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Isetta-Comeback: Microlino kommt mit Elektromotor 2019 nach Deutschland

Isetta-Comeback als Elektro-Microlino. (Bild: Micro Mobility)

Etwas später als geplant wird das Comeback der legendären „Knutschkugel“ über die Bühne gehen. Die Isetta soll 2019 als Microlino mit Elektromotor nach Deutschland kommen.

Wäre alles planmäßig gelaufen, wäre das Isetta-Revival im Gewand des Elektroautos Microlino schon längst über die Bühne gegangen. Jetzt ist das Comeback der legendären „Knutschkugel“ in Deutschland für Anfang 2019 angedacht. Ein Grund für die Verzögerung sollen Schwierigkeiten bei der Genehmigung der extravaganten Fronttür, die die gesamte Vorderseite einnimmt, berichtet Electrek. Jetzt gab es grünes Licht für die Herstellung und den Verkauf.

Microlino. (Bild: Micro Mobility)

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Der Schweizer Hersteller Micro-Mobility-Systems, der den Microlino in Zusammenarbeit mit dem italienischen Elektroautobauer Tazzari fertigt, hat über zwei Jahre Entwicklungsarbeit in das kleine Auto gesteckt. Das Design ist zwar eindeutig an die Isetta aus den 1950er-Jahren angelehnt, wurde aber optisch moderner gestaltet. Zudem sollen sowohl die Herstellung als auch die Nutzung möglichst umweltfreundlich sein.

Microlino: Von null auf 50 in fünf Sekunden

Der Microlino ist lediglich 2,40 Meter lang und bietet zwei Passagieren Platz. Zudem gibt es 300 Liter Stauraum. Man soll damit frontal in eine seitliche Parklücke fahren – und direkt auf dem Bürgersteig aussteigen können. Ohne den Akku wiegt das Gefährt 450 Kilogramm. Der Elektromotor hat 50 Kilowatt und treibt das Auto in fünf Sekunden von null auf 50 Stundenkilometer – ausreichend für den Stadtverkehr. Insgesamt ist eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde erreichbar.

Auch die vergleichsweise geringe Reichweite spricht eher für einen Einsatz in der Stadt. Je nach Akkuausführung fährt der Microlino 120 oder 215 Kilometer weit. An einer herkömmlichen Steckdose soll das Aufladen rund vier Stunden dauern. Mit einem Typ-2-Lader ist der Isetta-Nachbau schon nach einer Stunde wieder einsatzfähig.

Der Microlino von außen und innen
Microlino von außen. (Bild: Micro Mobility)

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Der Preis von 12.000 Euro spricht jedenfalls für das kleine Elektroauto. Electrek zufolge liegen über 6.500 Vorbestellungen vor.

Ebenfalls interessant: Das chinesische Startup Nio will Elektroautos in Deutschland verkaufen

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