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IT-Experten dringend gesucht: 51.000 Stellen unbesetzt

(Bild: Shuttterstock / fotoinfot)

IT-Fachkräfte werden nach wie vor verzweifelt gesucht. Laut einer aktuellen Studie gibt es 51.000 offene Stellen. 70 Prozent der Unternehmen beklagen sich über den Fachkräftemangel. 

70 Prozent der deutschen Unternehmen können Stellen für IT-Fachkräfte nicht besetzen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Bitkom Research befragte in einer repräsentativen Studie 1534 Chefs und Personalleiter von Unternehmen mit mindestens drei Mitarbeitern.

Die Digitalisierung treibt die Nachfrage nach den IT-Kräften: „IT- und Telekommunikationsunternehmen helfen Unternehmen aus allen anderen Branchen dabei, ihre Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle zu digitalisieren“, wird Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in der Pressemitteilung zitiert. „Wir brauchen Digitalexperten, vom Software-Entwickler über den IT-Sicherheitsspezialisten bis zum IT-Berater, um die digitale Transformation in Deutschland erfolgreich gestalten zu können“. Treiber der Entwicklung ist daher, dass sich auch traditionelle Unternehmen der Digitalisierung stellen müssen – und dafür kompetente Mitarbeiter suchen.

20 Prozent mehr unbesetzte Stellen im Vergleich zum Vorjahr

Alleine in der IT- und Telekommunikationsbranche werden 20.500 Fachkräfte gesucht, ein Großteil davon bei Softwareanbietern und IT-Dienstleitern. 60 Prozent der befragten Unternehmer wollen Software-Entwickler einstellen, sie sind besonders begehrt – vor allem wegen ihrer Kenntnisse über Big Data, Cloud-Computing und das Themenfeld der Apps. Wer die Industrie 4.0 sein Zuhause nennt, sollte es ebenfalls nicht schwer haben, einen Job zu finden: Experten auf diesem Themengebiet werden dringend gebraucht.

Bei Unternehmen, die Software einkaufen, anstatt sie selbst zu produzieren, sind aktuell 30.500 Stellen für IT-Experten unbesetzt. Gebraucht werden darüber hinaus Anwendungsbetreuer und Administratoren (21 Prozent) sowie IT-Sicherheitsexperten (17 Prozent) und IT-Berater (14 Prozent). Dabei sinkt die Nachfrage bei Anwendungsbetreuern und Administratoren von 44 Prozent auf 37 Prozent unter den Unternehmen mit offenen IT-Stellen. Der Bedarf an Software-Entwicklern steigt dagegen weiter auf 31 Prozent an.

Hier findet ihr alle Grafiken nochmal im Überblick. 

Grafik: BITKOM

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via www.bitkom.org

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6 Reaktionen
Markus

Sorry, aber wir IT-Spezi´s sind teilweise selbst schuld. Ich musste jetzt viel Shitstorm von unserem Management ertragen (Mittelstand) und das im Wesentlichen nur, weil man nicht bemerkt hat, was alles getan wurde. Da könnte man meinen, das man vom Management mehr Interesse und Fingerspitzengefühl erwarten kann, aber ich selbst hätte jeden Tag wohl auch sagen müssen, wie schwer meine Arbeit ist. Deren Verständnis von IT ist: Da klickert jemand mal ein paar Optionen durch und schon geht was tolles über den Bildschirm. Mich hat es fassungslos zurück gelassen.

Und dann wundert man sich, wenn man eben doch nicht so leicht an Experten gegen Mindestlohn kommt. Schwups .. Fachkräftemangel ist doch toll, da hat man einen gemeinsamen Nenner fürs Jammern gefunden. Es gibt Experten wie Sand am Meer, wenn man ungeschliffene Diamanten mitrechnet und den Preis dafür bezahlt.

Vielleicht ist es ja auch Fachkräftemangel dessen Wurzel im Management liegt.

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XYZ

Fachkräftemangel heißt übersetzt:
Wir finden niemanden, der so blöd ist für das mickrige Gehalt zu arbeiten, das wir ihm anbieten.

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Toto

Mit einem Wort: Richtig!

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Martin

Man merkt schon, dass in versch. Bereichen extrem viele Entwickler gesucht werden (gerade im Bereich WEB) - allerdings sind das viele junge Unternehmen, welche Ihren Entwicklern 35-40k zahlen wollen, am besten mit 3-5 Jahren Berufserfahrung - Full Stack und mind. Bachelor Abschluss. Nein danke!

Ich selbst habe jetzt +2 Jahre Berufserfahrung und liege aktuell in dieser Range. Ein neuer Job kommt für mich allerdings unter 42k nicht in Frage.

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Besserwisser

ja näää is klar, wer glaubt sowas eigentlich?
Es gibt definitiv keinen Fachkräftemangel, das ist nur eine Ente welche regelmäßig durch's Dorf getrieben wird.

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MK

Schon etwas seltsam:
Es werden zwar immer mehr IT-Fachkräfte gesucht, jedoch scheinen die Unternehmen nicht dazu bereit zu sein, mit dem Gehalt ordentlich nach oben zu gehen.
Ich arbeite freiberuflich und schaue hin und wieder nach Festanstellungen.
Aber wenn ich dann von Gehältern < 40k lese, dann weiß ich wieder, warum ich freiberuflich arbeite.

Also entweder die entsprechenden Löhne zahlen oder aufhören zu meckern, dass es zu wenige Fachkräfte gibt. Oder sehe ich das falsch?
Wenn das Personal angeblich so händeringend gesucht wird, warum sieht man dann nicht, wie die Gehälter steigen?

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