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IT-Freiberufler: Stundensatz steigt auf 83 Euro

(Foto: Shutterstock)

Eine aktuelle Studie beleuchtet die Entwicklung der Stundensätze von deutschen IT-Freiberuflern. Trotz steigender Kosten konnten die Freelancer im Vergleich zum Vorjahr auch ihre Gewinne erhöhen.

IT-Freiberufler: Studie wirft einen Blick auf die Stundensatzentwicklung

IT-Freiberufler konnten im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 10,8 Prozent mehr Umsatz erzielen. Aufgrund steigender Kosten erhöhte sich der Gewinn aber lediglich um 3,8 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Personaldienstleisters Gulp hervor. Damit blieb die Gewinnsteigerung ganze sieben Prozent hinter dem Umsatzwachstum zurück. Die Studienmacher vermuten, dass die Kosten für die Selbstständigkeit deutlich gestiegen sind.

Der durchschnittliche Stundensatz stieg im Schnitt um 2,98 Euro, wodurch IT-Freelancer einen Netto-Stundensatz von nunmehr 83,48 Euro erreichen konnten. 23,8 Prozent aller Befragten lagen noch unter einem Stundensatz von 70 Euro. Das ist ein gutes Zeichen, da dieser Wert bei der Vorjahresbefragung noch um fast sieben Prozentpunkte höher lag. Im Vergleich zu den Ergebnissen von 2014 ist der Unterschied sogar noch größer: Damals lag der Anteil der IT-Freelancer, die pro Stunde weniger als 70 Euro verdienten, noch bei 33,1 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Sundensatz von IT-Freelancern in diesem Jahr an. (Grafik: Gulp)
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Sundensatz von IT-Freelancern in diesem Jahr an. (Grafik: Gulp)

IT-Freelancer: Wie entwickeln sich die Stundensätze in Zukunft?

48,5 Prozent der Befragten gaben an, ihren Stundensatz für das nächste Projekt nicht verändern zu wollen. Die restlichen 51,6 Prozent setzen sich wie folgt zusammen: 91 Prozent von ihnen planen eine Erhöhung des Stundensatzes, während nur neun Prozent über eine Reduktion nachdenken. Etwa die Hälfte von denen, die ihren Stundensatz erhöhen wollen, planen, fünf bis zehn Prozent mehr zu fordern.

Fakten zur Gulp-Studie: Von Januar bis Juni 2016 wurden insgesamt 1.291 Freelancer befragt. Davon waren allerdings nur 7,1 Prozent weiblich. 71,7 Prozent aller Studienteilnehmer verfügten über einen Hochschulabschluss. Im Schnitt waren sie zum Zeitpunkt der Befragung seit 12,5 Jahren selbstständig. 70,9 Prozent der Befragten stammten aus den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Interessant dazu: Aufträge, Projekte, Gehalt: Freelancer-Leitfaden für erfolgreiche Verhandlungen.

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5 Reaktionen
Verschiedene Märkte machen verschiedene Preise

Bei Gulp gehts aber (man müsste halt mal drauf klicken und die Ausschreibungen lesen) um SAP- und Banking- usw. Projekte welche fast immer über Vermittler laufen um Scheinselbständigkeit und Festeinstellungs-Verklagung zu verhindern.
Tolle Schwarz-Gelbe(=FDP)-Gesetze aber danach habt Ihr beim Interview wohl nicht gefragt...

Hier sind wohl eher Webdesigner usw. unterwegs wo Vermittler - zu Recht - kaum eine Rolle spielen.
Da sollte man überprüfen ob man in die Künstler-Sozialkasse darf. Da gabs wohl teilweise positive Urteile.

Wenn man Gewerbesteuer zahlt ist man wohl IHK-Mitglied. D.h. man hat Zugang zu allen Handwerkern und Lokalen Firmen in der Umgebung was die Fahrkosten minimiert. Die freuen sich über nützliche Vorträge und IT-Anbieter vor Ort die nicht extra von Hamburg München Berlin einfliegen müssen.
Mitgliedschaft im Bonzen-Golfclub wo die Boni-Mis-Manager die Deals auf Volks-Kosten(Kommunen, Kleinanleger, Kollegen, Kunden)-Kosten abwickeln ist wohl deutlich teurer.
Auch Konferenzen kosten meist mehr.

T. Kaletta

Davon merke ich nichts. Im Gegenteil. Immer mehr drängen auf den Markt und bieten sich an wie billige Nutten. Diese Typen werden dann bei Verhandlungen als Alternative hervorgezogen und dann fehlen einem nur noich die Argumente.

Nik

Wenn dir die Argumente fehlen solltest du deine Sales Fähigkeiten mal hinterfragen.

Andreas Baimler

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte Man nicht nur seine Sales-Fähigkeiten bei fehlenden Argumenten in Frage stellen, sondern eher mal über seinen USP nachdenken!
Wenn der USP nicht gut genug ist um den Stundenlohn zu rechtfertigen, hat Man eventuell auch einfach einen zu hohen Stundenlohn angesetzt ;)

Olaf Barheine

Vermarkte Dich direkt, ohne Vermittler! Der Kunde spart eine Menge, und Du erzielst trotzdem einen höheren Stundensatz. Der Aufwand für die Projektakquise ist allerdings entsprechend hoch, aber unter dem Strich zahlt es sich aus.

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