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iPhone Xs und Xs Max im Review: Das sagen die ersten Tester

Das iPhone Xs. (Bild: Apple)

Das Presseverbot für die neuen Apple-Phones ist gefallen und die ersten Medien haben ihre Testberichte veröffentlicht. Die Resultate fallen – wie zu erwarten war – überwiegend positiv aus.

Wenige Tage vor dem offiziellen Marktstart der neuen iPhones hat Apple das Embargo für die Testberichte fallen gelassen, damit Unentschlossene sich ein erstes Bild von den Geräten machen können. Wir haben für euch die Kernaussagen einiger Reviews aus den US-Tech-Medien zusammengefasst.

iPhone Xs Max bis Xr im Vergleich: Was ist gleich, was sind die Unterschiede?

The Verge: „iPhone Xs Max ein schrecklicher Name“

iPhone Xs und Xs Max nebeneinander. (Foto The Verge)
iPhone Xs und Xs Max nebeneinander. (Foto The Verge)

Nilay Patel, Chef von The Verge,  hat sich die neuen Modelle näher angesehen. Ihm gefallen die tollen Displays und die neuen Kameras. Seiner Ansicht nach ist die Kamera der Xs-Modelle signifikant besser als die des iPhone X. Jedoch komme die Kameraqualität nicht an die des Google Pixel 2 (Test) heran. Zudem merkt er an, dass in Kürze das Pixel 3 erscheinen werde, das womöglich nochmal einen Sprung in der Kameraqualität mache.

Positiv hebt Patel zudem die tollen Stereo-Lautsprecher hervor und die Akkulaufzeiten beider Xs-Modelle. Kritik dagegen übt er an den hohen Preisen.

„Greift nur zum Max, wenn ihr wirklich, wirklich einen großen Bildschirm haben wollt“, betont Patel. Auch wenn das Max in seinen Abmessungen nicht größer als das iPhone 8 Plus ist, solltet ihr bedenken, dass der Bildschirm fast so groß ist wie die gesamte Front. Als entsprechend problematisch erweist sich da etwa das Öffnen der Benachrichtigungsleiste. Selbst Patel, der nach eigenen Aussagen große Hände hat, muss umgreifen. Zudem betont er, dass das Max keine besonderen Software-Funktionen besitzt, um die Größe des Bildschirms sinnvoll zu nutzen – alles sei nur größer. – The Verge

iPhone Xs und Xs Max in Bildern
iPhone Xs und iPhone Xs Max. (Screenshot. t3n.de)

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WSJ zum iPhone XS: Wartet auf das Xr

Das Wall Street Journal hat die neuen iPhone Xs-Modelle schon testen können. (Foto: WSJ)
Das Wall Street Journal hat die neuen iPhone Xs-Modelle schon testen können. (Foto: WSJ)

Joanna Stern vom Wall Street Journal hat die beiden neuen Modelle getestet und sich für das Testvideo mit NBA-Legende Gheorghe Muresan – Körpergröße: 2,31 Meter – maximale Unterstützung geholt. Unter anderem hat sie mit seiner Hilfe, respektive seinen riesigen Pranken, demonstriert, wie groß das XS Max ist. In seinen Händen wirkt es regelrecht winzig, während es in ihren Händen – sie ist etwa 1,67 Meter groß – den kompletten Handteller bedeckt. Eine einhändige Bedienung ist nur per Umgreifen möglich.

Das iPhone Xs Max in der Hand des 2,31 Meter großen Muresan wirkt plötzlich winzig. (Screenshot: WSJ)
Das iPhone Xs Max in der Hand des 2,31 Meter großen Muresan wirkt plötzlich winzig. (Screenshot: WSJ)

Zu den Geräten selbst sagt sie, dass der Akku des XS Max im Test eine Stunde länger hält als der des XS. Die Kamera ist ihren Ausführungen zufolge in puncto App-Start und Autfokus schneller als die des iPhone X. Stern hält das XS (Max) für besser als das 2017er Topmodell. Die Unterschiede seien aber nicht groß genug, um ein Upgrade zu empfehlen. Vor der Kaufentscheidung solle man eventuell besser den Marktstart des etwas günstigeren und bunten iPhone Xr abwarten. – WSJ

New York Times: „Größer ist jetzt definitiv besser“

Brian X. Chen von der New York Times hatte auch vorab die Gelegenheit, die neuen iPhone-Modelle zu testen. Als Fan kompakter Smartphones betrachtet er den Trend zu immer größeren Smartphones kritisch, die beiden iPhones mit ihren nahezu randlosen Displays haben ihn allerdings überrascht: Nach drei Tagen mit den XS Max war er angetan davon, wie gut sich das große iPhone sogar mit einer Hand nutzen ließ. Auch in anderen Situationen war der große Bildschirm von Vorteil: Während des Autofahrens lasse sich die Karte besser ablesen. Es sei zudem möglich, längere E-Mails zu schreiben, was er eigentlich sonst eher am Notebook mache. Auch in der Küche habe sich das große Display beim Lesen von Rezepten als echte Bereicherung entpuppt.

Chen gefallen die neuen iPhones – perfekt sind sie nicht. (Foto: New York Times)
Chen gefallen die neuen iPhones – perfekt sind sie nicht. (Foto: New York Times)

Trotz der Vorteile des großen iPhones war er über den Umstieg auf das kleinere XS-Modell erleichtert. Nicht nur sei es leichter zu handhaben und in der Taschetragbar, auch die Benutzung als Kamera habe sich als deutlich komfortabler erwiesen.

„Das kleinere XS ist das bessere Gerät, weil es genauso leistungsfähig [wie das Xs Max], aber kleiner und taschentauglicher ist.“

Die Kamera selbst hat Chen gelobt: Sie liefere „hervorragende, klare Fotos mit natürlich aussehenden Farben unter normalen und widrigen Lichtbedingungen“. Das kleinere Xs sei einfacher zu bedienen und schneller aus der Tasche zu ziehen – etwa, um einen spontanen Schnappschuss zu machen. Kritik übt Chen vor allem an der schlechten Erreichbarkeit des oberen Displaybereichs, die sich durch das Voll-Display-Design ergebe. NY Times

Mashable feiert die neuen iPhones – „X-traordinary“-Design

Mashable hat an den neuen iPhones wenig zu kritisieren. (Foto: Mashable)
Mashable hat an den neuen iPhones wenig zu kritisieren. (Foto: Mashable)

Mashable hat wenig an Apples neuesten iPhones auszusetzen, lediglich die Preise seien zu hoch angesetzt und die Akkulaufzeit des größeren Max sei nicht merklich besser als die des Xs. Für 1.000 US-Dollar hätte Apple zudem den Kopfhörer-Dongle und ein schnelleres Ladegerät beilegen können.

Ansonsten würden die Geräte durch ein großartiges Premiumdesgin, eine tolle Kamera und fantastische Displays überzeugen. Zudem sei die 3D-Gesichtserkennung Face-ID schneller als im iPhone X und in puncto Performance steche es jedes Android-Phone aus. Mashable

Cnet: „Ein wenig besser als das iPhone X“

Das iPhone Xs bei Cnet im Test. (Foto: Cnet)
Das iPhone Xs bei Cnet im Test. (Foto: Cnet)

Cnet resümiert über die neuen iPhone-Modelle neutraler als Mashable: iPhone Xs und Xs Max hätten eine sichtlich bessere Dual-Kamera als das iPhone X spendiert bekommen, die unter jeglichen Bedingungen zuverlässig Resultate liefere. Prozessor, Face-ID und Dual-SIM-Support sowie die große Speicher-Option mit 512 Gigabyte hebt er positiv hervor.

Weniger gut kommt bei Cnet die morderate Akkulaufzeit an, die nur minimal besser als beim iPhone X sei. Cnet zeigt sich enttäuscht, dass Apple den USB-Dongle gestrichen und kein schnelles Ladegerät beigelegt hat. Auch empfiehlt er, auf das Xr zu warten, das preislich attraktiver ist. Cnet

Wired: „It is an ,S‘ year for iPhones, after all.“

Lauren Goode von Wired hält die neuen iPhones für gut, aber nicht aufregend. (Foto: Wired)
Lauren Goode von Wired hält die neuen iPhones für gut, aber nicht für aufregend. (Foto: Wired)

Lauren Goode, ehemals bei The Verge und Recode, hat die neuen iPhones für Wired unter die Lupe genommen und ist der Meinung, dass es für Besitzer eines iPhone X keinen Grund zum Wechsel gibt. Die beiden Xs-Modelle hätten zwar einen spürbar schnelleren Chip an Bord und eine Kamera, die eine größere Detailtiefe erfasse.  Auch die HDR- und Porträt-Modi der Kamera sei verbessert – genauso wie die Möglichkeit, die Tiefenschärfe zu verändern. Der Stereosound sei auch nicht zu verachten.

Wie bei jedem „S“-Modell Apples habe sich nichts am Design geändert, die Laufzeiten seien nur minimal verbessert worden. Ihr fehlen ferner eine Audiobuchse oder wenigstens der Audio-Adapter. Wired

tl;dr: Die meisten Tester sind sich sich einig: Apple hat mit seinen iPhones wieder vieles richtig gemacht. Die Displays sind toll, Performance und Kamera überzeugen überwiegend auch. System und Face-ID sind schnell und überzeugen überwiegend. Was weniger gefällt, sind der hohe Preis und die Entscheidung, den Audio-Adapter aus dem Lieferumfang zu entfernen, der bei Bedarf zusätzlich gekauft werden muss. Interessanterweise sagen viele der Tester, dass man vor dem Kauf besser die Release des etwas günstigeren iPhone Xr abwarten sollte.

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Eine Reaktion
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Ja, der Name iPhone Xs Max geht gar nicht, auch wenn es dann vielleicht nächstes Jahr nen Mini geben soll. Ansonsten finde ich das Max echt klasse, habs mir direkt mal vorbestellt. Leider ist nen größeres Display auch anfälliger, logischerweise und gerade die Displayreparatur ist bei Apple immer besonders teuer, würde mich nicht wundern, wenn das eine ihrer Haupteinnahmequellen ist. Hab mir auch direkt mal bei artwizz.com so nen CurvedDisplay bestellt, die sieht man kaum, hatte ich auch schon auf meinem iPhone X drauf. Mal gucken, ob das bei der Größe auch so gut hält.

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