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Kann deinen Job ein Roboter übernehmen? Diese Website sagt es dir

Die Automatisierung könnte die Industrieländer fünf Millionen Arbeitsplätze kosten. Ob und wie stark auch dein Job von einem Roboter bedroht ist, zeigt dir eine Website.

Düstere Prognosen: Roboter fressen Jobs

Die fortschreitende Automatisierung bedroht dem Weltwirtschaftsforum zufolge in den 15 größten Industrieländern fünf Millionen Jobs. Viele Tätigkeiten, etwa in der Industrie, aber auch im Büro, können von einem Roboter effektiver erledigt werden. Mittel- bis langfristig sollen einigen Prognosen zufolge sogar über die Hälfte aller Arbeitsplätze bedroht sein. Wie gefährdet einzelne Berufsgruppen von Maschinen oder Software sind, zeigt jetzt der Job-Futuromat der ARD.

Roboter versus Online-Journalist. (Screenshot: Job-Futuromat, ARD/t3n.de)

Roboter versus Online-Journalist. (Screenshot: Job-Futuromat, ARD/t3n.de)

Online-Redakteure etwa können sich ihres Jobs relativ sicher sein, wenn es nur darum geht, ob Roboter ihre Tätigkeiten übernehmen könnten. Der Grad der Automatisierung liegt bei 17 Prozent. Eine von sechs Tätigkeiten des Berufsbildes, so verrät uns die Berechnung, könnte eine Maschine übernehmen. Wer sich als Online-Redakteur nur wenig mit Internet- und Intranettechnik beschäftigt, kann durch Anpassen seines Job-Alltags mithilfe von Schiebereglern das Risiko minimieren. Interessant sind auch weitere Informationen wie die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen – seit 2012 um 6,7 Prozent gestiegen – und die der Monatsgehälter – seit 2012 um 0,5 Prozent gesunken.

Roboter könnten viele Bibliothekare ersetzen

Schon bedrohter ist der Job des Bibliothekars. Hier liegt der Grad der Automatisierbarkeit bei 44 Prozent und damit im Mittelfeld. Vier der neun Tätigkeiten des Berufs könnten von Maschinen übernommen werden, etwa das Katalogisieren. Ob das mit den sinkenden Beschäftigtenzahlen korreliert, lässt sich nur vermuten. Die Beschäftigtenzahlen sind jedenfalls seit 2012 um 9,7 Prozent gesunken, die Gehälter dagegen im selben Zeitraum um satte 11,3 Prozent gestiegen.

Insgesamt, so erklärt es der Job-Futuromat, den die ARD für ihre Themenwoche zur Zukunft der Arbeit eingerichtet hat, verfügen 317 Berufe und damit acht Prozent der Berufe über einen Automatisierungsgrad von 90 bis 100 Prozent. 895 Berufe (23 Prozent) brauchen sich mit einem Automatisierungsgrad zwischen null und zehn Prozent dagegen kaum Sorgen machen, dass sie bald von Robotern ersetzt werden. Um welche Berufe es sich dabei im Speziellen handelt, lässt sich in dem Rechner leider nicht ohne Weiteres feststellen. Einen ähnlichen Rechner hat im vergangenen Jahr die BBC online gestellt – allerdings auf Großbritannien fokussiert.

Interessant in diesem Zusammenhang: Automatisierung vs. Handarbeit: Wie die Zukunft der Arbeit aussehen kann

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2 Kommentare
nix neues
nix neues

Bei der ct gabs auch eine abgespeckte Liste ich glaube vor ein paar Monaten. Evtl war das dieselbe wie bei BBC.
https://t3n.de/news/digitalisierung-konsequenzen-kolumne-603219/#comment-180536

„Programmierer sind zu 49% ersetzbar laut ct-Bericht über ich glaube 700 Jobs. Förster und Juristen sind am wenigsten ersetzbar.“

In diesem Fall vielleicht einfach aktualisieren und noch darum ergänzen falls das nicht die BBC-Studie gewesen sein sollte. Sonst sind Studien ja oft leider bezahl-pflichtig oder von Interessengruppen.

Antworten
Max
Max

Dick und Fett im Titel „Diese Website sagt es dir“ und nun bin ich auf der Seite und suche den Link zu „Dieser Website“.
Wurde der Link absichtlich gut versteckt oder stelle ich mich bloß zu blöd an und finde den nicht?

Antworten

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