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CUPS: Die erste Kaffee-Flatrate der Welt

Eine Flatrate für Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato? Die CUPS-App lässt den Traum aller Koffein-Junkies in Israel und New York wahr werden.

CUPS: Die App bietet eine Flatrate für Kaffees. (Bild: CUPS)
CUPS: Die App bietet eine Flatrate für Kaffees. (Bild: CUPS)

CUPS: Israelisches Startup verkauft Abos für den Besuch im Café

Viele kennen das: Die Brühe der firmeneigenen Kaffeemaschine tropft, weist bestenfalls eine entfernte Ähnlichkeit zu dem koffeinhaltigen Heißgetränk auf. Also wird schon vor Arbeitsbeginn das Café an der Ecke angesteuert. Leider summieren sich so die täglichen Ausgaben. Ähnlich sieht die Situation des Freelancers aus, der gerne mal in der gemütlichen Kaffeehaus-Atmosphäre arbeitet. Ein israelisches Startup hat sich überlegt, dass es auch anders geht und einen Service namens CUPS ins Leben gerufen.

CUPS ist eine App, über die sich der geneigte Koffein-Aficionado im Prepaid-Verfahren das Recht auf eine bestimmte Anzahl von Kaffees erwerben kann. Die kann er anschließend in einem der teilnehmenden Cafés einlösen. Je größer das Paket, desto geringer der Einzelpreis. Außerdem gibt es bei den größeren Paketen eine zusätzliche Anzahl an Freikaffees. Darüber hinaus wird aber auch eine Flatrate angeboten. Einen Monat lang so viele Kaffees trinken, wie er möchte, kann der CUPS-Kunde in New York beispielsweise für 45 US-Dollar. Wer lieber Cappuccino, Latte Macchiato oder andere aufwendigere Kaffeespezialitäten bevorzugt, zahlt 85 US-Dollar.

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CUPS: In Israel bereits ein Erfolg

CUPS startete 2012 in Tel Aviv mit einer geringen Anzahl an teilnehmenden Cafés. Mittlerweile sollen in Tel Aviv und Jerusalem über 100 Kaffeehäuser den Service unterstützen. Seit neustem operiert CUPS auch in New York und kann dort in derzeit 29 Cafés genutzt werden. Der Kunde wählt dazu lediglich das gewünschte Café aus und händigt dem Personal zur Bezahlung sein Smartphone aus. Der Verkäufer tippt anschließend einen Bezahlcode ein und der Kunde kann sich seinem Kaffee hingeben.

Die CUPS-App existiert in Versionen für Android und iOS. Langfristig will das israelische Startup in weitere Städte expandieren. Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen dabei auch eine Ausweitung des Dienstes nach Europa ins Auge fasst. Denn auch hier dürfte sich der eine oder andere Kaffee-Junkie über das Flatrate-Konzept freuen.

Wer stattdessen die Kaffeequalität im Büro verbessern möchte, sollte einen Blick auf diesen Artikel werfen: „Kaffeerevolution dank Kickstarter? Startup Bonaverde wirbt für erste Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine der Welt“.

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5 Reaktionen
Christian Häfner

Irgendwie hat sich das Modell Kaffee-Abo noch nicht etabliert. Zwar gibt es mittlerweile einige Anbieter, aber so richtig im Alltag scheint es noch nicht angekommen zu sein. Leider haben Startups wie "Kaffee Bitte" auch schon wieder aufgehört. Wir hatten uns damals ein paar Abo Modelle rund um Kaffee angeschaut: http://de.happycoffee.org/kaffee-abo/

Schade eigentlich. Ich finde Abos ja in vielen Lebenslagen hilfreich, warum also nicht auch bei Kaffee?

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Max

Und was ist mit Tee? Ne, Spaß beiseite, eigentlich ein cooles Konzept. Aber wie ist das denn bei der Flatrate dann? Werden die Einnahmen dann anteilsmäßig unter den Kaffeshop-Betreibern aufgeteilt oder wie funktioniert das, wenn unterschiedlich viele Shops mitmachen?

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Reiner

Die Idee ist nicht neu. In der Nähe der Uni Karlsruhe (Kronenplatz, neben der Buchhandlung) gab es mal ein Kaffee mit einem Kaffeeabo. Das war Mitte der 1980er. Damals fand ich die Idee auch klasse und war Stammkunde. Das lief natürlich noch alles analog mit Pappkärtchen, auf denen die genossenen Kaffees abgeknipst wurden. Der Besitzer fiel später einem Mordanschlag zum Opfer, kam sogar in XY. Mir ist leider der Name des Kaffees entfallen.
Ich war schon lange nicht mehr in KA, muss wieder mal hin.

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Serial-Couponing

Wie läuft bei Flatrate die Auszahlung an die verschiedenen Cafes oder bindet man sich an genau ein Cafe bzw. Cafe-Kette eines Eigentümers ? Bei Flattrs Ankündigung war das Konzept der Verteilung der Auszahlungen auch nicht jedem (mir auch nicht) im Detail ganz so klar wie man an Forenbeiträgen erkennen konnte.

@SuperAwesome: Es gibt viele Länder mit Regularien usw. welche freie Programmierung simpelster Ideen leider zu risikoreich machen. Siehe beispielsweise demokratisierende Software wie
t3n.de/news/open-source-loomio-entscheidungsfindung-540302/
Jeder im Team oder Vorlesung (Terminfindung in der ersten Vorlesung) oder im Fußballverein (Diskussionen, Abstimmungen) ... mit einem Smartphone hätte sowas doch vielleicht schon vor Jahren haben wollen.

Interessant wären Erweiterungen wie z.b. Kinos. Dort würde man ein Kontingent freigeben und man müsste vorher reservieren oder einen anderen Tag oder eine Nachmittagsvorführung (wo 90% der Plätze zur Verfügung stehen) nehmen und kann die Tickets vielleicht auch weitergeben aber das Kino kriegt dann ein paar Euros vom Käufer.

BWLmäßig analysiert bieten sich wohl die Branchen an, die auch bei B2B-Tauschsystemen gut genutzt werden: Dienstleistungen bzw. Orte mit ungleichmäßiger Auslastung: Messehallen in den Ferien, Hotels, Fitness-Studios evtl vormittags, gleiches für Chiropraktiker oder Kinos oder Schwimmbäder oder vormittags vermutlich oft Eisdielen, Cafes, Gastronomie die auf machen müssen z.b. in Einkaufszentren vormittags oder bei Restaurants zwischen Mittags und Abends.
Im Prinzip gelten die Regeln wie bei Coupon-Angeboten: Man bietet Vergünstigungen für die dünn besuchten Zeiten. Dann ginge das Konzept für viele Dinge weil die meisten Kunden ja aus der Umgebung kommen.

Vielleicht ist das ja im Prinzip "serial-couponing" bzw. "Prepaid-Couponing-Abo".
Ich wünsche viel Erfolg und Erweiterungen wie QR-Codes welche vom Kellner oder Kassierer am Smartphone oder Bestell-Tablett gescannt werden.

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SuperAwesome

Super Idee! Dass da bisher noch keiner drauf gekommen ist, wundert mich allerdings ein bisschen...

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