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Jigsaw: Diese fiese Ransomware killt stündlich Dateien

(Foto: Shutterstock)

Ziemlich martialisch kommt die Ransomware Jigsaw daher. Die Erpressungssoftware verschlüsselt Dateien nicht nur, sondern löscht sie, wenn nicht bezahlt wird. Zum Glück gibt es schon Abhilfe.

Ransomware Jigsaw: Löschen statt nur verschlüsseln

Ransomware boomt derzeit, wie nicht zuletzt der aktuelle Malware-Report von Symantec zeigt. Besonders Deutschland ist betroffen, die Zahl der Ransomware-Attacken hierzulande betrug 2015 fast 6.000 pro Tag. Während die Cyber-Erpresser im Normalfall die Dateien „nur“ verschlüsseln, bis die Opfer ein Lösegeld zahlen, gibt sich die neu entdeckte Ransomware Jigsaw viel martialischer.

Jigsaw-Ransomware: Tool hilft gegen fiese Erpressungsmasche. (Screenshot: BleepingComputer)
Jigsaw-Ransomware: Tool hilft gegen fiese Erpressungsmasche. (Screenshot: BleepingComputer)

Einem Bericht von BleepingComputer zufolge löscht Jigsaw stündlich Dateien, bis der betroffene Computernutzer die geforderte Zahlung von 150 US-Dollar in Bitcoins überweist. Je länger er oder sie sich damit Zeit lässt, so die Drohung, desto mehr Dateien fallen der Ransomware zum Opfer. Wird der Computer neu gestartet, sollen gleich 1.000 Dateien auf einmal gelöscht werden. Nach spätestens 72 Stunden werden angeblich alle Dateien von der Festplatte entfernt.

Wie die Infektion erfolgt, steht noch nicht fest. Allerdings rechnen die hinter der Malware stehenden Kriminellen wohl damit, dass durch den erhöhten Druck eher gezahlt als ausgiebig nach Auswegen recherchiert wird. Jigsaw dürfte die erste Erpressersoftware sein, die zu solch fiesen Mitteln greift. Zum Glück gibt es aber mittlerweile eine Möglichkeit, wie Nutzer die Dateien trotz Ransomware-Befall retten können, ohne zahlen zu müssen.

Anti-Ransomware-Tool soll Jigsaw unschädlich machen

Dank eines von den Hackern des Malwarehunterteams, dem Hacker Demonslay335 und Lawrence Abrams von BleepingComputer entwickelten Tools können Nutzer die Dateien wieder herstellen. Zuerst gilt es unter anderem, firefox.exe und drobx.exe im Task-Manager zu beenden, um weiteren Dateiverlust zu verhindern. Das Tool JigsawDecryptor soll schließlich die Dateien wieder herstellen können. Eine ausführliche Anleitung und das Tool zum Download finden sich bei BleepingComputer.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der t3n-Artikel: „Entwickler knackt Ransomware für seinen Schwiegervater – und veröffentlicht Passwortgenerator auf GitHub“.

via www.golem.de

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