Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Berliner Social-Media-App Jodel zählt Millionen Nutzer

Jodel-Gründer Alessio Borgmeyer. (Foto: Jodel)

Auf mehr als eine Million aktive Nutzer kommt die Berliner Social-Media-App Jodel nach eigenen Angaben bereits. Drei Jahre nach der Gründung soll nun auch Geld verdient werden.

Das Berliner Startup Jodel erreicht mit seiner gleichnamigen Social-Media-App inzwischen ein Millionenpublikum. Allein in Deutschland sei die Nutzerzahl „in einen siebenstelligen Bereich“ gerutscht, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. „Deutschland ist unser größter Markt“, sagte Gründer Alessio Avellan Borgmeyer der dpa. Aber auch in den skandinavischen Ländern, in Westeuropa, Österreich und der Schweiz werde die App aktiv genutzt. „In Saudi-Arabien ist Jodel die führende App.“

Erfolgsrezept soll die hyperlokale Kommunikation im Windschatten der Silicon-Valley-Riesen Twitter und Facebook sein. Bei Jodel kann man sich nach dem Herunterladen der App sofort anonym mit anderen Nutzern im Umkreis von zehn Kilometern austauschen. Anders als bei den großen Plattformen erstellt man dabei kein Profil mit persönlichen Daten. „Es gibt ein großes Interesse unserer Nutzer daran, was in der Umgebung passiert“, sagt Borgmeyer. Mit neuen „Channels“, einer Art Themenkanäle, sollen sich die „Jodels“ thematisch künftig besser sortieren lassen.

Die App von Jodel. (Bild: Jodel)

Jodel startet hyperlokale Werbeanzeigen

Kernzielgruppe von Jodel sind Studenten zwischen 18 und 26 Jahren. Es könne aber auch der Döner-Laden um die Ecke eine Sonderaktion gezielt an Leute richten, die gerade unmittelbar in der Umgebung sind. Kunden sollen künftig hyperlokale Anzeigen schalten können. Damit könne auch der Bäcker um die Ecke mit wenigen Klicks eine höhere Reichweite erreichen als in lokalen Tageszeitungen.

Twitter und Facebook sieht Borgmeyer nicht als direkte Konkurrenten an, eher lokale Apps wie Nebenan.de oder Tinder. „Unser Angebot ist eher komplementär dazu.“ Zu den Unterstützern des Startups gesellte sich jüngst mit Adam d'Angelo ein Neu-Investor, der bereits mit Mark Zuckerberg zu Schulzeiten erste Produkte entwickelt hat und bei Facebook zu den ersten Mitarbeitern zählte. dpa

Passend zum Thema: Viral auch im Ausland – Campus-App Jodel schreibt deutsche Startup-Geschichte

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst