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Zuckerberg hat seinen AI-Assistenten „Jarvis“ fertig gebaut

(Bilder: Mark Zuckerberg/Facebook)

Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat zu Jahresbeginn angekündigt, seinen eigenen Home-Assistenten zu bauen. Jetzt ist „Jarvis“, den er nach Iron Man benannt hat, fertig.

Zuckerbergs AI-Assistent für das Zuhause ist fertig

Zu Beginn des Jahres hatte sich der Facebook-CEO ein Ziel gesetzt, er wollte einen persönlichen Assistenten für sein Zuhause bauen. Das ist ihm auch gelungen, in einem Blogpost gewährt er jetzt erste Einblicke. Der AI-Assistent kann mit einem Computer und dem Smartphone kommunizieren, derzeit kann er außerdem etwa Licht, Temperatur, Musik, Türen, Kameras und sogar den Toaster steuern. Zuckerberg hat in etwa 100 Stunden mit dem Bau von „Jarvis“ verbracht.

„Jarvis“ kann neue Wörter und Konzepte lernen und versteht etwa Sprach- und Gesichtserkennung. Zuckerberg gibt an, „Jarvis“ mit Python, PHP und Objective C gebaut zu haben. Neben Sonos für Spotify wird etwa auch ein Samsung TV oder eine Nest-Überwachungskamera für das System verwendet. Fast Company bekam außerdem einen exklusiven Einblick und vergleicht Jarvis eher mit Amazons Alexa als mit Iron Man.

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Einfacher als gedacht, trotzdem zahlreiche unerwartete Herausforderungen

Obwohl Zuckerberg die Challenge als einfacher als gedacht bezeichnet, sei es schwierig gewesen, immer die richtigen Lösungswege zu finden. So ist etwa nur ein Toaster aus den 1950er Jahren für dieses Steuersystem geeignet. Die Musiksteuerung muss außerdem wissen, in welchem Raum man einen Song abspielen möchte. Zuckerberg hält fest, das Verständnis von Zusammenhängen sei besonders wichtig für AI. Er hat außerdem einen Facebook-Messenger-Bot für seinen Assistenten gebaut, um diesen auch besser mobil steuern zu können.

In der nahen Zukunft soll eine Android-App erstellt werden, außerdem soll der Assistent die Fähigkeit bekommen, beim Kochen zu helfen. Jarvis ist derzeit für das Haus von Zuckerberg verfügbar, der Facebook-CEO überlegt aber, ihn entweder als ein neues Produkt zu veröffentlichen oder den Code als Open Source zur Verfügung zu stellen.

Nach einer Facebook-Konversation vor einigen Wochen konnte man außerdem vermuten, dass Robert Downey Jr. die Stimme von „Jarvis“ sein wird. Zuckerberg schreibt dazu, dass er bald mehr verraten kann. Man darf gespannt sein.

In diesem Kontext auch interessant: Warum Facebook-CEO Mark Zuckerberg immer das gleiche T-Shirt trägt.

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Ein Kommentar
Steffen
Steffen

Jarvis wurde nicht nach Iron Man benannt. Sonst würde er ja Iron Man oder Tony Stark heißen. Das ist ja fast auf einer Stufe mit der Verwechslung von Link und Zelda.

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