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Kaffeekonsum im Büro: So bereitet die t3n-Community ihren Kaffee zu

In der vergangenen Woche wollten wir von euch in unserer t3n-Community-Umfrage wissen, wie ihr euren Kaffee im Büro zubereitet. Mit einem Vollautomaten, einer Siebträgermaschine oder brüht ihr noch klassisch den „guten“, alten Filterkaffee? Über tausend Leser haben an der Umfrage teilgenommen. Hier sind die Ergebnisse:

Welche Art der Kaffeezubereitung im Büro genutzt wird, ist besonders bei Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, nicht nur eine Geschmacks- sondern auch eine Kosten- und Zeitfrage. Deswegen hat uns interessiert, welche Variante ihr für euer Büro gewählt habt. 1098 Leser haben an der welches Gerät in ihrem Büro steht.

Welche Kaffemaschine nutzt ihr im Büro?

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Der Vollautomat ist in euren Büros am häufigsten vertreten. (Foto: Shutterstock)

Der Platzhirsch ist eindeutig der unkomplizierte Allrounder: 418 (38 Prozent) von euch haben einen Vollautomaten im Büro stehen. Der Vollautomat ist vor allem für größere Büros eine gute Wahl. Zum einen sind die Kosten pro Tasse, auch wenn man den Anschaffungspreis einberechnet, relativ niedrig im Vergleich zu Kapsel-, Pad-, und sogar zu Filterkaffeemaschinen. Zum anderen ist er enorm zeitsparend im Vergleich zu Siebträgermaschinen, Espressokochern und sämtlichen manuellen Varianten. Dabei liefert er ab einer bestimmten Preisklasse eine hohe Qualität und eine Vielzahl an Kaffeevariationen. Zudem bieten die meisten Vollautomaten eine überwiegend automatische Reinigung, die in den Büroalltag integrierbar ist.

Den zweiten Platz mit großem Abstand besetzt die Kapselmaschine. Die Zubereitung geht ebenfalls ausgesprochen schnell und in vielen Testberichten wird auch der Geschmack gelobt,  jedoch liegt der Preis pro Tasse hier deutlich über dem anderer Zubereitungsvarianten. Ab circa 20 Cent pro Tasse ist man mit Kapseln der Aldi-Eigenmarke dabei. Bei Markenkapseln mit höherwertigem Kaffee kommt man auf einen Preis, der fast doppelt bis drei mal so hoch ist. Zudem legt man sich bei der Wahl der Kapselmaschine auf das Sortiment des jeweiligen Herstellers fest, denn nicht alle Kapseln lassen sich in den Maschinen verschiedener Hersteller verwenden. Nicht zu vergessen der ganze Müll, der bei intensiver Nutzung anfällt. Positiv ist allerdings anzumerken. dass durch die Portionierung unkompliziert zwischen Kaffee, Espresso, koffeinfreiem, mildem oder intensivem Kaffee gewechselt werden kann.

Filterkaffee auf Platz 3

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Die Filterkaffeemaschine hat es immerhin auf Platz drei geschafft. (Foto: Shutterstock)

Mit 146 Stimmen (13 Prozent) folgt die Filterkaffeemaschine auf dem Fuße. Das Gluggern des Klassikers wird wohl nie ganz aus den Büros verschwinden. Preislich gehört diese Zubereitungsmethode zwar durchaus zu den günstigeren, aber besonders wenn man Zubereitungs- und Reinigungzeit mit einberechnet, dürfe gerade in größeren Büros doch ein etwas höherer Preis pro Tasse anfallen als beim Vollautomaten. Zudem ist die Zubereitung von Kaffeevariationen (zum Beispiel Milchkaffee) aufwendig.

Die Padmaschine folgt mit 112 Votes (10 Prozent). Die Kosten liegen hier deutlich unter denen der Kapselmaschine und auch der Müll ist weitaus harmloser. Man hat jedoch trotzdem den Vorteil, verschiedene Kaffeesorten nutzten zu können. Einige Maschinen haben mittlerweile einen integrierten Milchaufschäumer an Bord, sodass sie ganz ähnlich wie Vollautomaten funktionieren. Die günstigeren Modelle haben meist nur eine Milchschaumdüse, die wieder aufwendig manuell gereinigt werden muss. Bei den Padmaschinen ist es unkomplizierter auch Pads von anderen Anbietern zu nutzen.

Immerhin 88 von euch haben eine Siebträgermaschine im Büro stehen – die Königin unter den Kaffeemaschinen. Ganz entscheidender Nachteil im Büro ist allerdings der Pflege- und Zubereitungsaufwand. Bei einer Mannstärke über 10 Personen kann da schonmal ein ganz schöner Stau an der Maschine aufkommen. Die Kosten sind natürlich auch bei dieser Zubereitungsmethode sehr unterschiedlich je nach Espressosorte.

Auf den hinteren Plätzen

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Der Espressokocher ist auf eine Herdplatte angewiesen, die es in vielen Büros nicht gibt. (Foto: Shutterstock)

Weit hinter den Zubereitungsmethoden, die die Arbeit überwiegend allein erledigen, kommen die manuellen Praktiken, die teilweise mehrere Arbeitsschritte beinhalten um einen simplen, schwarzen Kaffee zu bekommen und deswegen fürs Büro recht unpraktisch sind. 40 Stimmen gab es für die Pressstempelkanne, auch French Press genannt, und 25 für den Espressokocher, der nicht lediglich eine Steckdose sondern auch ein Herdplatte voraussetzt. Der Rest von euch holt sich den Wachmacher gegenüber beim Bäcker (1,5 Prozent), trinkt Instantkaffee (1,7 Prozent), benutzt einen Durchlauffilter oder trinkt ihn nach Mokkaart. Nur 14 Leser gaben an, dass bei ihnen im Büro überhaupt kein Kaffee getrunken wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier um Büros mit mehr als drei Leuten handelt, schätzen wir auf äußerst gering.

Und jetzt seid ihr nochmal dran. Welche Kriterien sind euch am wichtigsten für die Kaffeezubereitung im Büro. Der Preis, der Reinigungsaufwand oder ist es die Flexibilität?

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6 Reaktionen
D. Peter

Über den ersten Platz bin ich nicht überrascht. Allerdings über den Zweiten!
Bei meinem früheren Arbeitgeber war das Thema Kapselmaschine anstelle von Vollautomat auch mal ein Thema. Jedoch hat sich fast die ganze Belegschaft aufgrund des höheren Preises und einer möglichen Selbstbeteiligung und aufgrund des Umweltgedanes dagegen gewehrt.

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ginimausi

Wir würden euch gerne von unseren von Hand gerösteten Spezialitätenkaffees überzeugen. Passend für Vollautomaten und Filterkaffeemaschinen. Es wird zeit besser zu trinken ;-) http://www.primebeans.com

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netsilvermedia

Ich denke, es ist das beste italienische Kaffeebohnen ... wir haben jetzt ein sehr gutes Angebot .. wir helfen können jemand..Vielen Dank! http://www.espressoitalia.de

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devata

Steigt mit der Unternehmensgröße die Vielfalt und Qualität der Zubereitung? Wenn ja, empfiehlt sich für kleine Teams auch in Kaffeefragen ein Coworkingspace. Wir sitzen mit unseren Team von http://www.happycoffee.org im betahaus Hamburg und haben die Wahl zwischen einer Siebträger Maschine, einer sehr guten Filtermaschine, einer French Press und im Sommer kommt sicher noch Cold Brew dazu :)

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Kaffeemogul

Fall noch jemand guten Kaffee braucht...wir stehen gerne zur Verfügung. ;-) :-D

http://www.kaffeemogul.de

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Simon Kern

Es gibt Espressokocher mit integrierter Herdplatte, das wird hier leider verschwiegen ;-)
Kriterien gibt es genau zwei:
- kein Zucker
- und Geschmack und der ist definitiv aus der Espressokanne am besten!;-)

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