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Nach Kik, Line und Telegram: Auch der Kakao-Messenger springt auf den Blockchain-Zug auf

(Foto: Pe3k / Shutterstock.com)

Für die Anbieter von Messaging-Apps scheint derzeit kein Weg an der Beschäftigung mit der Blockchain vorbeizuführen. Jetzt will auch der Betreiber von Südkoreas größtem Messenger eine Blockchain-Abteilung gründen.

Unter Messaging-Anbietern grassiert der Blockchain-Hype. Den Anfang machte der kanadische Messenger Kik, der 2017 über ein Initial Coin Offering (ICO) fast 100 Millionen US-Dollar einnehmen konnte. Ein ähnliches Konzept verfolgt das Unternehmen hinter dem Telegram-Messenger, das durch den Verkauf von Token sogar bis zu zwei Milliarden US-Dollar einzunehmen gedenkt. Gleichzeitig hat der japanische Anbieter Line den Aufbau eines Tochterunternehmens angekündigt, das den Kauf von Kryptowährungen über den Messenger ermöglichen soll.

Kakaotalk: Der Dienst mit dem leckeren Namen ist vor allem in Südkorea weit verbreitet und zählt nach eigenen Angaben insgesamt über 220 Millionen Nutzer – ein Großteil ist allerdings im Heimatland des Dienstes verortet. (Bild: Kakaotalk)

Auch das südkoreanische Internet-Unternehmen Kakao springt jetzt auf den Blockchain-Zug auf. Der Betreiber von Kakaotalk, Südkoreas meistgenutzter Messaging-App, will dazu noch in diesem Monat eine neue Abteilung gründen. Nach Angaben eines Firmensprechers soll die zunächst mögliche Blockchain-Anwendungen erforschen. Konkrete Pläne verrät das Unternehmen vorerst allerdings nicht.

Kakao: Marktbeobachter gehen von einem ICO aus

Wie der Korea Herald berichtet, gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass sich Kakao ein Beispiel an Kik und Telegram nehmen und ein ICO auf die Beine stellen wird. Das müsste dann allerdings außerhalb von Südkorea stattfinden, da die dortige Regierung 2017 ein Verbot der Finanzierungsmethode ausgesprochen hat.

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