Gadgets & Lifestyle

iPhoneography: Retro Chique aus der Smartphone-Kamera

Seite 3 / 4

Unauffälliger Fotograf, spannende Fotos

Kameras in Smartphones haben einen entscheidenden Vorteil: sie sind äußerst unauffällig und eignen sich daher besonders für Reportagen, Fotojournalismus oder auch Straßenfotografie (Street Photography). Die meisten Menschen verhalten sich nämlich nicht sonderlich natürlich, wenn plötzlich eine Kamera auf sie gerichtet wird. Das kann einem zwar auch passieren, will man jemanden mit einem Smartphone fotografieren, aber das unwissende Modell kann sich eben nicht ganz sicher sein, ob es nun wirklich fotografiert wird.

Dank dieses Umstandes kann man mit einem Smartphone Situationen auf eine Art und Weise festhalten, die mit einer herkömmlichen Kamera so nicht unbedingt möglich wären – der Fotograf erhält Zugang zu ungewöhnlichen Perspektiven, und die Perspektive entscheidet oft darüber, ob ein Foto ein Hingucker ist, oder nicht.

Fotojournalismus mit dem Smartphone

Smartphones sind keine Seltenheit mehr. Heute tragen so viele Menschen eine qualitativ hochwertige und mit dem Internet über Wi-Fi und 3G verbundene Kamera in Form eines Smartphones mit sich herum, dass sich die visuelle Berichterstattung merklich wandelt. Heutzutage kann jeder ein Fotojournalist sein, und dank Social Media kann man sogar einen richtigen Nachrichten-Hit landen. Ein Beispiel dafür lieferte zum Beispiel Janis Krums, der im Januar 2009 das erste Bild des im Hudson River abgestürzten Flugzeugs über Twitter lieferte.

Smartphones in Verbindung mit Social Media verändern den Fotojournalismus seit einigen Jahren und führen dazu, dass Privatpersonen sogar schneller als Nachrichtenagenturen sein können.

Natürlich muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein – das ist die goldene Regel des Fotojournalismus. Professionelle Fotojournalisten können daher nicht alle unvorhergesehenen Ereignisse dokumentieren. Hier kommen Smartphones ins Spiel, denn mittlerweile ist fast immer irgendwer mit einer Smartphone-Kamera vor Ort, wenn irgendwo irgendetwas passiert. Bei diesem Phänomen könnte man auch von Social Journalismus sprechen, der mittlerweile professionelle Reporter flankierend unterstützt.

Auf der nächsten Seite: Fazit und Gallerie mit Beispiel-iPhoneographien.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

13 Kommentare
Florian

Ich bin in den letzten Wochen auch zum iPhoneography Freak mutiert und habe festgestellt, dass es mittlerweile fürs iPhone wirklich coole Apps gibt mit denen man aus seinen Bildern einiges rausholen kann. Die Standardfilter von instagram sind eigentlich nur der Anfang und es gibt noch eine Menge brauchbarer Fotografie Apps, die aber auch berechtigterweise kostenpflichtig sind. Gruß Florian

Antworten
Sébastien Bonset

@Florian, Holger: Habt ihr ein paar Tipps für tolle Apps, die ihr nutzt? Die Liste für den kommenden Artikel ist zwar schon lang, aber Platz für mehr ist dennoch ;)

Antworten
Stephan
Stephan

Ich finde nicht, dass man für jede Tätigkeit die mit dem iPhone ausgeübt werden kann, ein „i“ vor die Bezeichnung setzen muss. Es stärkt die Marktposition von ohnehin schon viel zu mächtigen Monopolisten. Und ja: ich hab ein Android. Trotzdem bin ich auch gegen Begriffe wie „googlen“. Abgesehen davon empfinde ich „iPhoneography“ als ein häßliches, umständliches und wenig aussagekräftiges Wort.
Ansonst auf jeden fall ein interessanter Trend…

Antworten
Katharina

Hi,
Auch ich bin ein grosser Fan der iPhoneography, auch wenn der Begriff echt sperrig ist :-).
Ich probiere gerne und viel – Lande aber immer wieder bei der Lomo-App, die jetzt Leme heisst…

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung