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IPO von MongoDB: Aktie klettert beim Börsendebüt um 38 Prozent

MongoDB debütiert an der Nasdaq. (Foto: Goran Vrhovac / Shutterstock.com)

Open-Source-Datenbankanbieter MongoDB hat einen erfolgreichen Start auf dem Börsenparkett hingelegt. Die Aktie klettert an der Nasdaq nach dem IPO am Donnerstag um 38 Prozent.

MongoDB: Erfolgreiches Nasdaq-Börsendebüt

Es war sicher nicht der größte Tech-IPO des Jahres, aber ein erfolgreiches Börsendebüt für MongoDB. Die Aktie des Open-Source-Datenbankanbieters kletterte am Donnerstag an der US-Technologiebörse Nasdaq auf 33 US-Dollar – ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 24 US-Dollar, wie die Financial Times berichtet.

MongoDB-CEO Dev Ittycheria kann sich über einen erfolgreichen Börsengang freuen. (Foto: MongoDB)

Der Ausgabepreis lag damit leicht über den im Börsenprospekt angegebenen 20 bis 22 US-Dollar, was – wie das erste Kursfeuerwerk – auf eine hohe Nachfrage der Anleger hindeutet. MongoDB kann sich über eine Bewertung in der Höhe von 1,17 Milliarden US-Dollar freuen. Die Einnahmen aus dem Börsengang belaufen sich auf mindestens 192 Millionen US-Dollar.

Das New-Yorker Unternehmen, zu dessen Investoren Sequoia Capital and Flybridge Capital gehören, hat eine besonders bei Softwareentwicklern und Startups geschätzte Open-Source-Datenbank geschaffen und sich als Dienstleister etabliert. 90 Prozent der MongoDB-Umsätze stammen aus dem Verkauf von Lizenzen. Zu den Kunden gehören auch große Konzerne wie Ebay, Adobe, Otto oder die Citigroup.

Im Ende Januar abgelaufenen MongoDB-Geschäftsjahr 2017 hat das Unternehmen einen Umsatz von 101,4 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einen Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings stiegen auch die Verluste – und zwar von 73,5 Millionen US-Dollar auf 86,7 Millionen US-Dollar im Fiskaljahr 2017. Als Grund dafür gab das Unternehmen im Börsenprospekt gestiegene Marketing-, Forschungs- und administrative Kosten an.

MongoDB: IPO-Ausbeute für Geschäftsausbau

Das frische Kapital will MongoDB jetzt nutzen, um das Geschäft weiter auszubauen. Dem US-Sender CNBC sagte MongoDB-CEO Dev Ittycheria, dass sein Unternehmen mit dem Börsengang sehr zufrieden sei. Die Begeisterung der Investoren sei sehr groß gewesen. „Aber es geht nicht um heute, es geht um die Zukunft“, so Ittycheria.

Interessant in diesem Zusammenhang: MongoDB-Terror – Kriminelle haben 32.000 Datenbanken gelöscht

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