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iPhone Xs: So sehen sie aus, das haben sie wohl unter der Haube

In diesem Jahr wird Apple drei iPhone-Modelle präsentieren. (Bild: MKBHD)

Apple wird im September seine iPhone-Familie aktualisieren, das steht fest. Es soll wie 2017 abermals drei Modelle geben, die sich allesamt am iPhone X orientieren. Wir fassen für euch zusammen, was zu erwarten ist.

Mit dem iPhone X (Test) hat Apple im letzten Jahr ein neues Kapitel in der Geschichte des erfolgreichsten Produkts des Konzerns aufgeschlagen: Statt Touch-ID-Fingerabdrucksensor und Homebutton will das Unternehmen fortan auf die 3D-Gesichtserkennung Face-ID setzen. Begleitet wird Face-ID von einem nahezu rahmenlosen Geräte-Design und einer neuen Gestensteuerung. Im Herbst wird Apple, so die Gerüchte, das alte Design komplett ad acta legen und alle Modelle wie das iPhone X aussehen lassen. Doch inwiefern werden sich die drei kommenden Geräte unterscheiden?

3 iPhone-Modelle, 3 Größen – das größte wohl mit 6,5-Zoll-Display

In diesem Jahr wird Apple drei iPhone-Modelle präsentieren. (Bild: MKBHD)
In diesem Jahr wird Apple drei iPhone-Modelle präsentieren. (Bild: MKBHD)

Die ersten stichhaltigen Gerüchte zu den neuen iPhone-Modellen reichen bis in den November 2017 zurück und haben sich seitdem manifestiert: In diesem Jahr wird Apple keine Smartphones mit 4,7- und 5,5-Zoll-Displays mehr herausbringen. Stattdessen wachsen die Displaydiagonalen auf 5,8 bis 6,5 Zoll an. Dabei soll selbst das größte Modell nicht merklich größer als zuletzt das iPhone 8 Plus werden.

Erreicht wird das durch besagte Designänderungen: Der Homebutton verschwindet, wodurch der Bildschirm beinahe bis an den unteren Gehäuserand heruntergezogen werden kann. Wie schon beim iPhone X erhalten alle neuen Geräte eine Notch mit True-Depth-Kamera im oberem Segment der Vorderseite.

Alle 2018er iPhone werden Apples Face-ID-Sensor-Array verbaut haben. (Bild: Apple)

Dass die Gerüchte und Prognosen korrekt sind, deutete Apples Chefdesigner Jony Ive 2017 in einem Interview mit dem japanischen Magazin Casa Brutus an: Das iPhone X sei der Beginn einer neuen Ära, in der Nutzer das Gerät nicht mehr berühren müssten, um mit ihm zu interagieren. Das Ende von Touch-ID sei ein Teil der Vision, so Ive.

Das iPhone X neben einem iPhone-Xs-Plus-Dummy. (Bild: MKBHD)

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iPhone X und X Plus (2018): So sehen die neuen Modelle aus

Wie die neuen Modelle aussehen werden, hat unlängst der Tech-Youtuber Marques Brownlee gezeigt: Ihm wurden wie schon im vergangenen Jahr Dummys der 2018er iPhones zugespielt. Zwei von ihnen – das 5,8- und 6,5-Zoll-Gerät – sehen dem iPhone X zum Verwechseln ähnlich und besitzen rückseitig eine Dual-Kamera sowie einen Rücken aus Glas, um weiterhin kabelloses Laden zu unterstützen. Wie das 2017er Topmodell werden sie mit AMOLED-Displaytechnologie bestückt sein.

Erste handfeste Hinweise auf drei iPhone-Modelle: Hier drei unterschiedlich große Frontpanel in den größen 5,8, 6,1 und 6,5 zoll. (Foto: Benjamin Geskin)
Erste handfeste Hinweise auf drei iPhone-Modelle: Hier drei unterschiedlich große Frontpanel in den größen 5,8, 6,1 und 6,5 Zoll. (Foto: Benjamin Geskin)

Das Dritte im Bunde wird wohl über ein 6,1-Zoll-Panel verfügen, das im Unterschied zu den anderen ein LC-Display verbaut haben soll. Zwar wird die Rückseite auch aus Glas sein, um kabelloses Laden zu ermöglichen, allerdings ist wohl mit nur einem Haupt-Kamerasensor wie etwa zuletzt beim iPhone 8 zu rechnen.

Dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo zufolge soll das 5,8-Zoll-Display mit 2.436 x 1.125 Pixeln auflösen und 458 ppi besitzen. Das 6,1- und das 6,5-Zoll-iPhone sollen mit einer Pixeldichte von 320 bis 330 ppi respektive 480 bis 500 ppi und 2.688 x 1.242 Pixeln daherkommen. Das 6,1-Zoll-Gerät sei im – für Apple-Ansprüche – unteren Preissegment angesiedelt und könnte zwischen 449 und 749 US-Dollar kosten, so der Analyst.

Laut KGI-Securities verbaut Apple größere Akkus in die kommenden iPhones. (Bild: Appleinsider)

Unter der Haube und bei der Kamera wird Apple wie in jedem Jahr aktuelle und potentere Komponenten verbauen. Der A12-Prozessor wird schneller sein als der A11-Bionic-Chip, der im 2017er iPhone-Lineup verbaut war, offenbar integriert Apple vier Gigabyte Arbeitsspeicher und womöglich – gegen Aufpreis – mehr Flashspeicher, wie zuletzt Samsung bei seinem Galaxy Note 9 gezeigt hat: Das Topmodell kommt mit einem stattlichen 512-Gigabyte-Speicherriegel.

Jetzt lesen: iOS 12: Diese Features bringt die neue OS-Version auf iPhone und iPad

iPhone Xs und Xs Plus (?): Großes Modell mit Landscape-Modus

Bislang ist ungewiss, wie Apple seine nächste iPhone-Generation nennen wird, denn mit dem iPhone X ist das Unternehmen von seiner eigenen Nomenklatur abgewichen. So könnten sie iPhone 9, 9 Plus und 9 Lite, oder auch iPhone Xs, Xs Plus und X Lite genannt werden. Ein mutmaßlicher Leak, den die französische Website Les Numériques aufgetan hat, deutet auf iPhone XS, iPhone Xs Plus und iPhone 9 hin. Gänzlich abwegig ist es nicht, schließlich handelt es sich bei den AMOLED-Modellen um eine Modellpflege des iPhone X. In den vergangenen Jahren hatte Apple seine Modellupgrades ohne große Designänderungen mit dem Buchstaben „s“ versehen. Festlegen wollen wir uns aber nicht.

Das iPhone Xs Plus soll Unterstützung für den Landscape-Modus erhalten. (Bild: iHelp BR)
Das iPhone Xs Plus soll Unterstützung für den Landscape-Modus erhalten. (Bild: iHelp BR)

Sicher ist jedenfalls, dass das Plus-Modell sich in Sachen Software mindestens ein Feature von den iPads schnappt. Die Betreiber der Website iHelp BR haben in einer der letzten Beta-Versionen von iOS 12 Hinweise für den Landscape-Modus entdeckt. Durch die Darstellung im Querformat sollen sich auf dem Bildschirm mehr Informationen in Anwendungen wie Mail, Kontakten, dem Kalender und der neuen Börsen-App anzeigen lassen. Ferner könnten die beiden AMOLED-iPhones auch Unterstützung für den Apple-Pencil erhalten, mutmaßt Trendforce.

Das 6,1-Zoll-iPhone soll in neuen Farben erscheinen. (Bild: 9to5Mac)
Das 6,1-Zoll-iPhone soll in neuen Farben erscheinen. (Bild: 9to5Mac)

Abgesehen davon berichtet Ming-Chi Kuo, dass Apple in diesem Jahr neue Gerätefarben einführen könnte: Das 5,8- und 6,5-Zoll-Modell sollen in Schwarz, Weiß und Gold erscheinen. Beim 6,1-Zoll-iPhone wird es womöglich noch bunter: Grau, Weiß, Blau, Rot und Orange seien geplant. Es wäre nicht das erste bunte Smartphone aus dem Hause Apple – das war das iPhone 5c von 2013.

Was noch?

Über die nächste iPhone-Generation kursieren noch weitere Gerüchte: So scheint Apple auf Funk-Chips (Modems) seines langjährigen Partners Qualcomm aufgrund von Patentstreitigkeiten zu verzichten und stattdessen auf Intel-Power zu setzen. Das Intel-Modem XMM 7560 soll bis zu ein Gigabit pro Sekunde im Downstream erreichen. Zudem wird gemutmaßt, dass Apple unter Umständen erstmals Dual-SIM-Geräte anbieten könnte. Möglicherweise werden diese jedoch nur in China angeboten.

Was die Preise der kommenden iPhones anbelangt, geht Ming-Chi Kuo von 500 bis 700 Dollar für das LCD-Gerät aus, während Apple für die beiden OLED-Modelle ab 900 bis 1.000 Dollar abrufen dürfte. Das 5,8-Zoll-iPhone dürfte etwas günstiger als das iPhone X werden, während das Plus-Modell für locker über 1.000 Dollar über den Ladentisch gehen könnte. Insbesondere das 6,5-Zoll-Smartphone mit mehr Flash-Speicher wird womöglich noch teurer als das 2017er iPhone X mit 256 Gigabyte, das in Deutschland saftige 1.319 Euro kostet.

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