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Gadgets & Lifestyle

iTunes Radio: Apple macht Pandora mit eigenem Musik-Streaming-Dienst Konkurrenz [WWDC 2013]

So sieht iTunes Radio aus. (Bild: Apple)

Wie spekuliert, hat Apple bei der Keynote zur WWDC 2013 heute einen eigenen Musik-Streaming-Dienst vorgestellt. Der Dienst wird allerdings nicht iRadio heißen, sondern iTunes Radio.

iTunes Radio ist tief in Apples iTunes integriert

So sieht iTunes Radio aus. (Bild: Apple)
So sieht iTunes Radio aus. (Bild: Apple)

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Warum iTunes Radio nicht iRadio heißen darf

Lange war darüber spekuliert worden, Apple könne seinen neuen Dienst „iRadio“ taufen, unter diesem Namen aber gibt es bereits etliche Firmen und Produkte – unter anderem einen Musik-Service in Irland. Und so musste sich Apple einen eigenen Namen suchen – und ist mit iTunes Radio fündig geworden.

Apples Musik-Streaming-Dienst wird für iOS, OS X, iTunes für Windows und Apple TV verfügbar sein. Zunächst startet der Dienst in den USA, weitere Länder sollen folgen. Der Launch ist – wie auch bei iOS 7 oder dem neuen Mac OS X namens Mavericks – für Herbst geplant.

Bei der Musikauswahl greift Apple sowohl auf den Musikgeschmack der User als auch auf kuratierte Listen von Apple und Genre-Listen zurück. Ähnlich wie andere Dienste soll iTunes Radio dabei im Laufe der Zeit „klüger“ werden und den Musikgeschmack der Nutzer besser kennenlernen. Neben bekannten Bands will Apple mit iTunes Radio auch unbekannte Künstler vorstellen und pushen. Wie schon bei iTunes sollen auch exklusive Inhalte wie Vorab-Streams ganzer Alben bei iTunes Radio laufen. Und: Für jeden Sender bei iTunes Radio können Nutzer mit einem Regler einstellen, ob sie sich auf die Hits konzentrieren oder eher neue Musik entdecken wollen.

So wird iTunes Radio aussehen

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iTunes Radio bekommt Siri-Integration

Darüber hinaus soll iTunes Radio eine Integration des Sprachdienstes Siri erhalten. So sollen Nutzer Siri nach dem Künstler fragen können, der das aktuelle Lied singt oder Siri bitten, mehr Musik wie die zu spielen, die gerade läuft. Und: Über Siri lässt sich iTunes Radio auch steuern. Musik pausieren, Titel überspringen und andere Funktionen sind über die Sprachsteuerung möglich. Eigene Listen kann iTunes Radio über iCloud mit anderen iDevices des Nutzers synchronisieren.

Für Nutzer des Apple-Dienstes iTunes Match ist iTunes Radio übrigens nicht nur kostenlos, sondern auch werbefrei. iTunes Match speichert die gesamte Musikbibliothek eines Nutzers in der Cloud, der Dienst kostet 24,99 Euro pro Jahr. Wie auch bei Pandora wird es bei iTunes Radio kein On-Demand-Streaming geben – insofern unterscheidet sich der Dienst in einem wichtigen Punkt von Googles Angebot oder Diensten wie Spotify. Heißt: Apple erlaubt es nicht, gezielt einzelne Titel oder Alben anzuhören und diese in die eigene Bibliothek zu übernehmen.

Derzeit sind bei iTunes rund 500 Millionen Kunden registriert, was Apple mit iTunes Radio einen komplett neuen Markt erschließt. Der Clou: Bislang spielt Apple an viele dieser Nutzer noch keine Werbung aus, mit iTunes Radio dürfte sich das aber ändern. Und: iTunes Radio stellt für Apple und iTunes selbst eine potente Werbeplattform dar, nicht zuletzt dürfte sich der Konzern auch eine Steigerung der Umsätze durch Verkäufe erhoffen.

iTunes Radio läuft auf fast allen Apple-Geräten und PCs

Nach Apple-Angaben wird iTunes Radio auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac, PC und Apple TV verfügbar sein. Unter anderem wird der Dienst Titel von Major-Labeln wie Warner, Sony und Universal anbieten. Wie Insider schätzen, sollen sie von Apple bis zu 16 US-Cent für 100 gestreamte Songs erhalten, dazu sollen zehn Prozent der Werbeerlöse kommen.

Laut Apple stehen Nutzern bei iTunes Radio mehr als 26 Millionen Musiktitel zur Verfügung, dazu kommen noch einmal mehr als 200 Radiostationen.

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