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IT-Gehälter in Deutschland: Security-Fachkräfte dürfen goldene Zeiten erwarten

Wie haben sich die IT-Gehälter in Deutschland der Spitzenkräfte entwickelt? Und wo verdienen Fachkräfte am besten? Eine Studie ist diesen Fragen nachgegangen.

IT-Gehälter in Deutschland: Spitzenverdiener vor allem im Security-, Automobil- und Finanz-Sektor

Die höchsten IT-Gehälter in Deutschland werden derzeit in München gezahlt. (Foto: Shutterstock)

Die höchsten IT-Gehälter in Deutschland werden derzeit in München gezahlt. (Foto: Shutterstock)

Eine neue Studie von Compensation Partner hat sich mit IT-Gehältern in Deutschland beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass IT-Fachkräfte vor allem in München derzeit die beste Entwicklung erwarten dürfen. Wie die Studienführer ermittelt haben, gab es dort im Vergleich zum Bundesdurchschnitt 17,2 Prozent mehr Gehalt. Darauf folgen Frankfurt am Main mit 15,6 Prozent und Stuttgart mit 13,1 Prozent.

Compensation Partner hat zudem überprüft, welche Branchen besonders lukrativ sind und welche Fachkräfte derzeit am meisten profitieren. Zu den Spitzenverdienern gehören demnach die Gesamt-IT-Projektleiter mit 72.443 Euro, die IT-Sicherheitsmanager mit 70.763 Euro, die IT-Leiter mit 70.044 Euro und die SAP-Berater mit 69.851 Euro durchschnittlichem Jahresgehalt. Vor allem IT-Führungskräfte im Bankensektor und der Automobilindustrie verdienen der Studie zufolge am stärksten. Ein Leiter in der Softwareentwicklung der Finanzbranche hat im Vorjahr noch durchschnittlich 9.000 Euro weniger verdient und kommt in diesem Jahr auf ein Durchschnittsgehalt von rund 72.000 Euro.

Studie mit 34 deutsche IT-Unternehmen

Besonders gute Aussichten prognostizieren die Analysten den Berufen in der IT-Security. Die Experten seien verhältnismäßig rar und würden damit immer teurer. Alle Unternehmen, die eine digitale Transformation durchlaufen, werden ihre Anstrengungen, sichere Systeme zu garantieren, noch weiter verstärken.

Die Datensätze der Studie wurden im Zeitraum Mai bis August 2015 ausgewertet. An ihr beteiligten sich in diesem Jahr 34 IT-Unternehmen aus ganz Deutschland. Insgesamt wurden von ihnen 759 Datensätze geliefert. Weitere 14.738 Datensätze stammen aus Online-Befragungen mit Fach- und Führungskräften.

via www.golem.de

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8 Kommentare
Adrian

Ich komme aus München und stimme vollkommen zu. Aber:

Die Mieten sind dafür bis zu 40% Teurer was das alles wieder relativiert.

Gruß Adrian

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Werner..
Werner..

lach, stimmt..ich leide auch darunter.. dafür isses hier halt auch schöner..

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Werner..
Werner..

Wenn man bedenkt, das das Anfangsgehalt eines LH Piloten (der sitze dann nur mal auf dem Jumpseat..) auch bei 70k liegt..

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Josef
Josef

Wenn man bedenkt, dass 200-300 Passagiere ihr Leben in die Hände des LH Piloten legen, der eine 60-120 Millionen Euro teure Maschine lenkt, ist das durchaus nachvollziehbar. Ein Projektleiter mit Verantwortung für über 100 Mio wird mit Sicherheit auch deutlich mehr als die durchschnittlichen 72.000€ bekommen.

(Zudem hat der LH Pilot Schulden in Höhe von etwa 60-70.000€ durch seine Pilotenausbildung.)

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Werner..
Werner..

Klar das dieses Argument wieder kommt..
1. Ich sprach vom Anfangsgehalt
2. Lokführer haben eine ähnliche Verantwortung
3. Studium kostet auch so einiges..

Stan
Stan

Allein ein Administrator hat schnell Verantwortung ueber ein paar tausend Nutzer bzw Mitarbeiter und ein Unternehmen, das Werte von ueber 100 Mio. Euro haelt, wird sein Geld kaum ohne die Hilfe von IT gemacht haben.

Aepfel und Birnen, liebe Freunde ; )

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Kosten-Kalkulation
Kosten-Kalkulation

Wegen der aktuellen Doping-Aufdeckungen werden Anti-Doping-Ärzte wohl leider nicht mehr verdienen.

Erfahrungsgemäß sind viele nicht an Sicherheit interessiert und meinen alles richtig gemacht zu haben. Man hat in der Firma dann ähnlich viele Freunde wie die Leute die Restaurants überprüfen oder Doping-Tests machen.

Wie schon andere Kommentare hinweisen muss man die Kosten einkalkulieren: Wenn ich Redakteur wäre, würde ich die Meldung verbessern indem ich die Liste um die Lebenshaltungs-Kosten relativiere und somit einen Vorsprung gegenüber den Copy-Paste-Praktikanten herausarbeiten könnte. Zu Lebenskosten gibts ja auch jährliche Statistiken die man nur zusammenführen und zwei mal im Jahr (Neue Lebenshaltungs-Statistik, neue Gehälter-Statistik,…) aktualisieren muss. Dafür hat man zum Neuen Markt schon Copy-Paste und Excel (oder halt open-office-calc oder google-office-Spreadsheet,…) genutzt. Sind ja alles Tabellen…

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