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Künftige iPhone-Modelle könnten mit berührungsfreier Gestensteuerung und gebogenen Displays kommen

(Foto: Apple)

Mit dem iPhone X hatte Apple die Gestensteuerung eingeführt. Einem Bericht zufolge war das aber erst der Anfang: In künftigen iPhone-Generationen soll die Gestensteuerung gar kontaktlos vonstatten gehen.

Apple hat mit seinem iPhone X nicht nur ein nahezu rahmenloses Design eigeführt, sondern war durch die Streichung des Homebuttons gewissermaßen dazu gezwungen, eine neue, gestenbasierte Navigation einzuführen. Das war aber offenbar nur ein erster Schritt der Wandlung der Smartphone-Interaktion.

iPhone: Kontaktloser Gestensteuerung womöglich in 2 Jahren

Wie der stets gut vernetzte Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, sollen zukünftige iPhones mit berührungsfreier Gestensteuerung bedient werden können. Darüber hinaus experimentiere Apple mit konkaven Smartphone-Displays, die dem iPhone ein geschwungenes Äußeres verpassen würden. Mit diesem Design könne sich Apple aus der homogenen Masse der Smartphone-Welt abheben.

Mit dem iPhone X hatte Apple die Gestensteuerung eingeführt – in Zukunft könnten Teile der Bedienung komplett kontaktlos erfolgen. (Bild: Apple)

Bei der kontaktlosen Gestensteuerung könne der Nutzer einige Funktionen auslösen, ohne das Gerät direkt mit dem Finger berühren zu müssen. Dem Informanten Gurmans zufolge werde Apple die Technologie erst in zwei Jahren marktreif haben, falls das Unternehmen sie überhaupt in seine Geräte integrieren wird.

Gänzlich neu ist diese Funktion nicht. Samsung hatte bei seinem Galaxy S4 mit „Air-Gestures“ eine ähnliche Gestensteuerung an Bord. Damit war es möglich, Anrufe per Handbewegung anzunehmen oder durch Webseiten zu scrollen.

Neues iPhone mit gebogenen Displays wohl erst in 3 Jahren

Im Unterschied zu den Südkoreanern, die bei ihrem Smartphone einen Bewegungssensor verwendeten, soll Apple die Technik direkt ins Display integrieren. Damit könnten beim iPhone möglichst kleine Gehäuserahmen realisiert werden.

Apple wird beim iPhone nicht der erste sein: Das LG G Flex (hier das G Flex 2) wartete 2013 schon mit einem gebogenen Display auf. (Foto: Andreas Floemer)

Laut Gurmans Quellen werde das leicht konkave Display erst in etwa drei Jahren in iPhones verbaut werden. Das geschwungene Display werde womöglich mit OLED- oder der neuen Micro-LED-Technologie gebaut. Bei der Micro-LED-Technologie handelt es sich um den Nachfolger der OLED-Panel.

Nach innen gebogene Smarthone-Displays sind aber kein Novum: LG hatte diese Konstruktion bei seinen Smartphone-Modellen G Flex und G Flex 2 schon 2013 und 2015 eingesetzt. Die in den LG-Geräten verbauten Displays lösten nicht sonderlich hoch auf und konnten mit der Qualität von Samsungs Panels nicht mithalten.

In diesem Jahr werden sich die iPhones wohl erst einmal am iPhone X orientieren. Der Homebutton wird bei allen Geräten verschwinden und durch die 3D-Gesichtserkennung Face-ID ersetzt. 4,7- und 5,5-Zoll-Displays sollen ebenso der Vergangenheit angehören. Vorgestellt werden die nächsten iPhones basierend auf iOS 12 mit hoher Wahrscheinlichkeit im September.

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