, eines Samsung TVs, eines Kühlschranks? Komischerweise wird diese sinnlose und hetzerische Angabe ausschließlich für ein iPhone geschätzt! Ich wäre sehr neugierig zu erfahren, wie hoch die Kosten für die Bauteile einer Bohrmaschine oder eines Klaviers sind.

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danfouri
danfouri

Man darf auch nicht vergessen, iOS möchte auch bezahlt werden. Bzw. die Entwickler, Designer, Marketing,.. und der ganze Mist. Bei Google ist ein bisschen einfacher, dort zahlen die User mit ihren Daten :D

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