News

Jeder Whatsapp-Nutzer soll bald einen eigenen QR-Code erhalten

Whatsapp bald mit neuen Funktionen. (Foto: ximgs/ Shutterstock)

Wie auf Facebook, im Messenger und bei Instagram könnten Nutzer bald auch bei Whatsapp einen eigenen QR-Code bekommen. Das dürfte vor allem für Firmen interessant werden.

Bisher dient der QR-Code bei Whatsapp vor allem dazu, seinen Account am Smartphone mit der Desktop-App zu verbinden. Anders sieht die Situation bei Facebook, im Messenger und bei Instagram aus. Hier können Nutzer schon länger auf eigene QR-Codes zurückgreifen – wie zuvor bei Snapchat. Bald soll das auch bei Whatsapp funktionieren. Entsprechende Hinweise hat Wabetainfo sowohl in der iOS- als auch der Android-Betaversion von Whatsapp entdeckt, wie Allfacebook berichtet.

Hinweise für QR-Code-Einsatz bei Whatsapp

Der QR-Code bei Whatsapp soll sich dann in jedem Account auf der Plattform über einen Generator im Profil erzeugen lassen. Der Code kann beliebig oft zurückgesetzt und wieder neu generiert werden. Der alte QR-Code ist dann allerdings ungültig. Während QR-Codes in Deutschland noch wenig etabliert sind, sind die Codes in anderen Regionen der Welt, vor allem in Asien, weit verbreitet. Mithilfe der quadratischen Zeichen werden etwa mobile Zahlungen über den populären Messenger Wechat abgewickelt.

QR-Code bei Whatsapp

So könnte ein QR-Code bei Whatsapp aussehen. (Screenshot: Wabetainfo)

Allfacebook sieht daher auch für QR-Codes in Deutschland eine Zukunft – insbesondere, was Unternehmen betrifft. Statt darauf angewiesen zu sein, dass die Kunden die Nummer einspeichern, könnte künftig der QR-Code an der Ladenkasse oder der Bar angebracht sein. Auch das mobile Zahlen über den Messenger, das Whatsapp derzeit in Indien testet, könnte den QR-Codes bei Whatsapp zu einiger Beliebtheit verhelfen, meinen Beobachter.

Whatsapp: 5 praktische Tipps für den Umgang mit dem Messenger
Seit 2014 zeigen blaue Häkchen in einem Whatsapp-Chat an, dass die entsprechende Nachricht von eurem Gegenüber gelesen wurde. An sich ist das ein praktisches Feature, vor allem wenn es darum geht, jemandem etwas mitzuteilen, auf das man keine direkte Antwort benötigt. Doch leider gibt es sie, jene unverbesserlichen Zeitgenossen, die es einfach nicht einsehen wollen, dass man nicht immer sofort auf eine ihrer Nachrichten reagieren kann oder will. Für sie ist ein blauer Haken eine offene Einladung, nachzufragen oder gar zu kritisieren, warum sie keine Antwort auf ihre Nachricht kriegen. Wer mit solchen Menschen aus welchen Gründen auch immer in Kontakt steht, kann sich überlegen, ob er die blauen Häkchen nicht einfach deaktiviert. Dazu geht ihr in Einstellungen > Account > Datenschutz und deaktiviert die Lesebestätigungen. Aber Achtung: Dann seht auch ihr nicht mehr, wenn jemand eure Nachrichten gelesen hat. Zusätzlich könnt ihr im selben Menü auch dafür sorgen, dass innerhalb von Whatsapp nicht mehr angezeigt wird, wann ihr zuletzt online wart. Wobei ihr hier beachten solltet, dass ihr nach wie vor als „Online“ angezeigt werdet, wenn ihr es tatsächlich seid. Nur die Uhrzeit eurer letzten Whatsapp-Nutzung wird euren Kontakten nicht mehr eingeblendet. (Screenshot: Whatsapp)

1 von 5

Wann Whatsapp die Möglichkeit, eigene QR-Codes zu generieren, einführen wird, ist aber nicht bekannt. Whatsapp hat sich dazu – wie üblich – nicht geäußert. Dass es theoretisch sehr lange dauern kann, bis ein von Wabetainfo in einer Betaversion entdecktes Feature gelauncht wird, zeigen die Beispiele Dark-Mode und offizielle iPad-App – darauf warten Fans schon seit vielen Monaten.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung